Yeah!
Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Schwach !!!!! 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Zusammen mit "Slang" das schlechteste Leppard-Album.Mag ja sein, daß diejenigen, die Musik aus den 70èrn mögen, das Album toll finden.Ich tu das jedenfalls nicht und war schlichtweg enttäuscht von dem Weichspül-Sound auf "Yeah".Wußte zwar, daß Def Leppard ein Album mit Coversongs auf den Markt bringen, hatte aber gehofft daß diese wenigstens etwas rockig aufgepeppt werden.Leider war dies überhaupt nicht so!! FAZIT: Wer auf Schnulz-Balladen und langweiliges Pop-Musik-Gedudel steht liegt mit diesem Album richtig.Wer aber auf die alten rockigen Def Leppard steht gilt: Finger weg!!
Eine neue Band in meiner Sammlung 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich gestehe, dass mir Def Leppard bisher völlig unbekannt war und ich gestehe zum Zweiten, dass ich über das softeste Lied (Waterloo Sunset) nun zu dieser Scheide und damit zu dieser band gekommen bin. Und hier nun mein drittes Geständnis, dass ich, glaube ich, kein einziges Lied im Original kenne.
Doch davon unabhängig, kann ich natürlich beurteilen, ob mir eine CD gefällt oder nicht und diese CD gefällt mir. Sehr schöner Gitarren-Sound, kraftvoll und wie ich finde mit großer Freude eingespielt, den Jungs scheint die produktion Spaß gemacht zu haben. Zumindest klingt es so. Und was ich noch wichtiger finde: Kein Lied klingt alt. Wie gesagt, ich kenne die originale nicht, aber so, wie Def leppard die Songs präsentiert, klingen sie wie aktueller Gitarren-Rock.
Meine Favoriten sind:
- Waterloo Sunset (sehr gefühlvoll eingespielt)
- No matter What
- Stay with me
- 20th Century Boy
Ausgehend von meiner Unkenntnis der band würde ich sagen, stellt diese CD den idealen Einstieg in Def Leppards Klangwelten dar.
Ein WATERLOO! 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Ja ist ja schon gut! So schlimm ist die Scheibe nun auch nicht! Nachdem ich "Waterloo sunset" in der Def-Leppard-Version gehört hatte, war ich schlicht weg begeistert! Das ein ganzes Album mit Lieblings-Songs der Leppards aufgenommen worden ist, ist an sich auch nichts Schlimmes. Schließlich haben sie uns schon einmal eine kleine Kostprobe mit ACTION (The Sweet) auf einem älteren Album gegeben und das klang ebenfalls gar nicht schlecht.
Allerdings ist die Songzusammenstellung auf diesem Album sehr gewöhnungsbedürftig! Und leider klingt der Großteil der Songs dem Original so ähnlich, dass es einem auf keinen Fall den Boden unter den Füßen wegziehen würde!
Don't believe a word und andere Klassiker klangen im Original sogar noch weit besser als es die Leppards umgesetzt haben. Und genau hier liegt meine Kritik:
Wenn eine Hard-Rock-Combo vom Schlage Def Leppard schon ihren Lieblings-Oldies "neues Leben" einhauchen möchte, dann sollte sie dies auch mit der Power tun, die man seit "Hysteria" an dieser Band schätzt. Wenn die Lieblingssongs 1:1 nachgespielt werden, wird dies auch einen Fan kaum beeindrucken. Da könnte man sich nämlich 10 Euros sparen und sich einen Oldie-Sampler der Sechziger/Siebziger zulegen.
Zumindest die Neuauflage von "Waterloo sunset" ist es aber wert, diese Scheibe anzuspielen. Vielleicht gefällt manch einem auch der Rest...?
Resteverwertung? 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Muss das eine CD mit ausschließlich Cover-Versionen sein? Mir wäre eine echte Def Leppard CD lieber gewesen, dachte ich, legte die neue CD ein und nahm alles wieder zurück.
Die alten Songs waren schon immer gut. Die neuen Versionen sind - kann man besser sagen? Sie halten sich nahe an das Original und sind dennoch ganz anders. Und endlich rockt Def Leppard wieder. Endlich gibt es wieder richtig fetzige Gitarren. Wer sich nicht vorstellen kann, dass Def Leppard einen Song von Blondie zum Besten gibt, der sollte ruhig mal ein Ohr riskieren. Ich war jedenfalls äußerst positiv überrascht. Es mag zwar sein, dass einige Stücke nicht genau der Stil von Def Leppard sind (und nicht die genialen, typischen Zwischenteile enthalten, die nur Def Leppard so genial beherrscht), aber was sie daraus machen, ist eine leckere Mischung aus Original und Def Leppard.
