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| Hollywood | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Schnellkurs Hollywood Burkhard Röwekamp Taschenbuch, 16. Oktober 2003 Verkaufsrang: 51197 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Traumbilder, die Hollywood seit alters her in unsere Köpfe verpflanzt, sind hinlänglich bekannt. Wer jedoch kennt schon die innere Mechanik, die die Traumfabrik zur weltweit gigantischsten Mythenmaschinerie hat werden lassen? Wie die Bilder laufen lernten, wer die Väter des Kinofilms waren, und wie die Bildsprache sich im Laufe eines Jahrhunderts radikal wandelte - darüber gibt nun ein schmales, aber edles Bändchen ganz unglamourös Auskunft. Es könnte sein, dass man seine Lieblingsfilme anschließend mit gänzlich anderen Augen betrachtet! Burkhard Röwekamps Crashkurs huldigt weder Glamour noch Stars, sondern beleuchtet kompakt und unterhaltsam die Strukturen einer Megaindustrie und ihrer legendären Mogule. Er liefert einen ökonomischen und filmhistorischen Abriss und behandelt schließlich die Entwicklungen in Stil und Technik. Der Leser wird durch Hollywoods goldene Jahre 1930?1960 geleitet, erlebt das Aufkommen des Filmkillers Fernsehens und schließlich die filmische Renaissance in den 70er-Jahren, eingeleitet durch die jungen Wilden und ihre Blockbuster-Kultur. Unübersehbares Lieblingskind Röwekamps ist der Film noir. Im gleichnamigen Kapitel widmet er sich den expressiven Schattenspielen, die plötzlich mehr verbargen als preisgaben und das bisherige, üppig-langweilige Ausleuchtungsprinzip ablösten. Beispielhaft hierfür, Die Nacht des Jägers, ein düsteres Meisterwerk und einzige Regiearbeit des großen englischen Mimen Charles Laughton, sowie Orson Welles' Klassiker Im Zeichen des Bösen, ein dämonisches Schlüsselwerk der Schwarzen Serie. Ironischerweise fand dieser künstlerische Umbruch in Hollywoods düsterster Periode statt, den 50er-Jahren und ihrer Kommunistenhatz unter McCarthy. Übersichtliche, zum schnellen Auffinden farbig abgesetzte Kapitel dienen als Wegweiser; der Seitenrand ist klassischen Filmpostern, Szenenfotos und edlen historischen Company-Logos vorbehalten. Ein Extrakästchen enthält die komplette Riege oscargekrönter Filme seit 1929. Röwekamps Buch erhebt aufgrund seiner Kürze natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, alle erwähnten Filme und Personen markieren lediglich einen repräsentativen Querschnitt durch Hollywoods Filmschaffen. Jede Menge Lust und Anregung auf weiterführende Lektüre macht dieser Schnellkurs aber allemal! -Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hollywood kompakt 4 von 5 Punkten Filmliteratur gibt es inzwischen nicht wenige, neben James Monacos Standardwerk "Film verstehen" finden sich zunehmend auch spezifische Fachbereiche abgedeckt, so gibt es etwa Bücher zu bestimmten Genres, über das Drehbuchschreiben, über Filme der 70er und 80er und vieles mehr. Warum also nicht ein Buch über Hollywood? Der Filmmarkt ist gegenwärtig amerikanisch dominiert, gut 90% der Filmware kommt aus den Hollywoodstudios, der "Traumfabrik" wie sie oft auch zitiert wird. Worin liegt diese Dominanz begründet, was ermöglicht(e) sie, wie ist die künstlerische Komponente? Man mag diesem Umstand der amerikanischen Dominanz am Filmmarkt auch kritisch bis ablehnend gegenüberstehen, unbestritten ist: Hollywood hat nicht nur Geschichte geschrieben, Hollywood ist mittlerweile auch Teil der Geschichte. Es waren nicht nur, wie oft geglaubt, Amerikaner die in Hollywood agiert haben, Hollywood war im Gegenteil auch Zufluchtstätte für Vertriebene (Stichwort zweiter Weltkrieg), in jedem Fall aber ein Ort, an dem Ideen und Fantasieren verwirklicht werden konnten. EIne Stätte, wo Geschichten lebendig wurden, in Form bewegter Bilder, epischer Filme, Monumentalwerke. Und beschränken sich nicht bloß auf Klassiker á la "Vom Winde verweht". Als an den Hintergründen und Entstehungsgeschichten der bewegten Bilder interessierter FIlmfreak kommt man an "Hollywood" von Burkhard Röwekamp somit kaum vorbei. Präzise, ausführlich, informativ und dennoch kompakt und übersichtlich schildert der Autor die Geschichte der Traumfabrik, geht auf technische Details (Stichtworte Techicolor, Cinemascope, etc.) ebenso ein wie die ökomonische Situation der Studios, von den ersten Spielfilmen ("Birth Of A Nation") bis hin zur Digitalisierung des Films ("Star Wars Episode I"). Die "new Hollywood"-Ära wird ebenso gewürdigt wie neue, unkonventionelle Regisseure, auch auf Klassiker und Kultfilme wurde nicht vergessen. Das wichtigste findet sich in diesem Buch, und man könnte dem Autor nicht vorwerfen, er hätte etwas ausgelassen. Schade nur, und das ist die einzige (negative) Kritik, daß das Buch so kleinformatig geraten ist, den zahlreichen Abbildungen im Buch sowie der Lesbarkweit kommt das nicht besonders zugute. |
Jenseits von Glanz und Glamour: Hollywood backstage Elisabeth Sereda Gebundene Ausgabe, 27. März 2007 Verkaufsrang: 364605 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was geschieht mit einem Film zwischen den Dreharbeiten und dem Kinostart? Was machen Agenten, Manager und Publicists? Warum werden viele minderbemittelte Starlets berühmt während talentierte Schauspieler und Regisseure oft jahrelang um Anerkennung kämpfen? Ist George Clooney wirklich so nett? Wer sind die Monster des Showbusiness? Und wie sehr hat sich die Filmindustrie seit der "goldenen Ära" verändert? Diese und andere Fragen werden in "Jenseits von Glanz und Glamour" beantwortet. Es ist ein kritischer Blick hinter die Kulissen von Hollywood, der mit Gossip und Gerüchten aufräumt. Von Tops und Flops, Megahits und Ultra-Abstürzen, gebrochenen Regeln, unerwarteten Erfolgen und schlechtem Benehmen bei Preisverleihungen. Ein Buch über Hollywood - von A wie Affleck bis Z wie Zellweger.
