Songs from the Sparkle Lounge

Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Hmmm... eher nix für langjährige Kenner?!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Trotz 6 Jahren Wartezeit auf neues Material tu ich mir schwer mit diesem Album. Die Band manövrierte sich bereits bei früheren Studio-Sessions immer wieder von einem Formtief ins nächste, beschäftigte sich langwierig mit dem glatt produzieren, verzettelte sich so permanent mit einem Feinschliff nach dem anderen und verschliss Produzenten und Tontechniker ohne Ende.

Beim Gassenhauer-Album HYSTERIA war das Endergebnis nach all der Zeit verschleißenden Tüftelarbeit dann immerhin rund und stimmig, quasi ein Album für die Ewigkeit. Der (Über-) Produktionsstrategie gaben die 7 (sieben!) erfolgreichen Single-Auskopplungen recht und obwohl sie es danach immer und immer wieder versuchten, es wollte kein zweites Hysteria gelingen.
Die Jungs waren damals noch mächtig stolz, das Maximum einer Vinyl-LP mit knapp 60 Minuten bis zur letzten Rille ausgenutzt zu haben. Die Songs bewegten sich allesamt von der Laufzeit auf einem Maxi-Niveau ohne instrumental überladen zu wirken oder sich in epische Soli verstrickt zu haben.
Doch SONGS FROM THE SPARKLE LOUNGE rauscht da mit lächerlichen 40 Minuten an einem vorbei und lässt einen eben mit gemischten Gefühlen zurück. Die Produktion ist insgesamt schon als gelungen zu bezeichnen, der Opener GO geht schon gut los und hätte gutes Single-Hit-Potential.
Vor allem der Song LOVE geht gut rein und hätte auch problemlos auf einem Queen-Album mit Freddie Mercury Platz gehabt, darauf folgt der fünfte Track TOMORROW und der rockt wie in alten Zeiten. Aber kurz vor der Halbzeit schon den Höhepunkt erreicht, habe fertig, umdrehen, einschlafen?
Ich weiß nicht, alles danach hat schon beim Hören keinen positiven Eindruck hinterlassen, ging eher belanglos unter und blieb nicht mal ansatzweise haften.
Vielleicht kann man COME UNDONE (Track 10) noch als kurz aufflackerndes Nachspiel bezeichnen, aber das wars dann leider auch schon.

Wer die Ur-Def Leppard aus den 80ern kennt und hier eine Fortführung dieser Karriere erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein. Auch wenn der redaktionelle Beitrag oben behauptet, >>Vor allem an den Vokalarrangements hat Def Leppard kräftig gefeilt...<<, kann ich diesem Feilen wirklich nichts abgewinnen. Mir fehlt insgesamt ein erkennbarer Charakter, erst recht bei Joe Elliott etwas mehr Rauch und vor allem Leben in der Stimme und nicht bei jedem Song identisch polierte Stimmbänder ohne großen Spielraum. Nur mit Background-Unterstützung kommen die Vocals genremäßig rüber und erreichen ein Mindest-Volumen.
Musikalisch habe ich fast nichts zu meckern, die Synchronität aller Instrumente ist insgesamt nur zu stimmig und lässt mit den Einheits-Vocals den Eindruck entstehen, man hätte instrumental alles ganz perfekt so synchronisiert, das der stimmliche Mangel überdeckt werde sollte.

Bei allem Respekt gegenüber 30 Jahren Band-Zusammenhalt trotz Schicksalsschlägen, den üblichen Rock-Eskapaden zwischen Himmel und Hölle und einem hohen musikalischen Können. Beim nächsten mal bitte nicht besser sondern einfach anders! Geht mit einem Grundmaterial ins Studio fangt mit einem Produzenten an, macht ein halbes Jahr Pause und holt Euch den nächsten. Nach einer weiteren Pause solltet ihr final entscheiden. Vielleicht hilfts ja wieder...

Fazit:
Wer ohne musikhistorische Vorkenntnisse an dieses Album herangeht wird es mögen, wer mit Def Leppard groß geworden ist, wird sich mit der Summe aller Songs nicht anfreunden können.
Fünf Sterne für die Gesamtproduktion, vier Sterne für die Musik, jeweils 0 Sterne für Vocals und Laufzeit. Ich runde mit Sympathiepunkten auf 3 Sterne auf.