Für die, die die ein oder andere Originalversion (noch) nicht kennen:
-= 20th Century Boy (T.Rex) =-
Die neue Version klingt fast wie das Original. Und genauso gut. Zwar nichts Neues im Remake, aber alles Neue hätte diesen Klassiker kaputt gemacht.
-= Rock On (David Essex) =- (*)
Ein Song, den man unmöglich covern kann, lebt er doch von seinem schrägen Sound, den Rasseln und Bongos. Dachte ich. Doch Def Leppard fügt diesem Song ganz neue Sounddimensionen - erzeugt durch Gitarreneffekte - hinzu. Klangkulissen ohne richtige Riffs wie in diesem Fall beherrschen Def Leppard wie keine andere Band (übrigens auch live!). Kein Wunder also, dass der grandiose Song von David Essex in der neuen Version nichts einbüßt. Sie hält sich zwar an das Original, klingt aber dennoch unverwechselbar nach Def Leppard. Für mich eines der drei besten Stücke auf der CD!
-= Hanging By The Telephone (Blondie)=-
Mit dem Original konnte ich nie viel anfangen. So überraschte mich die neue Version sehr. Das soll der Song von Blondie sein? Er ist es. Ich habe es überprüft. Alles noch das gleiche. Selbst die Gitarrenriffs sind im Grunde dieselben. Und dennoch. Die Gitarren klingen anders, auffälliger. Der Song klingt anders. Interessanter. Rockiger. Eindeutig besser!
-= Waterloo Sunset (The Kinks) =-
Meiner Meinung nach einer der schwächeren Songs auf der CD. Er ist toll eingespielt und gemischt. Auch hier werden ganze Klangkulissen mit den Gitarren erzeugt. Er klingt anders als das Original, bietet aber nichts Neues.
-= Hell Raiser (The Sweet) =- (*)
Ich liebe Sweet. Ich liebe Hell Raiser. Das Original hat richtig Power und gleichzeitig Melodie. Def Leppard ist ja nun weniger für straighten Hardrock bekannt... Aber gleich mit dem ersten Akkord rast ihre Version von Hell Raiser den Highway zur Hölle entlang. Und zwar mit einer Power, die man nie für möglich gehalten hätte. Die Gitarren rocken richtig ab und der Gesang ist phänomenal. Apropos Gesang, wer singt denn da diese geniale Fistelstimme, die fast klingt wie das Original, nur noch besser? Es ist Justin Hawkins von THE DARKNESS. Respekt, dieser Song haut rein. Es ist einer meiner Lieblingssongs auf diesem Album!
-= 10538 Overture (ELO) =-
Das Original finde ich relativ langweilig. Es plätschert scheinbar endlos dahin (5:30 Min). ELO hat bessere Songs. Aber ich war gespannt, was Def Leppard aus dem Streichorchester macht... Es bleibt ein Streichorchester. Keine Ahnung, ob es nur gesampelt ist. Es klingt echt. Und es ordnet sich - wie sollte es anders sein - schön den Gitarren unter. Und hey, der Song klingt plötzlich wunderschön. Und schneller. Er ist auch nur noch 4:30 lang... Wieder sind die einzelnen Elemente nah am Original. Und dennoch klingt diese Version ganz nach Def Leppard. Gut so.
-= Street Life (Roxy Music) =-
Herzanfall. Wie konnten sie nur diesen Song auswählen? Nun ja, Def Leppard hat in ihm wohl etwas anderes gehört als ich. Und was, das zeigen sie in ihrer Version - zum Glück ohne Roxy Music. Und siehe, es ward Rock.
-= Drive-In Saturday (David Bowie) =-
Auch hier hat das Original das Zeug zur auditiven Schlaftablette. Ein Valiumersatz bleibt es auch in der neuen Version. Aber ich kriege davon wenigstens keine Migräne mehr. Wäre es ein eigener Song von Def Leppard, würde ich ihn als Pflichtballade bezeichnen.
-= Little Bit Of Love (Free) =-
Free hat eine schöne, gemütliche Art zu rocken. Selbst bei ihrem Kracher All Right Now. Little Bit Of Love mochte ich schon immer sehr. Und jetzt kommt Def Leppard daher und wertet ihn sogar noch auf, indem sie ihn noch eine Spur fetziger machen. Und wieder diese Gitarren... Was haben wir sie auf den letzten Alben vermisst!
