Inglourious Basterds - Limited Steelbook [Blu-ray]
Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 415 Bewertungen)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Unterirdisch 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich hatte vom neuen Tarantino ohnehin nicht viel erwartet. Enttäuscht wurde ich trotzdem.
Von der ersten Minute an ist der Film stinklangweilig und so langatmig geschnitten, dass man befürchtet, dass sich die Uhren gleich rückwärts drehen. Das zweite große Problem des Films ist, dass es extrem schwer fällt, den "Guten" auch nur irgendetwas gutes abzugewinnen, geschweige denn, mit ihnen mitzufiebern. Die Basterds sind eine Truppe von ungebildeten, unzivilisierten und barbarischen Proleten. Das soll vermutlich witzig sein, ist aber nur platt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Darsteller dieser Gruppe durch die Bank unterirdische Schauspielkunst bieten. Brad Pitt verzieht das Gesicht wie ein kleines Kind und Til Schweiger spielt eigentlich gar nicht mit. Er sitzt immer nur irgendwie in der Nähe herum. Den nächsten Tiefpunkt bildet Diane Krüger, die mit ihrer unfassbar hölzernen Performance noch einmal negativ hervorsticht.
Es gibt auch auch einige Lichtblicke, die nicht verschwiegen werden sollen. Zum einen ist es Christoph Walz, der mit seiner umwerfenden Performance die eigentliche Hauptperson des Films ist. Man kann ihm mit seinem jungenhaften Charme eigentlich nie richtig böse sein. Der Oscar ist hochverdient!
Zum zweiten sticht August Diehl als SS-Offizier deutlich heraus. Mit seiner kaum unterschwelligen Kritik am US-Rassismus sorgt er sogar noch für einige Lacher. Doch leider ist auch seine Szene zu lang und zu brutal, um die teilweise guten Dialoge genießen zu können.
Am Ende ist es immer wieder die Tarantino-typische völlig überzogene und wirklich unappetitlich anzusehende Gewalt, die jede Szene zerstört (es werden Menschen skalpiert, mit Baseballschlägern zu Tode geprügelt, etc.). Das ist einfach unnötig und geschmacklos!
Fazit: Die deutschen (und österreichischen) Darsteller überzeugen auf ganzer Linie durch viel Spielfreude und Witz, der Rest ist absolut unterirdischer Schwachsinn. Und die Vorlage für den nächsten Amoklauf an einer amerikanischen Schule ist auch fertig. Weiter so, Hollywood!
Vorsicht, läuft nicht auf jedem BluRay Player 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Hallo, ich habe mir den Film auch gekauft, leider komme ich noch nicht in das Vergnügen ihn zu gucken. Der Samsung P3600/4600/4610 spielt die BluRay nicht ab, obwohl neuste Firmware installiert ist. Es gibt wohl noch weitere Player, die Probleme haben.
UPDATE:
Es gibt einen Trick, um den Film doch abspielen zu können.
1. Sprache des BluRay Player auf englisch stellen.
2. Player ausschalten
3. Player einschalten, Disc einführen
4. Englisch auswählen
5. Film starten
6. Wenn der Film läuft, Sprache über Audio Taste auf deutsch stellen.
Hat bei meinem P4610 geklappt.
Ein Kultfilm ist geboren 5 von 5.00 Punkten
Verfasser "Inglourious Basterds" war der wohl am meisten polarisierendste Film 2009. Für die einen eine sinnlose Klamauk-Metzelei, für die anderen das neue Meisterwerk von Quentin Tarantino. Ich kann wirklich beide Seiten verstehen, Tarantinos Stil ist und bleibt Geschmackssache. Meiner Meinung nach hat sich der gute Herr diesesmal aber selbst übertroffen. Stimmig wie nie, die Dialoge und überhaupt das ganze Drehbuch ein reiner Genuß, spitzenmäßige Schauspieler und einen Spannungsaufbau der mir in dieser Intensität das letzte Mal bei "No Country For Old Men" begegnet ist.
Natürlich bleibt auch bei diesem Film nicht die ein oder andere Schwäche aus. Stellenweiße verliert sich das Drehbuch in seinem Zitatefluss auf altdeutsche Filme, Diane Krüger und das ständige Darsteller-Sorgenkind Til Schweiger spielen zu hölzern und das Ende rundet zwar alles schön ab, ist aber im Bezug auf den Film-Bösewicht aber etwas unlogisch.
