Maria, ihm schmeckt's nicht!
Jan Weiler
Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
nette Unterhaltung ohne großen Anspruch 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Film ist in der ersten Hälfte richtig gut, flacht leider zum Ende hin etwas ab. Insgesamt aber OK.
Also ich find ihn gut! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich weiß gar nicht, was hier alle haben: ich habe damals im Kino Tränen gelacht.
Natürlich beurteilt man das Ganze anders, wenn man das Buch nicht kennt - so wie ich - und keine Erwartungen dementsprechend hat. Aber das ist ja häufig so, dass die Filme mit Büchern nicht mithalten können.
Also davon mal ganz abgesehen finde ich den Film einfach superwitzig.
Ok, manchmal versteht man den italienischen Vater nicht besonders gut, aber Christian Ulmen macht das Ganze hervorragend witzig und auch als Nicht-Italienkenner macht der Film viel Vergnüngen.
Allein die Szene mit dem Bett und dem weinenden Jungen. Wer findet das denn nicht witzig?
Wie wahr...... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Viele, die schon in dieser Situation waren, können es bestätigen.
So oder fast so läuft es ab.
Der Film bestätigt Klischees und Wahrheiten.
Für viele Menschen, die in den 60er und 70er Jahren nach Deutschland kamen, wird es eine Reise in die Vergangeheit.
Ich hatte das Buch gelesen und mich schon schlapp gelacht (ich kenne diese Situationen nur zu gut) und schaute diesen Film mehrmals an.
Kann man nur empfehlen.
Film bleibt eher oberflächlich witzig 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe das Buch von Jan Weiler nicht gelesen, habe aber in den Extras einiges zum Hintergrund seines Buches und dieses Films gesehen. Wenn ich Jan Weiler richtig verstanden habe, ging es ihm bei seinem Buch um die Verarbeitung seiner (durchaus auch leidvollen) Erfahrungen, die er nach seiner Heirat mit einer Halbitalienerin bei seinen unbeholfenen Integrationsversuchen in einen traditionellen italienischen Familienclan machen musste. Weiler spricht von "Angst", die er empfand, als er sich mit dieser ihm völlig fremden Sprache und Kultur konfrontiert sah. Im Buch stellt er die Ereignisse mit Humor und Ironie dar, was für den Autor eine hilfreiche Distanzierung bedeutet und gleichzeitig seinen Lesern einen hohen Unterhaltungswert bietet.
Inwieweit im Buch bei aller Komik der ernste Hintergrund spürbar bleibt, vermag ich nicht zu beurteilen. Im Film ist meines Erachtens Weilers diesbezüglicher Anspruch so gut wie gar nicht eingelöst worden. Man kann diesen Film natürlich als reinen Witzfilm sehen und sich dank reichlich überzogener Klischees über so manche Szenen schlapplachen. Was diesen Aspekt angeht, konnte mich eigentlich nur Lino Banfi beeindrucken, der seine Rolle als "Babbo" souverän meistert. Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass einer oberflächlichen Komik zu viel an differenzierten Inhalten und Gefühlen geopfert wurde: Christian Ulmen spielte seine Rolle für meinen Geschmack insgesamt viel zu trottelig, die "Liebes"-Beziehung zu seiner Verlobten Sara blieb mir völlig unklar, ebenso die Beziehung zwischen Saras Eltern, von Jans Eltern (Klischee pur) mal ganz zu schweigen. Auch die Rückblenden (die für Weiler eine große Bedeutung haben) passen inhaltlich und atmosphärisch nicht wirklich zu den Szenen, in die sie geschnitten wurden. Der beabsichtigte Bezug zu den aktuellen Ereignissen wird nicht deutlich. Dass gerade in diesem Teil wesentlich mehr Potential hätte stecken können, zeigt meines Erachtens eine Szene mit Saras Großmutter, in der diese den Text der ersten Postkarte ihres Sohnes aus Deutschland auswendig mitspricht. Diese Szene (und die schauspielerische Leistung) hat mich sehr berührt, da in ihr die Tragik der Arbeitsmigration jener Zeit überzeugend zum Ausdruck kommt. Leider blieb diese tiefgründig gespielte Szene eine Ausnahme.
Super 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ist ein super Film, so wie schon das Buch. Kenn mich gut aus , entspricht wircklich der reälität in Italien. Kann mit reden bei mir nur andersrum bin mit einem Italiener verheiratet. Bei uns gabs zum glück nicht die problem.
habe mir mehr Komik erhofft 4 von 5.00 Punkten
Verfasser M. E. etwas normale Geschichte und das Untertitellesen bei den Italienischphasen lenkt doch sehr vom Geschehen ab. Also auch erst für Kinder geeignet, wenn Sie gut lesen können.