-= Golden Age Of Rock'n'Roll (Mott The Hoople) =-
Purer Rock'n'Roll, soweit das Original. Purer Rock'n'Roll mit einer ordentlichen Portion Distortion das Cover. Das geht direkt in die Beine! Und es erinnert an Def Leppard in den frühen 80ern!
-= No Matter What (Badfinger) =-
Ein alter, schöner Ohrwurm. Ein Ohrwurm bleibt es auch in der neuen Version. Aber hier bietet das Cover wieder wenig Neues. Und die zweite Gitarre aus dem Original mit den reggae-ähnlichen Einwürfen geht leider im neuen Mix unter. Finde ich persönlich etwas schade.
-= He's Gonna Step On You Again (John Kongos) =- (*)
Ein genialer Song mit genialen Rhythmus und genialen Gitarren. Jetzt auch in genialem Sound. Das Original MUSS man haben. Und das Remake allein ist die ganze neue CD wert. Es ist einfach unbeschreiblich - gut.
-= Don't Believe A Word (Thin Lizzy) =-
Ich liebe Thin Lizzy. Don't Believe A Word ist einer seiner besten Stücke. Def Leppard kann diesen Song doch nur kaputt machen, oder? Falsch. Joe Elliott klingt hier Phil Lynott sogar fast zum verwechseln ähnlich. Auch die Gitarren liegen sehr nah am Original, ähnlich wie bei 20th Century Boy. Und genau wie da ist die neue Version ebenso genial wie das Original. Ein Stück, das Def Leppard offensichtlich liegt!
-= Stay With Me (The Faces) =-
Ich mag Rod Steward nicht besonders - aber dieses Stück sang er klasse. Und jetzt kommt PHIL COLLEN (!) und macht ihm mit seiner Reibeisenstimme mächtig Konkurrenz. Es ist phantastisch, wie Phil singt! Ich hätte auch nie gedacht, dass Bottle-Neck-Gitarren zu Def Leppard passen. Sie tun es. Schade ist nur, dass die neue Version schon etwas älter ist. Sie befand sich bereits als B-Seite auf der Single NOW (2002). Wer die Single nicht hat, der sollte sich Phil am Mikrofon wirklich nicht länger entgehen lassen!
In den USA gibt es YEAH! in drei Haldelsketten als Sonder-Editionen inklusive Bonus-Tracks, auf die wir in Europa leider (vorerst) verzichten müssen:
Wal-Mart (American Girl, Search And Destroy, Space Oddity, Dear Friends, Heartbeat)
Target (When I'm Dead And Gone)
Best Buy (Winter Song)
covervesionen besser als das original 5 von 5.00 Punkten
Verfasser erstklassige coversionen berühmter hits aus den siebzigern.
man hat sich sehr eng an die originalversionen gehalten aber
bedingt durch die wesentlich bessere heutige aufnahmequalität
erstrahlen diese pop und rock perlen in einem ganz neuen licht.
ausserdem wurden diese cover einen schuss rockiger produziert und klingen dadurch interessanter als die originale.
anspieltips: 20th century man, waterloo sunset.
für fans von guter rockmusik unbedingt empfehlenswert
...und wieder Künstler welche es nicht lassen können... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Yeah, so habe ich mich gefühlt, als ich vor Monaten erfahren habe, dass es endlich ein neues Album von "Def Leppard" geben wird. Dieser Freude wich dann allerdings die Angst, als ich hörte, dass das neue Album nur mit Coverversionen bestückt sein wird. Viele meiner Favourites haben dies bereits mehr oder weniger kläglich versucht, man denke da zum Beispiel an TOTO.
"Yeah" ist allerdings anders, die Lieder tönen erfrischend und man hört in jedem Song auch wirklich "Def Leppard", trotz der nahen Anlegung an die Originale! Mit dem bekannten T-Rex-Klassiker "20th Century Boy" startet die CD. Danach folgen weitere allerdings zu meist weniger bekannte Lieder seien die von z.B. Blondie, ELO, Thin Lizzy oder auch von den Kinks. Für mich sind die absoluten Highlights dieses Werkes die Songs "Waterloo Sunset / Kinks" und "Drive-In Saturday / David Bowie". Der einzige Song, auf welchen ich persönlich verzichten könnte ist "Street Life von Roxy Music".
Trotz der Cover-Versionen-Album-Problematik, kann ich dieses Album jedem Hardrock- bzw. "Def Leppard"-Fan wärmstens empfehlen.