Die Leoparden werden müde      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Die gute Nachricht zuerst. Es gibt 11 neue Songs von DF. Die schlechte Nachricht. Leider können nur 3 davon überzeugen: Go, Hallicunate, Gotta let it go. Der Rest ist eher Füllmaterial mit langweiligen Songs wie Cruise Control oder einer uninspirierten Ballade Love etc. etc. Die Scheibe ist handwerklich natürlich o.k, aber es fehlt dennoch der berühmte Funke der hier eben nicht überspringt. Vielleicht haben die Jungs ja in Zukunft mal wieder Robert " Mutt" Lange am Regler, dann könnte nochmal klappen. 2 Punkte für die Songs, dazu 1 Sympathiepunkt für DF.

Die tauben Leoparden im (guten) Mittelfeld      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Def Leppard, die Band, die in den 80ern Musikgeschichte schrieb und anschliessend viele Probleme und Niederschläge zu verkraften hatte. In 2008 erschien also "Songs From The Sparkle Lounge" und kann nicht ganz überzeugen.

Die Songs sind nett, die Produktion ist gut. Schöne Musik für eine gemütliche Autobahnfahrt. Man lässt sich berieseln, aber mehr ist nicht. Woran liegt das? Die CD ist mit 11 Songs 39 Minuten lang. Für heutige Verhältnisse doch recht kurz. Alle Songs dauern nur so 3 oder 4 Minuten. Jeder Song könnte als Single ausgekoppelt werden. Aber es fehlt das Besondere, längere Instrumentalpassagen und längere Soli. Mir geht es wie einigen anderen Rezensenten, ich erkenne die Stimme von Joe Elliot kaum wieder. Bei den Chorgesängen schon eher, aber wenn er alleine singt hört sich das sehr `clean` an, komisch.

"Songs From The Sparkle Lounge" ist aber nicht schlecht, eigentlich sogar ganz gut. "High And Dry" und "Pyromania" sind eben Geschichte. 3 Sterne mit leichter Tendenz in Richtung 4 Sterne. Anspieltipps: `Go`, `Gotta let it go` und `Only the good die young`.

Auch Def Leppard werden älter!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Was hat Sänger Joe Elliot doch zu diesem Werk für Sprüche geklopft. Der Band wird es nicht so ergehen, wie z.B. Nazareth die nachdem sie in den 70ern und 80ern in grossen Arenen gespielt haben, heute sich mit kleineren Hallen zufriedengeben müssen.

Doch das geplante Riesencomback wird es mit dieser Scheibe auch für Def Leppard nicht geben. Die neue Single "Nine Lives" ist zwar tatsächlich super und erinnert stark an die grossen Hits der Glanzzeit. Doch alles andere fällt schon gewaltig ab.

"Tommorow" und "Come undone" sind noch gepflegte Rockstücke auf höherem Level, und "Only the good die young" ist auch ein klasse Song. Der Rest ist jedoch schon eher durchschnittlicher Hard-Rock irgendwie gewollte auf Hit-Material getrimmt. Und da liegt auch der Hund begraben.

Def Leppard schielen immer wieder auf den Chart-Erfolg und verkrampfen so im Wunsch wieder Top Hits in den USA zu landen. So erscheint alles nach ein paar Mal hören flach und alt bekannt.

Gerade im Rock findet man normalerweise zeitlose Musik, die auch von Def Leppard zu High and Dry Zeiten geliefert wurde. Heute will die Band eine Hitmaschine sein, ohne ausreichend Hitmaterial liefern zu können. Schade...