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Hollywood: Roman Charles Bukowski Taschenbuch, 1. August 1997 Verkaufsrang: 18677 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für viel Geld läßt der alt und melancholisch gewordene Schriftsteller Hank Chinaki sich überreden, nach Hollywood zu kommen und ein Drehbuch für den Film "Barfly" (Barhocker) zu schreiben. Er zeichnet seine eigene Geschichte auf, die des jungen versoffenen Autors und seiner Freundin Jane. Während der völlig chaotischen Dreharbeiten erlebt Hank sich auf der Leinwand noch einmal als jungen Mann.Charles Bukowski wurde am 16. August 1920 in Andernach geboren. Er lebte seit seinem zweiten Lebensjahr in Los Angeles. Nach Jobs als Tankwart, Schlachthof- und Hafenarbeiter begann er zu schreiben und veröffentlichte weit über 40 Prosa- und Lyrikbände. Charles Bukowski starb am 9. März 1994 in San Pedro/L.A.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sehr gefühlvoll 5 von 5 Punkten Ich war wirklich beeindruckt von diesem Buch. Ich habe vorher viele andere Bücher von Buks gelesen und das hier ist eines der gefühlvollsten. Mit soviel Empathie hätte ich nicht gerechnet und an manchen Stellen im Buch war ich richtig beeindruckt. Dass soll nicht heißen, dass Buks in seinen Büchern zuvor nicht mitfühlend war, aber in Hollywood ist dies sehr prägnant. Man lernt ihn auf seine alten Tage noch einmal ganz anders kennen.
Weitere Lesermeinungen |
Hollywood heute. Geschichte, Gender und Nation im postklassischen Kino (Deep Focus 1) Thomas Elsaesser Broschiert, 11. März 2009 Verkaufsrang: 362728 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das amerikanische Kino als wirtschaftliche Macht und globale Unterhaltungsindustrie hat sich durch mehrere Transformationen seit den 70er Jahren immer wieder erneuert. Motor dieses Revivals und Symbol der wiedererstarkten Macht ist der "Blockbuster", ein umfassend vermarktetes, durch und durch künstliches, multifunktionales Spektakel, das nicht zuletzt der Präsentation neuer Spezialeffekte, digitaler Tontechnik und computergenerierter Bilder dient. Doch Filme wie CHINATOWN, APOCALYPSE NOW, BLADE RUNNER und viele andere stehen auch für Erfindungsreichtum und Experimentiergeist und bezeugen die kreative Glaubwürdigkeit ihrer Regisseure. Aber wissen wir eigentlich, was diese Filme bedeuten? Vielleicht können uns diese Hollywoodproduktionen Dinge über unsere zeitgenössische Welt mitteilen, die die anderen Künste aus dem Blick verloren haben. Dieses Buch bietet einen neuen Zugang zum populären amerikanischen Kino der letzen 25 Jahre. Eine genaue Lektüre der Erzählformen, der stilistischen Muster und filmischen Referenzen, der Handlungen und Motive der Protagonisten bietet überraschende Ergebnisse: So unterschiedliche Filme wie DIE HARD (STIRB LANGSAM) und SILENCE OF THE LAMBS (DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER), BACK TO THE FUTURE (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT) und JFK, FORREST GUMP und MEMENTO haben nicht nur die internationale Sprache des Genrefilms neu erfunden (Action, Horror, Science Fiction, Thriller, romantische Komödie und Film noir); sie teilen uns auch etwas über unsere Ängste und Befindlichkeiten mit - über den Verlust der Geschichte und den prekären Status der Erinnerung, über Trauma, Schuld und Schulden und über den Preis, den wir bei unserer Anpassung an die Welt der Gegenwart zahlen müssen. Kurz gesagt: Viele dieser Schlüsselfilme sind ebenso Bilderrätsel der neuen Weltordnung wie illusionistische Spektakel des alten Hollywood. Thomas Elsaesser, geb. 1943, ist Professor für Filmwissenschaft am Institut für Kunst und Kultur der Universität Amsterdam; zuvor Lehrtätigkeit in Großbritannien und den USA. Zahlreiche Publikationen zur Filmgeschichte, vor allem in englischer Sprache, seit einigen Jahren zunehmend auch in deutsch beziehungsweise deutscher Übersetzung. Zahlreiche Bücher als Autor und Herausgeber, u.a.: "Early Cinema: Space Frame Narrative" (1990), "Der Neue Deutsche Film" (1994), "A Second Life: German Cinema's First Decades" (1996), "Cinema Futures: Cain, Abel or Cable?" (1998), "The BFI Companion to German Cinema" (1999; zusammen mit Michael Wedel), "Das Weimarer Kino - aufgeklärt und doppelbödig" (1999), "Metropolis" (2001), Filmgeschichte und frühes Kino" (2002), "Studying Contemporary American Film" (2002; mit Warren Buckland), "European Cinema: Face to Face with Hollywood" (2005), "Terror und Trauma: Zur Gewalt des Vergangenen in der BRD" (2006). Veröffentlichungen bei Bertz + Fischer:! "Rainer Werner Fassbinder" (film: 9); Beiträge in "Alfred Hitchcock" (film: 7), "ZeitSprünge. Wie Filme Geschichten erzählen" und "Experiment Mainstream? Differenz und Uniformierung im populären Kino" (2006). Festschrift für Thomas Elsaesser bei Bertz + Fischer: Malte Hagener / Johann N. Schmidt / Michael Wedel (Hg.): "Die Spur durch den Spiegel. Der Film in der Kultur der Moderne" (2004).