Jedoch trüben diese Eindrücke nicht im Geringsten das Gesamtbild des Films. Zu sehr hat es mir Spaß gemacht Hans Landa (über Waltz' geniale Schauspiel-Leistung wurde schon an anderer Stelle genug geschrieben) dabei zu beobachten wie er die Macht des Dialogs zur Manipulationen seines Gegenübers benutzt. Zu sehr hat mich der Wortwitz und der unbeschreibliche Szenenaufbau umgehauen.
Die oft kritisierten Gewaltausbrüche hat Tarantino meiner Meinung nach sehr bewusst und präzise eingebaut: Jedes Kapitel beginnt ruhig und stellt die Situation und die Protagonisten vor, steigert sich dann im Spannungsaufbau und dann plötzlich kracht es dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Schockierend: ja. Unnötig: Nein. Ein bewusstes Spiel mit den Gefühlen, das den Zuschauer wie aus dem Nichts überrollt. Vergisst man sicher nicht so schnell.
Auch von technischer Seite gibts nicht zu meckern. Der Soundtrack ist exzellent ausgewählt, das Geschehen präzise und stimmig fotografiert und das Set-Design rundet alles noch ab.
Fazit: Spitzen Schauspieler (Neben Waltz ist sicher noch Mélanie Laurent zu loben), ein geniales Drehbuch, stimmige Atmosphäre und ein intensiver Spannungsaufbau machen die Basterds zu einem Highlight in Tarantinos Filmografie und des Kinojahrs 2009.
Egal wie man "Inglourious Basterds" im Endeffekt nun findet, kalt lässt er sicher keinen.
Enttäuschend 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Voller Waltz Euphorie" habe ich mir diesen Film gekauft. Auf amerikanischen Wortwitz geschrumpft ist Waltz halt auch nicht super Bingo". Ich habe Waltz schon in besseren Rollen gesehen.
Am schlimmsten ist allerdings der in USA so geliebte primitive Offizier Held", hier in Gestalt von Brad Pitt. Dass die Amis über ihre in beliebiger Form austauschbaren Primitiv-Helden nicht selber erbrechen müssen, kann man schon als Wunder bezeichnen.
In dem vor Langweile dahinplätschernden Film kommt man irgendwann auf die Idee: Wäre der Film nicht besser wenn man den Haufen von Idioten (im Film Inglourious Basterds genannt) aus dem Film ausschneiden würde. Ach geht ja nicht, sonst fehlen ja die Guten.
Fazit: Langweilig, brutal, unnötig. Oder anders ausgedrückt, halt eben nur ein Tarantino Film.
Langweiliger ekelhafter Klamauk 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Um es mit ein paar Worten zusammenzufassen: Klamauk, geschmacklos und langweilig mit unappetitlichen ekelhaften Gewalt-Szenen, Schade, dass es für solchen Trash kein Rückgaberecht gibt. Eben typisch Tarantino. Kaufentscheidend war eigentlich nur Christoph Waltz, aber der kann diesen Trash auch nicht retten.
geiler film 4 von 5.00 Punkten
Verfasser der wohl zweit beste film von quentin...
pulp fiction ist nummer eins
auf jeden fall sehenswert
Waltzens Oscar ist berechtigt 3 von 5.00 Punkten
Verfasser ...denn er spielt das gesamte Ensemble locker "an die Wand" . Obgleich er als SS-Major Landa , den er mit diabolischem Charme spielt , lediglich eine Nebenrolle bekleidet , ist er eigentlich der Grund , weswegen sich der Kauf dieses Tarantino-Films definitiv lohnt . Der Rest der Darsteller-Riege -einschließlich Brad Pitt- , stört nicht allzu sehr , bleibt jedoch relativ farblos , sieht man einmal von Sylvester Groth ab , der Joseph Gopebbels verkörpert hat .
Zum Inhalt des Streifens muß ich mich sich nicht äußern , denn der sollte durch diverse andere Rezensenten bereits ausgiebig diskutiert worden sein .
Grundsätzlich bin ich der Meinung , dass dieser Film durchaus etwas kompakter hätte erzählt werden können . Eine Spieldauer von 100 Minuten hätte es auch getan , so jedoch leistet sich der Film gewisse Längen . Das einige Splatter-Elemente vorhanden sind , sollte niemenden verwundern , der sich schon den einen oder anderen Tarantino-Film zu Gemüte geführt hat .