Nicht die DEF LEPPARD der 80er...      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Nach der erstklassigen ersten Singleauskopplung "Nine Lives" macht sich unwiderruflich Vorfreude auf dieses Album breit und es stellt sich die Frage, ob etwa wieder ein solches Hammeralbum auf uns zukommt wie "Pyromania" oder "Hysteria" aus den glorreichen 80ern. Um es vorwegzunehmen - leider nicht...
Dieses eingängige, harte Riff und dieser hymnenhafte, LEPPARD-typische Gesang in Bridge und Refrain in "Nine Lives" sind eindeutige Trademarks dieser Ausnahmeband, haben sie damals so populär und erfolgreich werden lassen und machen auch diesen Song - so wie eigentlich alle ihrer alten - zu einem absolut gnadelosen Ohrwurm allererster Güteklasse, der sich wochenlang in den Gehörgängen festsetzt und man sich an ihn einfach nicht sattzuhören weiß. Doch leider war dies auch schon das einzig wirklich Positive, was es zu "Songs From The Sparkle Lounge" zu sagen gibt. Der Rest dieses Albums ist bestenfalls guter Durchschnitt und erfüllt keinesfalls die durch "Nine Lives" entstandenen hohen Erwartungen.
Der Opener "Go" kann noch ein wenig durch sein markantes, hartes Riffing überzeugen, versagt dann textlich aber völlig und verkommt letzten Endes zu einem 08/15-Standardrocksong, wie ihn jede x-beliebige Rumpelkapelle auch hätte fabrizieren können. Zu standardmäßig und belanglos wirkt auch der Großteil der übrigen Songs. "C'mon C'mon" erinnert von Refrain und Melodie her sehr an einen Schützenfest-Partyschlager à la Hermes House Band und Konsorten. Die darauffolgende, absolut schreckliche und überflüssige Ballade "Love" verursacht Stresspusteln anstatt Gänsehaut und lässt jegliche Emotion vermissen. Lediglich beim pompöswirkenden Gitarrensolo wird etwas Atmosphäre erzeugt. In "Only The Good Die Young" soll dem 1991 verstorbenen Gitarristen Steve Clark Tribut gezollt werden, was allerdings missrät, da der Song viel zu fröhlich und eingängig scheint, als dass er seinem eigentlichen Zweck, welcher ein wenig Tiefgang und Emotionalität voraussetzt, erfüllt. Immerhin weist der Refrain gewisse Ohrwurmansätze auf. "Cruise Control" und "Hallucinate" sind noch die Songs, die neben dem Überhit (und wohl deutlich auf Kommerz und erste Singleauskopplung getrimmten) "Nine Lives" die meisten Erinnerungen an frühere Zeiten wecken - jedoch auch nur in geringem Maße. Als weiterer kleiner Hit entpuppt sich "Tomorrow", der ebenfalls einen eingängigen Chorus besitzt, ansonsten textlich leider abermals ins Belanglose, Oberflächliche und Austauschbare ausufert.
Um es zusammenzufassen: "Songs From The Sparkle Lounge" ist schlichtweg zu unspektakulär und belanglos ausgefallen, als dass es das Erbe seiner grandiosen Vorgänger aus den 80ern antreten könnte. DEF LEPPARD klingen eindeutig anders als früher. Joe Elliots Stimmfärbung ist sehr viel dunkler und tiefer als noch vor 20 Jahren - was nicht unbedingt schlecht sein muss. Doch auch die Tatsache, dass beim Songwriting nicht alle Bandmitglieder an allen Songs mitgeschrieben haben (wie es früher der Fall war), sondern einige Songs von einer Person alleine geschrieben wurden, ist wohl eine weitere Ursache dafür, dass DEF LEPPARD einfach nicht mehr so klingen, wie man es vom Namen her erwartet...
Als ich 2006 den von ihrem Coveralbum "Yeah!" stammenden Song "Waterloo Sunset" im Radio hörte, diese Band somit (leider) erst kennengelernt habe und mir anschließend ältere Stücke anhörte, war ich absolut davon überzeugt, dass es sich um unterschiedliche Leadsänger handele. Dem ist bekanntlich nicht so. Nur hat sich der Stil der tauben Leoparden auf diesem Album so sehr verändert, dass man rein klanglich eigentlich nicht ausmachen könnte, es handele sich um DEF LEPPARD, wenn man diese CD ohne jegliches Vorwissen quasi blind anhören würde (was für ein Wortspiel)...
Das ist sehr schade und es bleibt nur zu hoffen, dass unsere einstigen Helden nach dieser langen Strecke an schlechten Alben endlich wieder zu alter Stärke und Form zurückfinden und wieder übertolle Knaller bringen. "Nine Lives" ist da ja schon mal ein guter Ansatz...

Ganz nettes "Rock"Album      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Es ist schon rel. Interessant was hier so zu dem neuen Def Leppard Album so alles geschrieben wird. Also ich kann diese Meinungen größtenteils nicht teilen. Denn die Band rockt nicht viel mehr oder viel weniger als in den letzten Jahren auch. Ok, "X" war wohl noch eine Nummer ruhiger und schmalzbeladen. Das neue Album ist allerdings aber auch nicht viel besser.