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die Kinoerfahrung neu beschreiben 4 von 5 Punkten Zusammen mit Elsaesser können wir die Grundlagen, die zu dem Entstehen eines ganz neuen Film-Genres in den letzten Jahren beitrugen, nun betrachten. Er beschreibt eine stattfindende Dekomposition der Zentralperspektive als dominantes Darstellungssystem durch das ins Spiel bringen von unterschiedlichen Repräsentationssystemen, Sehweisen und komplexen Medienbezügen. Indem er verfolgt wie im Hollywood-Kino der letzten Jahrzehnte die lineare Erzählweise des klassischen Kinos hinterfragt wird, sieht er einen Blick entstehen der keine Entweder/Oder -Entscheidungen treffen muss, sondern der das sowohl-als- auch der Hybridität und die Mikro-Differenzen goutieren kann. Post-Klassisches Kino und das Being-There-Verhältnis Die hier allgemein als Post-Klassisches Kino bezeichnete Kunstform besitzt die Kraft die Vorstellungen von der Subjekt-Haltung des Zuschauers zu verändern. In diesem Kino im Zeitalter digitaler Medien werden alle üblichen Herrschaftsverhältnisse thematisiert und gleichzeitig suspendiert. In Bezug auf Forrest Gump (1994) spricht Elsaesser sogar von einer Suspendierung der Verwundbarkeit des Körpers und der Seele durch eine Erzähl-Perspektive, die mit der Komplizenschaft des Zuschauers spielt. Dieser Film lässt den Zuschauer auch an einer etwaigen Therapie teilhaben, allerdings nur, wenn dieser bereit ist, dafür zu "arbeiten". Thomas Elsaesser beobachtet in diesem Kontext 1994 auch als das Schlüsseljahr des Übergangs vom Having Been-Verhältnis zur Vergangenheit zum Being-There-Verhältnis. Für ihn findet in diesem Jahre ein Generationswechsel statt was die Mediatisierung der Erinnerung und der Geschichte angeht. Wurde also im Jahre 1994 begonnen eine ideologische Leerstelle für eine traumatisierte Gesellschaft zu erschaffen, indem ein neuer Umgang mit Gedächtnis und Erinnerung etabliert wurde? Zum Being-There-Verhältnis gehört jedenfalls eine Aufhebung der Zeit, eine Umkehrbarkeit der Zielrichtung und des Zeitpfeils sowie eine Technik der unmarkierten Identifikationsfläche (wie sie etwa von dem Schriftsteller Faulkner in seinem Roman Absalom, Absalom entwickelt wurde, wo dem Leser erst spät, wenn überhaupt, aufgeht, dass er sich mit einem schwarzen Protagonisten identifiziert) und eine Kommunikationsstruktur, deren Wahrheit und Wahrhaftigkeit zuerst einmal in dem Erkennen und der Anerkennung von Fehlleistungen auf allen Seiten besteht. Zudem ein an die Oberfläche treten impliziter und symptomatischer Lesarten von vorgegebenen Erzählgesten durch welches deutlich wird, dass wir als Zuschauer in der Zeit sind und gleichzeitig außerhalb, und das wir die Gegenwart immer nur als gegebene Version einer von uns gewählten Vergangenheit verstehen. Kurz: Das was früher im Film implizit blieb, wird für ein offenes Spiel freigegeben. Trauerarbeit am ideologischen Material des eigenen Selbstverständnisses Aber 1994 markiert auch noch in einem anderen Sinne eine Bruchstelle, die seit dem wie ein Schwert der Unterscheidung agiert, in dem sie alles an die Oberfläche zu bringen beginnt und verstärkt, was vorher im Verborgenem blieb. Damals, etwa durch Pulp Fiction (1994), begann wie Elsaesser das nennt, eine Trauerarbeit am ideologischen Material des eigenen Selbstverständnisses und für eine solche Trauerarbeit ist eben eine völlige Maskerade des Spiels im Spiel, eine völlige Theatralisierung der Alltagslebens notwendig, welche so weit geht, auch die Verbalebne von der Bildebene zu entkoppeln. Dabei entlarvt Tarantino auf seine Art, wie etwa auch Lynch zeitgleich, die eigentlichen versteckten Drahtzieher unserer Gesellschaftsstruktur als Psychopathen - man denke etwa an Mr. Big, der das Leben der meisten weißen Figuren in Pulp Fiction dominiert. Es geht also schon seit 1994 in unserer Kultur eigentlich darum: Die Position aus der man spricht, steht selbst zur Debatte. Was die Frage nach einer Neudefinition dessen eröffnet, was der Mensch eigentlich ist. Dabei ist natürlich entscheidend, dass auch das Schreiben über Film aus seiner Ecke der journalistischen Kritik allmählich befreit wird und der akademische Diskurs über Film und Kultur seine eigene Funktionsweise bloßlegt. Indem Elsaesser gleichzeitig poetologische, textuelle und Lesarten der Cultural Studies auf eine Unmenge von Filmen in seinem Buch anwendet, macht er uns klar, worin der Unterschied zwischen den Gegenmodellen Aneignung und Interpretation liegt. Und worin sich beide diese Modelle grundlegend von dem üblichen Modell der Kritik, der symptomatischen Lesart, unterscheiden. Das Aneignungsmodell zeigt etwa an, dass auch etwas "Politisches" auf dem Spiel steht, was ein Großteil der postmodernen Praxis und die gesamte postmoderne Theorie übersieht oder verdrängt. Hin zu einer Ethik der Nachträglichkeit Wir befinden uns, wenn wir die prägenden Filme der letzten zwei Jahrzehnte genau beobachten, tatsächlich in einer Art posttraumatischen Situation, auch schon vor, und nicht nur durch 9/11. Jede Menge Filme dieser Zeit suggerieren nämlich, dass sich die Katastrophe - das "Ende des Menschen" - schon ereignet hat, und wir, was unserer Bewusstsein, oder besser gesagt, unser tradiertes kulturell-philosophisches Selbstverständnis angeht, tatsächlich schon "tot" sind. Da wir noch am Leben sind, heißt das, dass genau dieses kulturelle Selbstverständnis (...) tatsächlich "gestorben" ist. Zu dieser Konstellation gehört, so legt Elsaesser an Hand eingehender Beobachtungen an verschiedenen Filmen offen, auch eine postödipale Männlichkeit, die das Machtvakuum der väterlichen Instanz entweder durch Gewalt oder Neuerfindung zu füllen sucht. Neuerfindung im Sinne einer Ethik der Nachträglichkeit, was bedeutet Verantwortung nun endlich für all diejenigen Dinge zu übernehmen, die bisher von der Gesellschaft verdrängt wurden. Eine solche Handlungsethik der Nachträglichkeit, ist es dann auch, auf die all die