Die drei Fragezeichen - Folge 135: Fluch des Piraten
Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Gute Umsetzung der Buchvorlage 4 von 5.00 Punkten
Verfasser "Fluch des Piraten" ist die 135. Folge der Hörspielserie und bietet bei einer Laufzeit von guten siebzig Minuten eine solide Unterhaltung.
Neben der Buchvorlage von Ben Nevis sieht das Hörspiel sogar besser aus und endlich einmal wurden die richtigen Stellen aus der Buchvorlage gestrichen. Während es im Buch recht albern zugeht, bleibt es im Hörspiel spannend und ansprechend. Auch der Tauchgang von Peter ist atmosphärisch stark in Szene gesetzt worden.
Insgesamt ist die Umsetzung der Geschichte gut gelungen, auch wenn das Ende nach wie vor einfach zum Weinen ist. Als ???-Fan sind solche Auflösungen ja durchaus nichts Ungewohntes, aber es schmerzt trotzdem immer wieder.
Inhaltlich kann die Folge bis auf einige (schon in der Buchvorlage) unsinnige Aktionen - warum wirft Peter sein Handy kreuz und quer über den Strand? - überzeugen. Viel mehr konnte aus der Geschichte nicht gemacht werden - einfach und gut umgesetzt.
Die Sprecherliste ist bei dieser Folge recht kurz gehalten. So finden sich neben der Stammcrew rund um den Erzähler Thomas Fritsch und die drei Detektive Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich lediglich Gerhart Hinze als Pilot, Traudel Sperber als Max, Peter Striebeck als Liolotta, Steffi Kirchberger als Althena, Rosemarie Wohlbauer als Sarah Livingston und Konstanze Ullmer als Elvira Zuckermann auf der Liste. Die Leistungen stimmen insgesamt und am Rande ist erwähnenswert - nice to know - , dass Steffi Kirchberger beim ersten Auftritt von Althena und Corona in der "Höhle des Grauens" eben Corana und nun Althena spricht - was aber nicht bedeutet, dass sie diesen Job schlecht macht, ganz im Gegenteil.
Booklet und Cover können sich insgesamt sehen lassen, doch auch wenn das Booklet bei den drei Fragezeichen etwas innovativer gestaltet ist, es bleibt doch immer nur die dröge Werbung für alte Folgen. Vielleicht fällt den Herren und Damen in Zukunft etwas Sinnvolleres ein, zum Beispiel "Fakten" aus alten Fällen oder ähnliches. Tolle Zitate, Statistiken - es gäbe Unmengen an Möglichkeiten. Die Serie hat seit langer Zeit einen Kultstatus, da könnte dem Fan auch ein wenig (mehr) geboten werden.
Insgesamt ist "Fluch des Piraten" eine gelungene Hörspielumsetzung, auch wenn der Titel wieder einmal nicht wirklich etwas mit dem Inhalt zu tun hat. Das Wiedersehen mit Althena hätte durchaus etwas länger ausfallen können, aber vielleicht passiert das ja einmal in Zukunft. Bis auf das stumpfe Ende ist die Folge recht anständig und unterhaltsam.
zum weghören 2 von 5.00 Punkten
Verfasser eine der folgen, bei der man irgendwann nicht mehr genau hinhört. mehr braucht man da nicht zu sagen.
mh.. 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Nachdem ich lange keine der "neueren" Folgen der drei Fragezeichen gehört habe, fiel mir diese Folge in die Hände. Ich muss sagen, der Fall hat mir Spaß gemacht.
Da kann man gar nichts sagen ~*
Warum aber nur drei Sterne?
Weil ich finde, das die Musik nicht mehr wirklich gut zu den Dreien passt. Der Schnitt ist zu krass..und der "Soundtrack" hat eher was von einem Kinofilm, als von einer typischen Fragezeichen Geschichte.
Es wirkte etwas übertrieben aufgebauscht.
Weniger ist manchmal mehr..^^
1 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Also naja eigentlich ist die Folge ja gut, aber wenn man das Buch gelesen hat... wirkts etwas dünn. Also es ist schon gut, aber das Buch enthält eben noch gewisse spannende Handlungen
Gelungenes Hörspiel... 4 von 5.00 Punkten
Verfasser ...ich will mich hier kurz fassen. Seit "Feuermond" war ich von den meisten Folgen ein bißchen enttäuscht.
Fluch des Piraten ist eine wieder spannende Folge und kann mit bestem Gewissen weiterempfohlen werden ;-)
Gut gelungen 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Zu Beginn versteht man teils nicht worum es genau geht weil sehr viel erklärt wird. Sobald die drei ??? aber die Insel erreichen wird die Folge richtig super. Hat mir sehr gut gefallen.