Ich werde nach Italien auswandern! :-) 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich hab das Buch vor einigen Jahren im Urlaub in Italien gelesen und Tränen gelacht... Den Nachfolger "Antonio im Wunderland" fand ich noch besser; aber nun zum Film: Aufgrund dessen, dass der Film teilweise kein gutes Feedback erhalten hat, hab ich ihn mir lieber erstmal ausgeliehen und nicht gekauft. FEHLER! Ich hab Tränen gelacht und meiner Meinung nach hat der Regisseur die Charaktere genauso präsentiert, wie es im Buch beschrieben war. Selbst die Reihenhaus-Siedlung, in der Antonio Marcipane mit seiner Ursula lebt, war bildich genauso dargestellt, wie man es sich vorstellt, wenn man das Buch liest.
Leider gibt es natürlich immer Menschen, die zum Lachen in den Keller gehen und absolut keine Ahnung vom "Dolce Vita" haben, dementsprechend hier auch die eine oder andere Scheiß-Rezension.
Abschließend: Ich kann jedem diesen Film - bzw. das Buch weiter empfehlen, der sich in Italien genauso wohl fühlt, wie meiner einer. Beide Daumen hoch!
Buch spitze, Hörbuch sehr gut, Film na ja 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Habe das Buch gelesen. Ist ganz einfach umwerfend. Bin aus dem Lachen nicht heraus gekommen. Anschließend habe ich mir das Hörbuch gekauft. Natürlich fehlt vieles aus dem Buch, aber trotzdem... Immer noch eine Empfehlung. Jetzt habe ich die DVD gekauft. Ehrlich gesagt: Ich bin enttäuscht. Wer das Buch und das Hörbuch nicht kennt, hat hier vielleicht seinen Spass. Für alle anderen würde ich eher sagen: Finger weg.
Super unterhaltend 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Jan möchte Sara heiraten. Sara ist aber Halbitalienerin und hat einen Vater, der für sein "Schnuckelchen" eigene Vorstellungen hat, wenn es ums heiraten geht.
Kurzerhand wird von Antonio beschlossen, dass die Heirat nur in Campobello stattfinden kann, mit der ganzen Familie. Also reisen Sara, Jan, Antonio und seine Frau Ursula nach Campobello um alles zu regeln. Aber sowohl die Familie dort, als auch das italienische Standesamt haben so ihren eigenen Rhythmus und ihre eigenen Wünsche. Es dauert also eine ganze weile, bis beide heiraten können, und bis dahin müssen noch so die ein oder andere Hürde genommen werden, Antonios Geschichte erfahren werden und die ein oder andere Muschel, trotz Allergie, verspeist werden. Bis Jan sich die Frage stellt: Will er überhaupt in dieses Chaos einheiraten?
Ein spritziger und unterhaltsamer Film mit sehr guter Besetzung und guter Musik. Die Geschichte selber enthält Spuren des Buches, ist aber keine 1 zu 1 Umsetzung. Auch der Cameo Auftritt von Jan Weiler ist gut versteckt - also aufgepasst!
Buch ist besser, weil detaillierter 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Auch ich bin mit einer Italienerin verheiratet. Deshalb kenne ich Vieles, was Jan Weiler im wirklichen Leben erfahren hat auch.
Das Buch ist ein Klassiker für Deutsche, die mit (Deutsch-)Italienerinnen verheiratet sind. Als ich es gelesen habe, bin ich vor Lachen fast aus dem Bett gefallen. Formulierungen in dem Buch sind Klasse und treffen die häufig auftretenden Mißverständnisse zwischen beiden Nationalitäten auf den Punkt. Das Buch erhält von mir uneingeschränkte fünf ***** Sterne.
Wer den Film / das Video beurteilen will, muss vorher das Buch gelesen haben!
Dann merkt man den Verriss! Der Film ist eine Beleidigung für den Schriftsteller Jan Weiler, weil viele Details aus seinem Buch weggelassen wurden, z.B. die Schwester von Sara. Für mich kommen die komischen Szenen aus dem Buch nicht richtig rüber. Oder liegt es vielleicht an zweitklassigen Schauspielern?
Fazit: besser das Buch lesen und Film / Video - DVD wegschmeissen!