Filme im neu entstehenden "Genre" der mindgame movies auf jeweils ihre Art vorbereiten: The Usual Suspects (1995), Lost Highway (1997), Memento (2000), Mulholland Drive (2001), Adaptation (2002), Oldboy (2002), 2046 (2004), Caché (2005), um hier nur einige zu nennen. Mindgame Movies Dies sind Filme, die die Zuschauer in die Grundprinzipien ihrer Konstruktion mit einbeziehen, die üblichen Grenzen zwischen Mainstream, Independent, asiatischem und europäischen Autorenkino überschreiten und ein "Kultpublikum" anzuziehen wissen. Sie sprechen alle das epistemologische Problem an: Wie wissen wir, was wir wissen? Diese Filme transzendieren zudem einzelne bislang etablierte Genres, ihre auktoriale Signatur und ihre nationale Provenienz. Protagonisten in solchen Filmen müssen sich immer fragen: Was bin ich, und was ist meine Realität - ein Motiv, welches vor allem Philip K. Dick in die Literatur eingeführt hat, dessen Vorlagen ja auch vielfach zu Schlüsselfilmen dieses "Genres" wurden. Im Idealfall können wir den Protagonisten solcher Filme dabei zusehen, wie sie nach und nach herausfinden, das alles anders ist, als sie bisher gedacht haben das es ist. Was wir gemeinsam mit diesen Filmen erfahren, ist jenes sich auflösen bisher konditionierter Realitätswahrnehmungen. Und wenn Realität auch all das wäre, was wir bisher nicht wahrgenommen haben? Die "Tests" welche die mindgame Movies stellen, so Elsaesser, bilden eine vertitable "Ethik" des (postbürgerlichen) Selbst: Sei flexibel, anpassungsfähig und interaktiv, und vor allem: Kenne die "Spielregeln". Dazu passt dann auch seine Darstellung von The silence of the lambs (1991) als eine Art gnostischer Parabel, als einen Film über eine andere Seinsweise des Spirituellen in einer säkularen Welt, in der das Böse als unvermeidliche Macht anerkannt und mitgedacht ist (...) Clarice als zeitgenössische Variante der mythologischen Ariadne Figur, deren Auftrag es ist, zwei Arten von männlichen Bestien, zwei Inkarnationen des Minotaurus, aufzuspüren (...) innerhalb einer nicht-funktionierenden patriarchalischen Ordnung (...) Hanibal als Teil der FBI- Maschine, als ledergesichtige Grimasse des heutigen Unternehmerkapitalismus (...) angeschlossen an das "Supergehirn" einer föderalen Behörde (- wie die Roboter-Maria in Metropolis -) und Buffalo Bill als Symbol der Selbstverwirklichung als "Selbstvermarktung" durch beständiges Werkeln an der Identität und am Körper. Letztendlich gelingt es Elsaesser die Kinoerfahrung ganz neu zu beschreiben, indem er in seinem Buch verschiedene Lesarten von Filmen miteinander in Dialog treten lässt und zeigt wie jede Lesart die Charaktere neu ausrichtet und ihnen unterschiedliche ethische Identitäten zuteilt, oder - um es mit Bertillon zu sagen: Man sieht nur, was man beobachtet, und man beobachtet nur Dinge, die im Gehirn sind. Wenn sich ein Mensch im Traum (der Lesart) eines anderen Menschen verfängt, ist er entweder verloren, oder es gelingt ihm eben, sich aus dem Mindgame, dem mythischen Perpetuum Mobile zu befreien und so die Chance zu nutzen zur göttlichen Verwandlung in den impliziten Zuschauer, Zeugen. Oder, wie es Elsaesser ausdrückt: Der Körper konstituiert sich damit als Ort der Energien und Intensitäten, die von ihm ausgehen und auf ihn einwirken, die also zwischen Zuschauer und Leinwand oszillieren. Als Anmerkung sei vielleicht erlaubt zu erwähnen, dass dieses Being-There-Verhältnis sich bereits im Jahre 1991 stark als Durchbruch ankündigte, etwa im Film Slacker von Richard Linklater. In diesem Film wechselt die Geschichte scheinbar völlig frei ihren Lauf, indem sie immer wieder zufällig vorbeikommenden Menschen folgt. Alles Geschichtliche fiel so von der Handlung ab; alles gewann Bedeutung, und die jungen Menschen wirkten wie ohnmächtig von diesem Zuviel an Zeichen, die noch nicht sinnvoll gedeutet werden konnten. Was dieser Film aber trotzdem schon sehr deutlich zeigte, und das war tatsächlich ein sehr tief nachwirkender Durchbruch für die Erzählung im Film überhaupt, war folgendes: Jeder Mensch ist in seiner eigenen Geschichte (seiner Sicht auf die Welt/Theorie) gefangen. Alle sind eigentlich noch blind , und laufen in ihrem privaten Wahn verfangen nur ziellos aneinander vorbei. Eine der Karten der Oblique Strategies, die im Film von einer Frau mit dunkler Sonnenbrille verteilt werden, hat die Aufschrift : Withdrawing in disgust is not the same thing as apathy. Eine andere diese: Its not building a wall, but making a brick. Hier ist die Referenz bereits eindeutig gerichtet auf die Unendlichkeit des Hier und Jetzt um die es geht. Auf das Being-There-Verhältnis. |
Hollywood. Fotografien aus der Kobal Collection David Thomson Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 449922 In Kalifornien, im Beachwood Canyon nordwestlich von Los Angeles, ragen neun 15 Meter hohe Buchstaben in den Himmel. In den 20er-Jahren hat man sie errichtet, als Immobilien-Werbung; inzwischen sind sie ein Synonym geworden für die Hoffnungen und Träume der gesamten Film- und Fernsehindustrie: Hollywood. Bis 1945 stand dort noch "Hollywoodland" geschrieben. Das traf es besser: Denn Hollywood ist eine eigene, faszinierende, visuelle, man würde heute sagen: virtuelle Welt. In Hollywood hat der amerikanische Filmkritiker David Thomson die Zeit, als die Bilder in Kalifornien laufen lernten, wieder angehalten. Im international wohl bedeutendsten Bildarchiv für Filme, der Kobal Collection, hat sich der Science-Fiction-Spezialist (The Alien Quartet) und Orson-Wells-Biograf (Rosebud) umgesehen und anhand von Porträtaufnahmen, Standbildern und Snapshots die Entwicklung vom Stumm- zum Tonfilm - und damit vom Gesicht zur Stimme - nachgezeichnet. Und er blickt in die Zukunft des Gewerbes, die mit dem Erfolg von Der Herr der Ringe schon begonnen hat. Von der unglaublich bezaubernden Louise Brooks (Die Büchse der Pandora) über Roscoe "Fatty" Arbuckle, Charlie Chaplin, Anna May Wong, Cary Grant und Robert