Coole Coverversionen grossartiger Rocksongs! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Def Leppard aus Sheffield, England, gehören zu den erfolgreichsten Hardrockbands und haben seit Beginn der 80-er Jahre weltweit über 65 Millionen Alben verkauft. Die neue CD "Yeah" ist eine Hommage an die Helden ihrer Jugendzeit und enthält 14 coole Coverversionen grossartiger Rocksongs aus den 70-er Jahren. Die Spielzeit beträgt 47:46 Minuten und das in den meisten Ländern am 23. Mai 2006 erschienene Album erreichte in den US-Charts bereits die Nr. 16!
Track listing: 1. 20th Century Boy (T. Rex/1973/UK 3) 2. Rock On (David Essex/1973/UK 3) 3. Hanging On The Telephone (Blondie/1978/UK 6) 4. Waterloo Sunset (Kinks/1967/UK 2) 5. Hell Raiser (Sweet/1973/UK 2) 6. 10538 Overture (Electric Light Orchestra/1972/UK12) 7. Street Life (Roxy Music/1973/UK 9) 8. Drive-In Saturday (David Bowie/1973/UK 3) 9. Little Bit Of Love (Free/1972/UK16) 10. Golden Age Of Rock'n'Roll (Mott The Hoople/1974/UK17) 11. No Matter What (Badfinger/1971/UK 6) 12. He's Gonna Step On You Again (John Kongos/1971/UK 5) 13. Don't Believe A Word (Thin Lizzy/1977/UK13) 14. Stay With Me (Faces/1972/UK 6)
Joe Elliott (vocals), Phil Collen (guitar), Vivian Campbell (guitar), Rick Savage (bass) und Rick Allen (drums) überzeugen mit grandiosen Interpretationen, die sich nahe an den Originalen bewegen und dennoch typisch nach Def Leppard klingen. Liebevoll zusammengestellt, mit Herzblut gespielt und super produziert, entstand ein erstklassiges Hardrock-Album, welches das Lebensgefühl der 70-er Jahre wieder aufblühen lässt. Dazu passend ein wirklich tolles Artwork, ausgestattet mit interessanten Hintergrundinformationen der Musiker zu jedem einzelnen Song. Zeitlos gute Rockmusik, die riesigen Spass macht, unzählige Musiker wesentlich beeinflusst hat und auch jüngere Generationen immer wieder von neuem begeistern wird.
Denn sie wissen nicht, was sie tun... 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich bin wirklich ein Die-Hard-Fan dieser Truppe, habe sie mehrfach gesehen (auch wenn sie sich auf dem alten Kontinent in den letzten Jahren extrem rar gemacht haben) und nahzu jede Single mit all den unveröffentlichten und raren Songs teuer über die Jahre zusammengekauft. Der Fünfer aus Sheffield steht meines Erachtens für legendären melodischen Rock, der ähnlich wie Bryan Adams Jung und Alt über lange Zeit in die Stadien locken konnte. Anders als der Kanadier, der mittlerweile zum absoluten Weichspüler mutiert ist, ist es den Lepps immer gelungen, eine Spur rauher, tragischer und authentischer zu klingen. Alben wie PYROMANIA, HYSTERIA, gar noch ADRENALIZE und das mutige SLANG gehören eigentlich mindestens in jede geordnete Rock-Sammlung. Selbst das letzte Werk NOW, das deutlich poppiger daher kam, hatte durchaus seine Reize, auch wenn es mangels Unterstützung nicht reüssierte.
Diese Veröffentlichung ist leider grenzwertig, auch wenn ich von den berühmt-berüchtigten Lepp-Fans, zu denen ich mich selbst zähle, für diese Einschätzung verissen werde.
Das Problem dieses Cover-Albums ist einfach, was in den letzten vier Jahren seit NOW passierte.
Nicht viel!
Dass die Jungs in den USA extensiv touren und Geld verdienen, möchte ich Ihnen gar nicht verdenken. Ein neues Album ist aber seit Jahren nicht in Sicht. Letztes Jahr erlaubte man sich trotz eines bereits vorliegenden Best-OF gleich drei ergänzte Versionen für den europäischen und in leicht modifizierter Version auch für den amerikanischen Markt zu veröffentlichen. Nicht gerade ein Zeugnis ungebrochener Kreativität, aber angesichts des umfangreichen Werks noch nachvollziehbar! Frech war in 2005 aber schon, daß diese Aufbackbrötchen jeweils mit Cover-Songs, die letztlich nun auf diesem immer wieder verschobenen Release dann doch wieder drauf sind, als Appetizer angereichert wurden (Waterloo Sunset, No Matter What).