Spannend 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich bin ein eingefleischter Drei ??? fan.. und wie auch viele andere fälle kann ich diesen nur weiter empfehlen...
Gute zweite Hälfte, die für den etwas langatmigen Einstieg einigermaßen entschädigt 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Ein Mädchen eilt um Hilfe rufend auf das Gelände des Gebrauchtwarencenters T. Jonas. Es ist eine alte Bekannte der drei Detektive, die von einem Mann mit Waffe verfolgt wird. Es gelingt ihr Justus ihre Kamera in die Hände zu spielen, bevor sie und schließlich auch der unbekannte Fremde wieder verschwunden sind. Peter heftet sich zwar noch an dessen Fersen, doch schafft er es nicht, diesen einzuholen.
So bleibt den drei ??? nichts anderes übrig als dem Geheimnis allein mithilfe der Bildaufnahmen auf der Digitalkamera auf die Spur zu kommen.
Schön, dass man ohne langes Vorspiel sofort zur Sache kommt. Die erste Szene ist aber auch die ereignisreichste der ersten Hälfte - wenngleich nicht mal unbedingt sonderlich gut - da schwer nachvollziehbar und wenig plastisch - umgesetzt. So interessant wie der nun schon 135. Fall der drei ??? rein inhaltlich beginnt, so schnell flacht er wieder ab. Den ersten größeren Negativhöhepunkt bekommt man mit dem Monolog von Sarah Livingston zu hören. Das Interesse droht nicht nur vollständig wieder einzuschlafen, es geschieht schließlich sogar, als die weiteren Minuten ähnlich monoton weiter vor sich dahinplätschern. Zwar sind die Recherchen inhaltlich durchaus relevant, doch derart langatmig aufbereitet, dass bis zur Kapitulation nicht mehr viel fehlt.
Doch nicht nur die Ausgestaltung der Dialoge ist in der ersten Hälfte des Hörspiels zu zäh ausgefallen, auch mit der eingesetzten Musik vermag man nicht den kleinsten Funken Atmosphäre zu wecken. So belanglos war die Untermalung schon länger nicht mehr.
Dann erfolgt - Gott sei Dank - der große Bruch. Man hält es kaum für möglich, welchen Sprung das Hörspiel in dem Moment macht, als die drei ??? nach Free Island fliegen. Der Charakter des Hörspiels kippt von den zwar bodenständigen, aber langweiligen Ermittlungen hin zu einem von Abenteuerfeeling geprägtem Verlauf.
Die drei Detektive begeben sich zwar gewiss nicht zum ersten Mal in ihrer Laufbahn auf Schatzsuche auf einer Insel, doch dieser Wiederholungseffekt schadet insofern nicht, als dass dieses Muster zumindest als Hörspiel nach wie vor wunderbar funktioniert. Um das ganze noch etwas aufregender zu gestalten, hat Ben Nevis einen unbekannten Vierten mit dazugepackt, der dafür sorgt, dass den drei ??? jegliche Verbindung zur Außenwelt abhanden kommt, sich ansonsten aber versteckt im Hintergrund hält. Für Stammhörer mag dies zwar kein allzugroßes Bedrohungspotential mehr beinhalten, da ohnehin klar ist, wie das ganze ausgeht, nichtsdestotrotz schafft man damit ein Mehr an Atmosphäre. So vermag dies zwar nicht vollständig zu verhindern, dass auch die Szenen auf der Insel zwischendurch etwas abebben, sorgt aber doch dafür, dass es zu keinem Zeitpunkt mehr so langweilig wird wie im ersten Teil des Hörspiels.
Auch die Akkustik ändert sich im zweiten Teil schlagartig. Sowohl die Musik, die um einiges atmosphärischer daherkommt und die Stimmung insgesamt damit rettet, als auch die Geräuschkulisse, bei der man schon zuletzt keine großen Probleme hatte, wenn man sich in der Nähe des Meeres befindet.
Der Plot weißt zwar an einigen Punkten kleinere Schwachstellen auf, doch sind diese so geringfügig, dass diesbezüglich insgesamt ein sehr runder Eindruck zurückbleibt.
Fazit: Die recht gelungenen Momente auf Free Island vermögen die sehr mäßige, um nicht zu sagen langweilige erste Hälfte des Hörspiels aufzuwiegen, so dass insgesamt ein zufriedenstellender Gesamteindruck zurückbleibt. Hätte man auch den ersten Teil lebendiger gehalten, hätte es womöglich gar mal wieder zu einem richtigen guten Ergebnis gereicht.