Und ich schreibe diese Zeilen jetzt nicht weil ich die Band hier runter machen will. Dafür haben die in den 80zigern einfach zu viele Glanzstücke rausgebracht. Das wars dann in meinen Augen aber auch schon. Die aktuelle Cd der Leoparden ist mal ganz nett für zwischendurch aber nix auf Dauer. Auch wenn die Cd insgesamt ganz OK ist fehlt jedoch der Anspruch & die Klasse der alten Tage.


Gut ich weiss dass man das wohl auch nie wieder erreichen wird. Und trotzdem denke ich kann man ein wenig verlangen als der doch teils erschreckende Einheitsbrei auf den letzten Alben. Auch die Spieldauer der Cd mit knappen 40 Min. ist in meinen Augen schon ein kleiner Witz. Def Leppard 2008 sind ganz nett anzuhören für ein kurzweiliges Hörerlebnis zwischendurch. Oder andersrum gesagt: Ganz nette Rock/Pop Songs mit teils erschreckend hohem Mainstream Faktor.

Geiles Cover, aber nur durchschnittlicher Rock - leider nicht mehr.      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
-Viele Fans werden überrascht sein, wenn sie dieses Album hören und feststellen, wie vielfältig wir sein können!- O-Ton Def Leppard. Natürlich weckt diese Aussage die Neugierde auf dieses Album, doch als man sich dann -Songs from the sparkle lounge- zulegt, wird man leider nicht besonders überrascht.

Def Leppard bieten wie immer gute Songs zum Mitsingen, die nicht wirklich anspruchsvoll sind. Doch das erwartet ja auch keiner von den Leppards, doch das Versprechen der Vielseitigkeit hätten sie trotzdem einhalten können. Doch stattdessen hört man auf diesem Album elf durchwegs ähnliche Rock-Songs, die zwar nicht schlecht sind, doch von Abwechslung kann hier gar keine Rede sein.

Von -Go- bis -Gotta let it go- (klingt verdammt ähnlich!) wird dem geneigten Fan Mainstream-Rock der allerfeinsten Sorte geboten. Wer mit dieser Art von Musik etwas anfangen kann, der sollte sich -Songs from the sparkle lounge- unbedingt zulegen, denn etwas Besseres wird ihm zurzeit nicht unterkommen. Allen Menschen, die ein wenig mehr erwarten, kann man nur sagen, dass sich Def Leppard nicht mehr weiter entwickeln wird und -Songs from the sparkle lounge- den vorherigen Longplayer qualitativ nur bedingt schlagen kann.

Für mich ist diese Scheibe nicht mehr als ein durchschnittliches Rock-Album, das man sich sicherlich anhören kann, den hohen Versprechungen aber in keinster Weise gerecht werden kann! 3 Sterne.