Redford bis hin zu Woody Allen, Stephen Spielberg, Quentin Tarentino oder Sam Mendes (American Beauty) entsteht so die Filmografie des Studiogeländes. Dass Thompson sich dabei textlich zurückhält und bis auf teils kluge, teils witzige Bildunterschriften die ganze visuelle Vielfalt des erstöberten Materials auf den Betrachter einwirken lässt, ist nicht nur verdienstvoll, sondern sicher auch ganz im Sinn der Traumfabrik. Hollywood ist ein voluminöses, nahezu unerschöpfliches Reservoir an Bildern, ein kinematografisches Abenteuer zwischen Buchdeckeln - und kostet nicht mehr als ungefähr fünf Besuche im Kinocenter. Weiß man dort nicht einmal genau, was man kriegt für sein Geld, so lohnt sich diese Anschaffung hier allemal. Denn Thomsons Band ist eine Art kommentiertes Daumenkino durch 75 Jahre glamouröser Filmgeschichte, durch das man gerne immer wieder begeistert blättert. -Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Einfach schön und auch noch nützlich! 5 von 5 Punkten Insgesamt bin ich eher skeptisch bei Bildbänden und Büchern mit hohem Bildanteil, weil ich immer denke, dass dies erstens auf Kosten von Information und Gehalt geht und zweitens nach ein-, zweimaligem Durchblättern und Ansehen der Fotos Reiz und Interesse verschwunden sein könnten. Doch dann bekam ich als Fan besonders der alten Filme (als die Bilder laufen lernten) vor Jahren diesen Wälzer geschenkt und muss ihn seitdem in regelmäßigen Abständen zur Hand nehmen und komplett durchschauen. Für mich ist entsprechend besonders die erste Hälfte ein reines Vergnügen. Die Auswahl der Fotografien ist einfach perfekt getroffen und mit passenden Unterschriften versehen, überhaupt ist der Informationsgehalt erstaunlich hoch und der Unterhaltungswert kommt durch den humoristischen Stil nicht zu kurz. Vor allem ist hervorzuheben, dass den 20er Jahren der gleiche Umfang gewidmet wird wie den letzten Jahren bis 2003, nämlich pro Jahrzehnt ein umfangreiches Kapitel, wobei diese stets ähnlich seitenstark sind. Übrigens: Macht sich optisch auch gut im Regal... ;-)
super gut 5 von 5 Punkten Dies ist eies der besten Bücher über die Schauspieler Hollywoods, dass es gibt. Man wird durch eine Geschichte des Films eingeführt und sieht eine große Menge von Bildern, die sehr gut gelungen sind. Die Geschichte des Films ist in Jahrzehnten eingeteilt und fängt in den zwanzigern an und endet 2003. Dieses Buch ist für Fäns und Andere sehr zu empfehlen. |
Sunset Boulevard Joseph Wambaugh Taschenbuch, 10. Februar 2009 Verkaufsrang: 29408 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Keine Frage, Margot Aziz würde Abwechslung in den Polizeialltag von Hollywood-Nate bringen, dessen Dienst ansonsten mehr von durchgeknallten Junkies und drogealen Toons geprägt ist. Aber in Hollywood sind die Dinge nie so, wie sie zu sein scheinen: Diese Frau ist kein hilfsbedürftiges Wesen; sie ist gefährlich ... Community Relations Office ist die Polizei-Abteilung in Hollywood, die sich mit Lebensqualität beschäftigt - genauer gesagt, mit dem, was diese behindert. Chronische Lärmbelästigung, Graffiti, Obdachlosenlager, herumstehende Einkaufswagen und Verrückte aller Art. Vor allem letztere gibt es in Hollywood mehr als genug. "Crows", Krähen heißen die Beamten im Volksmund. Wambaugh stellt sie uns vor, wir erleben wieder einmal alltägliche Polizeiarbeit, wenig spektakulär, dafür aber realistisch. Wambaugh war selbst lange Cop und das spürt man in jeder Zeile seiner Krimis. Er hat auch ein sicheres Gefühl für Witz und Absurdität dieser Polizeiarbeit und so kommt dieser Krimi anfänglich ganz ohne eine Leiche aus, ohne je langweilig zu werden. Denn wir erleben Hollywood und zwar seine Kehrseite. Die abgebrannten Ex-Stars, die immer noch vergangenen Ruhm nachtrauern; die unzähligen Nachwuchssternchen, die vom Ruhm träumen, aber ihr Essen nicht bezahlen können; das heruntergekommene East-Hollywood und Polizisten, die ebenso wie ihr Klientel jeder seine eigene Macke haben. Doch langsam braut sich etwas zusammen. Das eine oder andere Ereignis, belanglos, aber jedes Mal tauchen die gleichen Personen auf. Und dann, zum Schluss ... So ist dieser Krimi nicht nur eine Sozialstudie eines weltbekannten Stadtteils von L.A. sondern eben auch eine spannende Krimigeschichte. Wieder zeigt sich, wie präzise Wambaugh Dialoge schreiben kann; wie genau er seine Menschen beobachtet und schildert; wie zynisch er die Loser und Gescheiterten, die Verrückten, die Stars und die Reichen aus der Filmmetropole schildert. Und wie liebevoll. Denn trotz allem Zynismus wachsen sie uns auch ans Herz. Wambaugh ist alles andere als ein Sozialromantiker, oft erschrickt man über die Kälte in seinen Worten, nur um später festzustellen: Es war Realismus. Der Kleinkriminelle und Junkie Leonard Stilwell; die Cops Flotsam und Jetsam, die nur Surfen im Kopf haben und ansonsten hinter jedem Araber Al-Kaida vermuten; Hollywood-Nate, der Cop, der unbedingt zum Film will, es aber nur zu kurzen Statistenrollen bringt; die alte einsame russische Lady, die ständig im Revier anruft und sich über die Nachbarn beschwert; die schwergewichtige und leicht reizbare Polizistin Gert, die zur Verblüffung aller sich mit Doomsday-Dan zusammentut: Sie alle werden auf den Seiten lebendig und lassen den Leser die Traumfabrik Hollywood einmal anders erleben. Hinzu kommt ein spannender, sich langsam entwickelnder Kriminalfall. Lesenswert! (C) Hans Peter Roentgen
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein typischer Wambaugh 5 von 5 Punkten Endlich wieder ein Roman von J. Wambaugh, der das typische Polizistenleben widerspiegelt: die Ängste, den Zynismus, den Umgang mit übergeordneten Behörden. Das Buch verschweigt aber auch nicht den oftmals allzu lockeren Umgang mit Alkohol, sowie mit Feuerwaffen. Fans, die bereits die Vorgänger, wie z. b. 'Die Chorknaben, Der Hollywood-Mord, Wasserpatrouille, Ein kalifornischer Traum, ...' kennen, werden auch diesen Roman mögen.