Jetzt wird es aber noch dreister:
Nach dieser ewigen Zeit ein lange eingespieltes Cover-Album, das dazu noch alte B-Seiten wie "Stay With Me" enthält, die man sich vorher schon über äußerst rare Singles teuer kaufen durfte, zu veröffentlichen, mag vielleicht die sicher noch zahlreich vorhandenen Hardcore-Jünger zum Griff zum Geldbeutel motivieren. Auf der Website aber auch noch dummdreist darauf hinzuweisen, daß es bei Walmart das Album, eine EP mit vier weiteren Songs und beim Großhändler Target eine andere Zusammenstellung gibt, deren aller Kauf sich allein deswegen lohnt, weil man dann bessere Chancen hat, über den ohnehin kostenpflichtigen Fan-Club vielleicht Karten für jedenfalls in Europa spärliche Meet&Greet-Gelegenheiten zu bekommen, stellt für mich leider den totalen Ausverkauf dar. Der gute Joe soll lieber mal ein paar Pfund abnehmen und der Rest der Pand soll sich auf den Hodenboden setzen und endlich wieder vernünftige, spannende Songs selbst schreiben.
Genug gemeckert, ein paar lichte Momente mag es ja trotz der etwas obskuren Songauswahl doch noch geben:
Die Produktion ist gut und die Jungs spielen die Sache natürlich mit aller Routine und Können auch technisch gut ein.
The Kink`s "Waterloo Sunset" wird interessant leppardized, Lizzy`s "Dont Believe A Word" weiß zu gefallen und mit "No Matter What" (Badfinger) und "Hanging On The Telephone" zeigt die Band auch, daß sie den Helden ihrer Jungend Ehre erweisen kann...das wars aber auch, Gott sei Dank nicht weniger, leider aber auch nicht mehr.
Lepps, das war nicht "Back In Your Face", das war "Slap In Your Face"...
Ich warte jetzt noch mal drei Jahre auf ein Eigenprodukt und gebe ihnen noch eine Chance - eine Weltklasseband sind sie ja eigentlich immer noch!
zurück zu den eigenen Wurzeln 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Auf ihrer lange angekündigten und nun endlich veröffentlichten neuen CD sind DEF LEPPARD auf dem Weg zurück zu den eigenen Wurzeln und zwar dem Glamrock der frühen 70er Jahre. Für echte Def Leppard - Fans ist dies sicherlich keine Überraschung den einige Songs dieser Band haben auch schon vor Jahren ziemlich unverblümt auf den Glamrock hingewiesen. Ich denke hier an Titel wie beispielsweise ROCKET oder ROCK OF AGES. Die aktuelle CD enthält nun insgesamt 12 Coverversionen, die fast ausschließlich sehr nahe am Original angelehnt sind und trotzdem in dieser neuen Version ihren ganz eigenen Reiz ausüben. Die Songs haben bis auf wenige Ausnahmen deutlich mehr Drive als die Originale und entfachen ihre Wirkung, meiner Meinung nach, erst ab einer gewissen Lautstärke. Aber dann kommen sie heftig und man fühlt sich zurückversetzt auf die Schulparty`s der frühen 70er. Die großen Stars dieser Zeit wurden fast alle mit einem Titel bedacht, so zum Beispiel: T.Rex, Blondie, The Kinks, The Sweet, Electric Light Orchestra, Roxy Music, David Bowie, Free, Mott the Hoople, Thin Lizzy, The Faces usw. usw. Mein persönlicher Favorit ist David Essex`s, ROCK ON, welches mir sogar noch besser gefällt als das doch etwas dumpfe Original.
Mein Schlussfazit: toller Partyrock, der mit Sicherheit für viel gute Stimmung sorgen wird.
wenn nichts mehr einfällt ... 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Nun die Herren von Def Leppard laufen nun ja schon einige Zeit einem Hit hinterher und wenn man ehrlich ist, so haben sie zuletzt zwar gute, aber nicht wirklich tolle Musik gemacht. Das Album "Yeah" schließt sich nunmehr dem an. Einem offensichtlichen Trend folgend (Coveralben waren ja zuletzt immer wieder am Markt u. a. von Styx) haben sie sich nun an einigen Hits der 60'iger und 70'iger vergriffen - positiv ohne Zweifel die Songauswahl, die neben bekannten Material (u.a. von ELO, T.Rex oder den Kinks) auch weniger bekannte Nummern enthält (z. B. von David Bowie oder Blondie). Negativ schlägt zu Buche, dass die Nummern wenig verändert wurden und ein bißchen im Einheitsbrei gespielt werden. Unterm Strich kann man als DL-Fan zugreifen, für Neueinsteiger sind wohl eher die alten Scheiben zu empfehlen (und das gilt sowohl für Def Leppard als auch die gecoverten Songs).