Trotz der interessanten fiktiven Handlung hat der Film meines Erachtens ein , vielleicht gewolltes , Problem . Keiner der Protagonisten wirkt wirklich sympathisch , niemand wirklich verachtenswert . Es gibt kein Schwarz und kein Weiß , alles bewegt sich in einer "Grauzone" . Die "Guten" ( wie beispielsweise die Basterds ) begnügen sich nicht einfach mit dem Töten der Gegner , sondern foltern mit Genuß , die Bösen hingegen ( Landa und Goebbels ) kommen charmant ( Landa ) bzw. rheinisch jovial ( Goebbels ) herüber .
Mein persönliches Fazit : ein vom Thema her hochinteressanter Film mit Dialogwitz , einer gewissen Überlänge und dem Fehlen eines Sympathieträgers und somit einer Identifikationsfigur .
Hervorragender Film! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich kann nicht mehr Sterne geben. *Leider*
Meiner Meinung nach einer der besten Quentin Tarantino Filme überhaupt.
Eine sehr gelungene Nazi-Satire. Ich war begeistert von Christoph Waltz. Zurecht hat er einen Oskar erhalten!
Über den Filminhalt möchte ich nicht viel schreiben, schaut am besten selbst :)
An alle moralischen Besserwisser: Ihr versteht den Film nicht!!! 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Inglourious Basterds ist weder Kriegsfilm noch ernstgemeinte Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich. Das wurde - insbesondere in Deutschland - vielfach missverstanden. Die Frage, ob Tarantino hier nun plattes "Nazibashing" betreibt oder gar eine "längst überfällige zynisch-moralische Abrechnung mit der Naziherrschaft" betreibt, ist ein sinnloses Scheingefecht. Bei IB geht es einzig und allein um die Form und nicht um den Inhalt. QT zitiert mal wieder ungehemmt drauflos. Unverholen bringt er seine Bewunderung für die Ästhetik der Reichpropagandafilme unter Goebbels zum Ausdruck. Daneben stehen Anlehnungen an echte B-Movie "Nazibasher" aus den 70er Jahren. Schließlich macht QT nicht einmal davor halt, seine eigenen Filme zu zitieren. Unverkennbar sind die Gemeinsamkeiten zwischen Shoshanna in IB und der "Braut" Beatrice Kiddo in seinem 2003er Racheepos "Kill Bill". Die "Basterds" ähneln dann doch auch sehr stark den "Reservoir Dogs". QT macht in diesem Film daher das, was er schon immer gemacht hat. Er kommentiert sich munter durch die Filmgeschichte und schafft somit einen Genre-Remix, der - das muss man leider sagen - die breite Masse in Deutschland völlig überfordert. Was die Masse nicht weiß: QT ist einer, der lieber einen völlig sinnlosen - aber bis zur Schmerzgrenze hochfrisierten - B-Movie dreht, als sich in seinen Filmen mit ernsten inhaltlichen Fragen auseinanderzusetzen. Seine Filme wollen einfach nicht moralisieren. Sie sind einfach nur das was sie eben sind: "Trash". Das kann man mögen oder nicht. Für die "breite Masse" sind seine Filme aber nicht geeignet. Umso verwunderlicher, dass sie dennoch kommerziell funktionieren. Ich denke, dass dies gerade in Deutschland auf dem oben genannten Missverständnis beruht. Das eine Drittel der Bevölkerung schaut sich IB an, um danach (freilich im privaten Kreis) über die "unverschämten Amerikaner" herzuziehen. Das andere Drittel sucht die Empörung über die unverholene - aber eben gewollte - Plattheit der Story. Das letzte (zahlenmäßig weit überlegene) Drittel wiederum findet IB toll, weil (politisch korrekt) die Bösen Nazis eins auf die Fresse kriegen. Der Film wird so leider von der großen Mehrheit in Deutschland völlig Missverstanden, weil ihm eine Aussage untergeschoben wird, die der Film in keiner Weise hergibt. Abgesehen davon können sich die wenigen, die den Style von QT verstanden haben, die Frage stellen, ob IB nun guter oder schlechter "Trash" ist. Ich finde, IB ist ganz sicher nicht sein Glanzstück. An die "Coolness" von Reservoir Dogs und Kill Bill kommt IB nicht ran. Pulp Fiction und Jackie Brown sind IB insbesondere stilistisch meilenweit überlegen. Bewertet man QT also nach seinen eigenen MAßstäben, so liefert er mit Ib leider nur Mittelmaß ab.
unhistorisch 3 von 5.00 Punkten
Verfasser hervorragende Schauspieler, eindrucksvoll gespielt, nur leider unnötigerweise historisch völlig unsinnig: alle Nazi-Größen fallen einem Anschlag im Kino zum Opfer! Was soll das? Das hat mir den Film sehr verleidet.