Der Da Vinci Code

Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Beeindruckende Performance      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Diese Darstellung der Zusammenhänge um den Da Vinci Code wurde meiner Ansicht nach filmisch geschickt animiert in Szene gesetzt, jedoch steht diese in gewisser Disproportion zu dem relativ geringen Informationswert.


Grotten-schlecht      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Kann mich nur den vorangegangenen Rezensionen anschließen.

Beschäftige mich seit Jahren mit dem kontroversen Thema "Jesus & Co". Seit Dan Browns fiktiven Ergüsse die Gemüter erregt, erst recht. Habe Heute diese DVD von einer Bekannten bekommen und auch prompt angesehen. Bereits nach wenigen Minuten erfolgte nicht nur eine "Entspannung" - die zuvor gelesenen Worte auf der Rückseite der Verpackung versprachen:"Diese spannende Dokumentation enthüllt interessante Fakten" - sondern größtenteils Ent-täuschung. Von einer "Enthüllung" irgendwelcher "Wahrheiten" ganz zu schweigen...

Zugegeben - es bedarf sicherlich nicht viel um Dan Browns fiktiven Ergüsse zu widerlegen, aber was hier auf dieser DVD dargeboten wird ist schlicht und einfach lächerlich in anbetracht der verfügbaren Informationen, Theorien, Expertenmeinungen, etc.


Da werden als erstes zwei Da Vinci Werke von einer älteren, selbstredend sicherlich äusserst objektiven Ordensschwester und renommierte Kunstexpertin kurzweilig gedeutet, angestarrt und in ein paar Sätzen abgehandelt, als sei selbstverständlich nichts eigenartiges vorzufinden. Hierbei dienen die Werke "Mona Lisa" und "Das Abendmahl" als Betrachtungsobjekte.

Da glotzen zwei "Bibelexperten" interessiert und nachdenklich zu, wie die biblische Fußsalbungsszene zwischen Jesus und Maria von Schauspielern in einer Kirche nachgespielt wird, um anschließend ihren profunden Senf dazu zu geben, es handele sich sicherlich um ein Akt der Gastfreundschaft einer reuigen Sünderin und das Füße küssen in anderen Kulturen nicht unbedingt sexuell zu deuten sei. Damit wäre die These Jesus sei verheiratet gewesen widerlegt oder auch nicht resummiert der Erzähler und es sei daher wohl eine Sache des Glaubens...

Das Maria Magdalena, neben bei bemerkt, von vornherein als Prostituierte bezeichnet wird, zeugt ebenso von der Voreingenommenheit dieser Doku.

Weitere "Höhepunkte" sind die weiteren, sehr kurzen, äusserst einseitigen Abhandlungen irgendwelcher Experten aus dem Bereich mittelalterliche Geschichte, Kryptologie sowie eines französischen Reporters, der kurz aus irgend einem handschriftlichen Text etwas vorliest, welcher beweist, dass die Prieuré de Sion und sämtliche von ihnen abstammenden Unterlagen nichts weiter als eine intelligente Täuschung eines Mannes sind -Pierre Plantard. Damit wäre der Fall also endgültig geklärt und es kommt zügig zum Fazit der Dokumentation.

Salopp und eher desinteressiert wird das Fazit dargebracht Alles sei damit widerlegt. (Und das obwohl die Doku selber die ersten zwei "Thesen", der ingesamt 5 angedeuteten, als nicht zufriedenstellend wiederlegbar darstellen musste.)

Weitere "Nebensächlichkeiten" der DVD:

Ständig ist die Rede vom "heiligen Gral" aber in keinster Weise wird hier näheres dazu erläutert. Viel Effekthascherei, vor allem bei der Vorstellung der "Experten" und äußerst kurzfristige Einblicke auf Kopien von Dokumenten sind Begleiter des Zuschauers, welcher im Schnellverfahren von einer These zu anderen katapultiert wird.

Wenn man hier vermitteln wollte das Dan Browns Buch Sakrileg viel Wirbel um rein gar nichts ist, so ist es aus dieser Hinsicht in der Tat ein gelungenes Werk. Man fühlt sich gerade zu animiert gähnender Weise einzuschlafen.(Der Erzähler trägt hier auch maßgeblich dazu bei)

Von Dicovery Channel hatte ich eigentlich mehr erwartet. Hier schien es eher wie eine schnell zusammengeschusterte, lieblose Dokumentation, die an vielen Punkten nicht einmal die Oberfläche komplexer Themen ankratzt. Möglichst schnell noch etwas auf den Markt bringen, schien hier tatsächlich oberste Priorität.

Die mittlerweile 7,99 Euro sollte man sich getrost sparen oder in Bücher investieren wie z.B. Dan Bursteins "Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code", wenn man etwas objektiver an die Themen herangehen möchte.

Dan Browns "Sakrileg" ist schlicht und einfach "Unterhaltung" - von einer modernen Dokumentation erwarte ich jedoch möglichst objektive, aktuelle Informationen, Quellenangaben sowie unterhaltsame Elemente.Das ist hier meines erachtens nicht der Fall gewesen. Wer sich noch in keinster Weise ernsthaft mit der Thematik beschäftigt hat, mag hier vielleicht einen kleinen, einfachen Einstieg finden, mehr aber auch nicht. Deswegen 1 Stern!






Enttäuschend      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
So sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe - ich interessiere mich scchon seit langem für derartige Themen - so sehr kam die Enttäuschung über diese Dokumentation. Die Widerlegung der Hinweise auf eine Verschwörung für in einer äusserst kurz gefassten Gesamtspielzeit dieser Dokumentation über fragwürdige "Gegenkommentatoren" zu einem jähen Ende.

Ein Beispiel: Bekannterweise hat die Kath. Kirche durch das im Film in einem schlechten Bild dargestellte Opus Dei einen sehr guten Grund, diese These von Dan Brown in Frage zu stellen - ist es da nicht verwunderlich, dass die Bilder da Vincis von einer Nonne kritisiert werden? - von parteiloser Dokumentation kann hier keine Rede sein!!!

Und für eine derart kurze Spielzeit sind 13.99 Euro entschieden zu teuer!!

2 Punkte ist noch ein grosszügiges Zeugnis...

Dokumentation, die wie soviele andere keine Fragen beantwortet!      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Die Dokumentation, die kürzlich auch auf dem Discovery Channel lief, hat, wie so viele andere Dokumentationen zu diesem Thema auch, keine Antworten zu bieten. Da sitzen selbsternannte Experten und andere, die tatsächlich was zu sagen haben, und erklären Dinge in der selben Art und Weise für falsch, wie sie Dan Brown für richtig erklärt.
Natürlich ist Dan Browns Buch zum größten Teil Fiktion, dennoch stößt es mir übel auf, wenn man ebenfalls ohne Beweise einfach das Gegenteil behauptet!
Hier wird versucht von der finanziell lohnenswerten Welle des Filmes zu profitieren, sonst leider nicht viel mehr!

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