Die drei ??? - 135. Fluch des Piraten 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Erster Eindruck: Auf der Spur des Schatzes
Von ihrer Detektivkollegin Althena bekommen die drei ??? in einer wilden Verfolgungsjagd eine Fotokamera zugespielt, danach verschwindet die Jungdetektivin spurlos. Schnell vermutet Justus, dass sich die darauf gespeicherten Fotos mit dem aktuellen Fall von Althena beschäftigen. Besonders das Bild eines Piratenschiffes weckt seine Aufmerksamkeit...
Das ziemlich plötzliche Auftauchen und das ebensp plötzliche Verschwinden einer alten Freundin ist der Anfang der 135. Folge von "Die drei ???". Und diese ist insgesamt ziemlich konventionell geworden: Ein Rätsel, das scheinbar unlösbar scheint und aus mehreren unzusammenhängenden Teilen besteht führt die drei ??? auf die Spur, es geht um einen verlorenen Schatz, bietet einige atmosphärische Abschnitte und besticht am Ende durch einen kleinen eingebauten Kniff, der viele Dinge in ein anderes Licht rückt und einen überraschenden Täter aufdeckt. Dies alles sind Themen, die man schon aus vielen anderen Folgen kennt und die dort gut funktioniert haben. Das ist auch hier der Fall, die einzelnen Elemente greifen gut ineinander und ergeben einen glaubhaften, teilweise recht spannenden Fall mit einer sinnigen Auflösung. Einige der spannungsgeladenen Szenen sind wieder intensiv umgesetzt worden, nur überraschend ist die Folge nun mal nicht. Auch ist der Titel leicht irreführend, denn mit einer wilden Piratengeschichte, die er vermuten lässt, hat der Fall überhaupt nichts zu tun. Trotzdem habe ich gern zugehört, was jeder Fan der Serie genauso sehen wird.
Als Althena ist dieses mal mit Steffi Kirchberger besetzt, die das junge Mädchen sehr dynamisch spricht und gut darstellt. Traudel Sperber ist als freundliche ältere Dame Max zu hören, die den dreien einen wichtigen Hinweis gibt. Ihre kurze Szene ist aufgrund der tollen Darbietung ein Highlight der Folge. Peter Striebeck zeigt als Liolotta einmal mehr sein Talent für fiese Rollen und sorgt für spannende Momente. Außerdem darf man noch Gerhart Hinze, Rosemarie Wohlbauer und Konstanze Ulmer lauschen.
Auffällig viele Musikstücke stammen dieses mal aus dem umfangreichen Archiv von Europa und sind aus vielen anderen Produktionen bekannt. Dies ergibt einen herrlich nostalgischen Effekt, der mit einigen moderneren Stücken auch in der heutigen Zeit gut funktioniert und die Dialoge gut ausstattet.
Das beeindruckende Piratenschiff ist das Covermotiv dieser Folge und wird mit einigen stimmungsvollen Details vor der Sonnenuntergangsstimmung gut in Position gerückt. Viel Flair wird hier verstrahlt. Der typische und zum Markenzeichen gewordene Rahmen ergänzt dies wie immer gekonnt.
Fazit: Sicherlich keine überraschende oder außergewöhnliche Folge, aber gut zusammengestellt und durchaus spannend.
Nicht eben 15 Mann auf des toten Manns Kiste, 4 von 5.00 Punkten
Verfasser und ne Buddel voll Rum möchte man angesichts dieses gänzlich unfreibeuterischen Abenteuers auch nicht unbedingt vom Fleck weg aufreißen, doch yo ho ho, die Folge ist nicht übel geraten.
Besonders gefällig ist, wie von den Kollegen erwähnt, das Auftreten der alten Bekannten Althena, deren recht intelligente Hinweise zunächst entschlüsselt werden müssen. Die Geschehnisse auf der Pirateninsel sind darüber hinaus ein Ohrenschmaus - nicht nur die Musik ist gelungen, auch die Effekte lassen tatsächlich ein Inselgefühl aufkommen. Doch das Highlight: die Lösung des Rätsels des jungen Biologiestudenten ist mal originell, alles was recht echt.
In Gänze eine schmissige, für mich gut nachvollziehbare Story, deren einziger Aussetzer das sehr bemühte melodramatische Spiel des Peter-Sprechers nach einem schockierenden Erlebnis ist (das fällt in die too-much-Kategorie, nicht in die Hörspiel-Oscar-Schublade).
Um Längen besser als die letzten drei Werke.