Hollywoods dunkle Seiten 5 von 5 Punkten Charlie sagte nur: "Verrückt? Das ist nicht verrückt." Und dann sprache er den Satz, den man jede Nacht auf dem Revier hörte, wann immer etwas so surreal erschien, dass es schlichtweg nicht wahr sein konnte: "Mann, das ist Hollywood" Community Relations Office ist die Polizei-Abteilung in Hollywood, die sich mit Lebensqualität beschäftigt - genauer gesagt, mit dem, was diese behindert. Chronische Lärmbelästigung, Graffiti, Obdachlosenlager, herumstehende Einkaufswagen und Verrückte aller Art. Vor allem letztere gibt es in Hollywood mehr als genug. "Crows", Krähen heißen die Beamten im Volksmund. Wambaugh stellt sie uns vor, wir erleben wieder einmal alltägliche Polizeiarbeit, wenig spektakulär, dafür aber realistisch. Wambaugh war selbst lange Cop und das spürt man in jeder Zeile seiner Krimis. Er hat auch ein sicheres Gefühl für Witz und Absurdität dieser Polizeiarbeit und so kommt dieser Krimi anfänglich ganz ohne eine Leiche aus, ohne je langweilig zu werden. Denn wir erleben Hollywood und zwar seine Kehrseite. Die abgebrannten Ex-Stars, die immer noch vergangenen Ruhm nachtrauern; die unzähligen Nachwuchssternchen, die vom Ruhm träumen, aber ihr Essen nicht bezahlen können; das heruntergekommene East-Hollywood und Polizisten, die ebenso wie ihr Klientel jeder seine eigene Macke haben. Doch langsam braut sich etwas zusammen. Das eine oder andere Ereignis, belanglos, aber jedes Mal tauchen die gleichen Personen auf. Und dann, zum Schluss ... So ist dieser Krimi nicht nur eine Sozialstudie eines weltbekannten Stadtteils von L.A. sondern eben auch eine spannende Krimigeschichte. Wieder zeigt sich, wie präzise Wambaugh Dialoge schreiben kann; wie genau er seine Menschen beobachtet und schildert; wie zynisch er die Loser und Gescheiterten, die Verrückten, die Stars und die Reichen aus der Filmmetropole schildert. Und wie liebevoll. Denn trotz allem Zynismus wachsen sie uns auch ans Herz. Wambaugh ist alles andere als ein Sozialromantiker, oft erschrickt man über die Kälte in seinen Worten, nur um später festzustellen: Es war Realismus. Der Kleinkriminelle und Junkie Leonard Stilwell; die Cops Flotsam und Jetsam, die nur Surfen im Kopf haben und ansonsten hinter jedem Araber Al-Kaida vermuten; Hollywood-Nate, der Cop, der unbedingt zum Film will, es aber nur zu kurzen Statistenrollen bringt; die alte einsame russische Lady, die ständig im Revier anruft und sich über die Nachbarn beschwert; die schwergewichtige und leicht reizbare Polizistin Gert, die zur Verblüffung aller sich mit Doomsday-Dan zusammentut: Sie alle werden auf den Seiten lebendig und lassen den Leser die Traumfabrik Hollywood einmal anders erleben. Hinzu kommt ein spannender, sich langsam entwickelnder Kriminalfall. Lesenswert! (C) Hans Peter Roentgen |
Traum von Hollywood 2: Schattenseiten von Ruhm und Glanz Matthias Elger Broschiert, 18. Mai 2009 Verkaufsrang: 807286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nachdem Justin seine ersten kleineren Rollen in Hollywood bekommen hat, setzt er unbeirrt seinen Weg weiter fort und stürzt sich exzessiv in die Darstellung seiner Filmrollen. Er ist überzeugt, dass er seine Rollen nur dann glaubhaft verkörpern kann, wenn er die Figuren, die er vor der Kamera darstellt, auch selbst lebt. Doch nicht nur dies, sondern auch seine Sexsucht führen dazu, dass seine Beziehung zu Robert, den er aufrichtig liebt, mehr und mehr in Gefahr gerät. Während er allmählich zum gefeierten Star des Studios aufsteigt, droht seine heimliche Affäre zu B-Filmstar Spencer Jackson zu eskalieren. Und dann ist da auch noch Justins Bruder, der mit seinem Besuch ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit ans Licht zu bringen droht...Spannend und einfühlsam taucht der Leser in die Welt Hollywoods ein.
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Erwischt! Der Promi-Jäger von Hollywood packt aus Hans Paul Gebundene Ausgabe, 1. April 2008 Verkaufsrang: 127875 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der deutsche Promi-Paparazzo Hans Paul öffnet in diesem spannenden Enthüllungsbuch voller Emotionen geheime Türen in die Welt der Schönen und Reichen Hollywoods. Schonungslos, humorvoll und kritisch deckt hier ein Insider bisher unentdeckte Machenschaften der Stars, Medien und Paparazzi auf. Dabei formuliert er persönliche Bedenken und offenbart die Skrupel, die er im Laufe seiner Karriere im Umgang mit der glitzernden Scheinwelt des Schauspieler-, Modell- oder Sänger-Glamours entwickelt hat. Durch die Fülle der Fotos blickt man mit Paul direkt durch die Kamera und hinter die glitzernden Kulissen der Weltstars: Ob Sylvester Stallone mit Zigarre in der Hand und Bierglas auf dem Tisch oder 007-Brosnan mit Baby auf dem Arm. Ob Fotos von Pamela Anderson, Tom Hanks, Dustin Hoffman oder Danny Devito am Strand. Vielleicht dürfen es auch der betrunkene Ozzy Osbourne mit Gattin oder Britney Spears beim Einkaufen sein oder Rod Stewart, der zehn Dollar für ein Foto will? Paul hat sie alle und kennt dazu die Geschichten. Wie sind diese Bilder entstanden? Wie haben die Promis reagiert? Was verdient man sich durch ein Foto? Ehre, Geld oder doch nur eine blutige Nase? Paul weiß es und verrät es Ihnen exklusiv. Kommentar vom Autor: "Klatsch und Tratsch gibt es wohl schon, seitdem es Sprache gibt. Und derartige Nachrichten sind die begehrtesten. Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen kommen ohne Boulevardgeschichten nicht aus. Wir alle sind Paparazzi Fotographen und Leser Stars und Promis liefern den Lesestoff." "Das vorliegende Tagebuch, das ich im Flugzeug, in meinem klapprigen Van, in den Straßencafés von Beverly Hills und Hollywood und am Strand von Malibu geschrieben habe, möchte Ihnen einen Eindruck von meiner Arbeit mit den Prominenten vor und hinter den Kulissen vermitteln und zeigen, wie hart dieser schnelllebige Job ist."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
...die Gier nach dem besten Schuss... 4 von 5 Punkten "Müllsammler" - so werden sie von vielen Amerikanern und zwangsläufig von Prominenten genannt. Die Rede ist von Paparazzi. Paparazzi wie Hans Paul, der hier von seinem spannendem Berufsalltag berichtet. Angefangen hat Paul als Enthüllungsjournalist, in Köln, der sich mit Hundefängern und dem Vater von Steffi Graf beschäftigt bis zum eigentlichen Hauptthema der aufwändigen aber auch deutlich ertragreicheren Tätigkeit als Paparazzo in den USA. Um seine Arbeit richtig zu machen und sich von den Scharen der Konkurrenz abzugrenzen beweist Paul wirklich Kreativität. Nicht einfach mit dem Riesen-Objektiv aus dem Busch gesprungen und draufhalten - Nein, Paul nutzt Segelflieger, getarnte Rostlauben mit versteckten Öffnungen, hat Informanten und ist einfach charmant zu seinen Opfern. Und genau dies ist es, was dieses Buch wirklich interessant macht. Promi Geschichten sind hingegen eher wenige vorhanden. Auch wenn er fotografieren kann, ist eines sicher. Schreiben kann Hans Paul nicht wirklich gut. Ein Schwachpunkt, der dieses Buch aufgrund der spannenden Geschichten und den ausgefallenen, teilweise skrupellosen Lösungen des Paparazzi-Gewerbes, um an den nächsten Schuss zukommen, aber keineswegs uninteressant macht.