das album des jahres bisher      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wenn eine neue Scheibe von Def Leppard erscheint, dann hält die Rockwelt logischerweise erwartungsvoll den Atem an. Zweifellos muss man die Tauben Leoparden zu den größten Hardrockakts aller Zeiten zählen aber richtig durchgestartet sind sie mit den jüngeren Veröffentlichungen nicht mehr.
Die Cover- und Tributscheibe Yeah!" kann man als den Wegbereiter des Sparkle Lounge" Albums sehen, denn mit dem aktuellen Output mischten sie traditionelles 70er Glamsongwriting mit anbetungswürdigen Queen Zitaten, T-Rex Partylaune, Grüßen an Led Zeppelin, nur um sie mit einer fetten Def Lep Produktion und den unnachahmbaren Chören aufzupeppen. Sogar die speziellen Elemente von Slang" (und wer jetzt einen falschen Kommentar ablässt soll mit 7 Jahren schlechtem Sex und schalem Bier bestraft werden) wurden dezent plaziert und passen zum wohligsten Gefallen perfekt zu den Songs.
Joe Elliot und seine Mannen haben ein Hardrockgericht gezaubert das als Hauptzutat ihre eigenen Roots bietet und mit dem klassischen Def Leppard Sound und hinreissenden Hitpotential noch schmackhafte Beilagen zu bieten hat.
Bei dem Opener Go" ist man evtl. noch ein klein wenig Verwirrt, passt er doch nicht wirklich so zum darauf folgenden Material, aber wenn man ihm die Funktion eines Intros zugesteht, dann ist die Nummer schon richtig platziert.
Mit Nine Lives" (der ersten Single) und C?Mon C?Mon" legt man gleich mal so locker zwei so überragende Songperlen vor, wie man sie seeligen Hysteria" Tagen nicht mehr gehört hat. Normalerweise sollten die bei MTV auf Dauerrotation gehen.
Das liebliche Love" schließt nahtlos zu den unsterblichen Balladen auf für welche die Band seit jeher bekannt ist, während das phänomenale Tomorrow" mein persönliches Highlight darstellt. S.F.T.S.L." ist so vielseitig und vollgestopft mit guter Musik, da darf sich gern jeder seine eigenen Lieddiamanten raussuchen, aber eben jeder Song hat sich bei mir dermaßen im Kopf festgefressen, ich träume sogar nachts von ihm.
Bei dem schnittigen Cruise Control" wird es inhaltlich wieder etwas ernster wobei dadurch nicht der Spass flöten geht.
Locker könnte man so jetzt jeden Song des Albums als gesondert erwähnenswert bezeichnen aber Def Leppard haben hier wieder eine Scheibe abgeliefert, welche man viel lieber hören sollte als über sie zu reden.
Ob man sich an den verstorbenen Gitarristen in dem Gänsehaut erzeugenden Only The Good Die Young" erinnert oder den sogenannten Supermodels und Superstars" mit Bad Actress" die Zunge rausstreckt...einfach nur bombastisch.
Wer zwei funktionierende Ohren hat, auf eingängigen, poppigen und perfekt durchgestyleten aber mit Charakter und Charme ausgestatteten Hardrock der alten aber unverbrauchten Schule steht, der wird sich die Sparkle Lounge" mit Freude zwischen die neue Dokken und die Whitesnake CD stellen. Genau dort passt sie hin und mit diesem Dreierpack gehöt man im Sommer 2008 auf jeden Fall zu den Geschmackssiegern.
Geschmackssieger wird zwar auf keinem Fall das Coverartwork, aber Def Leppard hatten ja schon immer eher mäßige Bilder vorne drauf und was zählt ist ja das was drin ist. Und das ist definitiv die beste Def Leppard seit Hysteria" von einer Band, welche mancher wohl schon zum alten Eisen gezählt hätte.
Die Zeit der Millionenverkäufe mag für diese Gruppe vorbei sein, aber mit dem was sie machen spielen sie qualitativ noch ganz vorne mit. Viele andere und angesagtere Bands würden Songs From The Sparkle Lounge" als Best Of verkaufen.


Besser als X, schlechter als Adrenalize!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Bei mir hörte Def Leppard eigentlich nach dem Tode von Steve `Steamin`Clark auf.
...um es kurz zu machen: " Songs from the Sparkle Lounge" ist besser als X, aber schlechter als Adrenalize.
Nach dem Tode von Steve, fehlte einfach seine Gitarre bzw. er als "Schreiber".
Habe Sie 1988 in Frankfurt (Hysteria-Tour)und 1997(Slang-Tour) gesehen...

Sorry Leute, aber um noch einmal an Pyromania/Hysteria-Zeiten anknüpfen zu können...

High `And Dry

Zum Glück kein "Hysteria"-Abklatsch      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Endlich haben es Def Leppard geschafft, sich von ihren Überalben aus den 80ern ("Pyromania", "Hysteria") zu emanzipieren. Versuchte man auf früheren Outputs wie "Adrenalize" oder "Slang" noch krampfhaft, an diesen Erfolg anzuknüpfen, so schaffen es Leppard im Jahre 2008 endlich sich auf das zu besinnen, was sie am besten können: Gute, eingängige Rock-Songs zu schreiben. Und von diesen sind ein Haufen auf der Sparkle Lounge: "Bad Actress", "C'mon C'mon", "Nine Lives", "Go" und "Gotta let it go". Dazu kommt die etwas andere Ballade "Love", das interessante "Cruise Control" und das Ohren umschmeichelnde "Only the good die young". Nur das belanglose "Come undone" und die beiden zu sehr an "Hysteria" angelegten "Tomorrow" und "Hallucinate" fallen etwas ab.
4 Sterne für ein Rock-Album, das Spaß macht!

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