Ein klasse Blick durch die Linse eines Paparazzo - direkt in die Promi-Welt! 5 von 5 Punkten In diesem mehr als interessanten Buch packt der bekannteste deutsche Paparazzo so richtig aus und plündert seine Photoarchive. Hans Paul präsentiert einen Haufen interessanter Bilder und spannender Geschichten. Kaum ein Weltstar aus dem Show-Business bleibt vor Pauls Kamerablick verschont und so manche Sonnenscheinkulisse eines Stars hat er schon krachend zum Einsturz gebracht. Darunter sind Sylvester Stallone, Tom Hanks, Bruce Willis oder Leonardo DiCaprio genauso wie Britney Spears, Pamela Anderson , Julia Roberts, Jennifer Lopez; aber auch von deutschen Größen wie Steffi Graf, Birgit Schrowange, Verona Feldbusch, Til Schweiger, Rudi Carrell oder Thomas Gottschalk und vielen mehr weiß er Interessantes oder Geheimnisvolles zu berichten. Bei alledem, soviel wird klar, ist der Paparazzo wirklich nicht zimperlich. Er lauert seinen 'Opfern' auf, er verkleidet sich, er ist aufdringlich, unerschrocken und manchmal ganz schön unverschämt. Aber nur so kommt er zu seinem "Schuss". Auch von sich selbst gibt der freche Fotograf einiges preis. Und in diesem Leben hat sich der Fotograf wirklich nicht nur Freunde gemacht. Also: Wer den Alltag eines Paparazzo kennen lernen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Hier wühlt einer gehörig im Dreck und knipst Bilder, die ihm schon einmal eine blutige Nase bescheren. Willkommen liebe Freunde in der verruchten aber für uns Leser soooo angenehm entspannenden Welt von Klatsch und Tratsch. Ein schonungsloses Enthüllungsbuch voll mit Insidergeschichten rund um den Medienzirkus sowie alle möglichen Hollywood-Stars und -Sternchen. Deswegen gibt's von mir fünf eindeutige amazon-Sterne. |
Hollywood Station Joseph Wambaugh Taschenbuch, März 2008 Verkaufsrang: 37367 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Raubüberfall auf einen Juwelier macht der Polizei von Los Angeles zu schaffen. Die eine Spur führt zu einem russischen Nachtclub, die andere zu einer misslungenen Undercoveraktion. Die ermittelnden Cops unter Leitung des Sergeants, den alle nur "das Orakel" nennen, stehen unter Erfolgsdruck. Und es zeigt sich bald, dass es im glamourösen L.A. nur an der Oberfl äche funkelt, die Schattenseite darunter jedoch umso verderbter und dunkler ist ....
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
langweilig und sehr unglaubwürdig 1 von 5 Punkten Ich bewerte hier mal nur das Hörbuch. Kann ja sein das wesentliche Stellen gekürzt wurden, ich befürchte allerdings nicht. Das Hörbuch beginnt wie alle Krimalromane dich ich bisher hören durfte, ein Verbrechen geschieht, mehrere Haupt und Nebencharaktere werden eingeführt. Dabei passiert erst mal sehr lange: überhaupt nichts. Gerade vorgestellte Polizisten fahren streife ohne das etwas aufregendes oder spannendes oder für die Geschichte irgendwie sinnvolles passiert. Und je länger ich gehört habe desto stutziger wurde ich... da stimmt doch etwas nicht. Das Revier in Hollywood hat 25 Polizisten? In LA machen fast 10.000 Polizisten Dienst und da werden die drei Touristenviertel von 25 Mann beschützt? Ja Ok, da haben jetzt ein paar Urlaub. Aber ok, sowas kann man gerade noch ignorieren aber es wird noch viel schlimmer. Ein Polizist verprügelt einen schwarzen Zuhälter der eine Polizistin schwer verletzt hat. Und was macht er? Er gesteht sofort, seine Kollegen decken ihn nicht (denken auch gar nicht daran, für alle steht sofort für alle fest dass er aus dem Polizeidienst ausscheiden wird) und er muss tatsächlich vor Gericht. Nun könnte man sagen: Ist doch prima, gehört sich so! Leider ist das absolut unrealistisch. Wie man sogar hier im friedlichen Deutschland mitbekommt gibt es in den USA oft Polizeiskandale die mit grundloser Gewalt gegen (meistens schwarze) Verhaftete zu tun haben. Die Skandale entstehen NUR wenn es Videobilder des Falls gibt. Und selbst dann halten die Dienststellen zusammen, sehr sehr selten werden die beteiligten Officers überhaupt verwarnt, geschweige denn angeklagt. Es herrscht dabei auch kein Unrechtsbewusstsein, zumal man immer anführen kann der Verbrecher hätte sich gegen die Festnahme gewehrt. Und meist geht es in diesen Skandalen um die LAPD, die ja berüchtigt für ihre sehr grenzwertige Gewaltanwendung ist. Nachdem das Buch ja als realistischer Polizeiroman gelobt wurde hat mich das einfach nur verstört. Vor allem wer harte, realistische Serien gesehen oder gelesen hat wie zum Beispiel The Shield wird verstehen was ich meine. Allgemein wird der Polizeidienst in LA, immerhin der zweitgrößten und einer der gefährlichsten Städte der USA, mit einer wahnsinnigen Mordrate, total harmlos und nett dargestellt. Da sind Officers die von einer großen Schauspielerkarriere träumen oder mit lustigen Stachelfrisuren herumlaufen. Es gibt noch viele, viele kleine Ungereimtheiten wie zum Beispiel Junkies die erst ausführlich als völlig von der Droge gezeichnet und entstellt beschrieben werden und sich in der nächsten Szene völlig unbehelligt herumlaufen können ohne dass das registriert wird. Den Rest hat mir das Buch gegeben als nach besagtem Vorfall mit dem schwarzen Zuhälter und der schweren Verstümmlung eines Kollegen, der Chef der Hollywoodfiliale vor seine Männer tritt und in pathetischen Worten sagt: "Polizist sein ist der schönste Beruf den es gibt. Ihr sollt alle Spaß haben! Also geht jetzt raus und habt SPAß!". Gehts eigentlich noch? An diesem Punkt ist das Buch übrigens zur HÄLFTE rum ohne das bis jetzt sowas wie eine beginnende Geschichte oder ein roter Faden erkennbar wäre. Ach nein, nebenbei wird noch eine völlig langweilige, 100% durchschaubare kleine Kriminalgeschichte erzählt die einfach nur belanglos ist. Weniger spektakulär als jeder Fall bei CSI. Das ist dann also der große Fall dieses Buches. Alles klar. Ich rate jedem der auf realistische oder SPANNENDE Krimalromane steht dieses Buch/Hörbuch nicht zu lesen/hören. Wer einen guten Polizeiroman/krimi/thriller lesen möchte dem empfehle ich wärmstens alles von HORST ECKERT.
unspektakulär und sehr realistsisch 5 von 5 Punkten Nach einigen eher ruhigen jahren kehrt der Großmeister des realistsichen LA-Polizeiromans nun zurück. Hollywood Station zeigt den Alltag von Streifenpoloizisten, die in einer Behörde arbeiten, die von Bürokratie und politischen Interessen gegängelt wird. Das Buch erzählt, wie sie trotzdem dem Auftrag "to serve and protect" nachkommen. Der Ton ist sehr realistisch, erfängt dei Sprache gut ein und schildert sehr liebevoll, die vielen unterschiedlichen Charaktere. Die Story um einen armenischen Kleingangster und seinen geplatzten großen Coup ist erfreulich unspektakulär und sehr realistsisch. Ein tolles Buch! |
Das Sexleben der Hollywood- Göttinnen. Die Skandalchronik der Traumfabrik Nigel Cawthorne Taschenbuch, 1999 Verkaufsrang: 180295
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
informativ und unterhaltsam 4 von 5 Punkten Obwohl der Titel des Buches etwas reißerisch anmutet, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Ohne zu werten schildert der Autor die auf Fakten beruhenden Geschehnisse, so dass sich jeder Leser selbst eine Meinung über die zweifellos vielschichtigen Persönlichkeiten der weiblichen Stars bilden kann. Ganz nebenbei wird außerdem ein wunderbares Panorama einer ganz besonderen, glitzernden und tragischen Zeit des Kinos gezeichnet. Ein Stern Abzug wie erwähnt nur für den platten Titel. Den hat das Buch nicht verdient.
Viele Infos, eng gepackt... 5 von 5 Punkten Sehr gut recheriert, viele Facts auf engstem Raum, superspannend (für den, den das Thema interessiert) und es wird durch den "Telegramm-Stil" der alles Überflüssige weg läßt, nie langweilig. Ich empfehle, zur besseren Orientierung, vorher "Hollywood Babylon" von Kenneth Anger zu lesen. |
Millie in Hollywood Dagmar Chidolue Broschiert, 18. Januar 2010 Verkaufsrang: 344756 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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MERIAN Hollywood k.A. Taschenbuch, 19. November 2009 Verkaufsrang: 534693 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Ein eigenes Reich: Wie jüdische Emigranten Hollywood erfanden Neal Gabler Gebundene Ausgabe, August 2004 Verkaufsrang: 489393 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Ein eigenes Reich - packende Film-, Kultur- und Sozialgeschichte in einem - widmet sich den schillernden Persönlichkeiten der frühen äHollywood-Magnaten". Sie, die als jüdische Einwanderer nach Anerkennung strebten, schufen im Filmgeschäft gleichsam ein äeigenes Reich" und waren maßgeblich daran beteiligt, im Medium Film den amerikanischen Traum selbst neu zu erschaffen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Muß für jeden Filmfan 5 von 5 Punkten Ein aufschlußreicher und hochinteressanter, spannender Schlüsselbericht über die "erste Generation" der späteren Film-Mogule, die Hollywood geschaffen haben. Ohne sie und ihren jüdischen Ursprung wäre die anfangs belächelte und vom Establishment verachtete "flimmernde Volksbelustigung" nie Filmkunst geworden. Für den Autor, der das Phänomen auch soziologisch angeht, hat das nur mit der Psychologie der Immigranten zu tun, die sich mit ihren Filmen das Amerika schufen, das sie gerne gehabt hätten und damit für die ganze Welt das bis heute gültige Amerika-Bild geprägt haben: die heile Welt der Familie, die Auseinandersetzung von Gut und Böse und der Sieg der Gerechtigkeit, die große Welt der Antike und die Träume von einer phantastischen Zukunft. Da die handelnden Figuren, Zukor, Mayer, die Warners, Fox, Harry Cohn, Selznick, Loew und wie sie alle hießen Stoff für viele Anekdoten abgeben, ist "Ein eigenes Reich" ein richtiges Lesevergnügen geworden, nach dem man sich manchen MGM-Warner Bros.-Paramount-United Artists-Columbia-20th Century Fox- RKO-Film mit anderen und wissenden Augen anschauen kann. Ein überaus lesenswertes Buch, nicht nur für Filmfans.
Für den Filmfan 5 von 5 Punkten Als Mensch, der sich über die 2 Stunden Filmlänge hinaus für das Kino interessiert, bietet der deutsche Buchmarkt leider nicht wirklich viel. Schaut man sich an, was in amerikanischen und englischen Buchläden an Biographien, Sachbüchern etc. vorhanden ist, packt mich der blanke Neid. Nun hat es aber wenigstens Neal Gablers Buch (nach nur 15 Jahren) geschafft, auch einer Übersetzung für würdig erachtet zu werden (OK, mir ist schon bewusst, dass es eine Nische des Buchmarktes ist). Und das ist wirklich prima, denn man erfährt hier unglaublich viel über die Gründung der großen Studios wie Paramount und MGM, trifft viele Bekannte von der Leinwand und wird spannend darüber informiert, wie das Kino den Kinderschuhen entwuchs und das ist, was es wurde: eine Unterhaltungsmacht. Grundsätzlich beschäftigt sich das Buch mit den Gründern der Studios aus jüdischer Sicht, denn die meisten der Gründerväter waren Juden, die oft aus einfachsten Verhältnissen den Weg nach Amerika antraten und nach der vorletzten Jahrhunderwende erkannten, dass in diesem Metier eine große Zukunft liegen würde. Sie hatten recht und als kinobegeisteter Leser wird man auf die Reise mitgenommen. Spannend und unterhaltsam! Kleiner Wehrmutstropfen: ein etwas umfangreicherer Bildteil wäre schön gewesen. Aber dennoch: eine gute Investition, dieses Buch! |
Die Hollywood Star - Diät
Taschenbuch, 1996 Verkaufsrang: 88462 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn Sie dieses Heft gekauft haben, dann sind sie zu dick oder zumindest dieser Meinung. Und es wird sicherlich nicht die erste Diät sein, die Sie voller Hoffnung ausprobieren wollen. Aber - und das garantieren wir Ihnen - es wird die Letzte sein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Köstlich - im wahrsten Sinne des Wortes... 5 von 5 Punkten mit Genuss schlanker werden und bleiben. Kein Märchen; es funktioniert. Absolut genial, logisch und "natürlich". Nebenbei fühlt man sich noch viel wacher, fiter und leistungsfähiger. Wer seinem Körper Gutes tun möchte, sich dabei wohl fühlen und wenig und auch viel abnehmen möchte; dies ist das einzig wirklich empfehlenswerte. Ein Tipp meinerseits - versuchen Sie es in einer warmen Jahreszeit. Viel Freude mit der neuen Figur.
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' Etwas Besseres als den Tod...'. Filmexil in Hollywood: Porträts, Filme, Dokumente Helmut G. Asper Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 281705 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das war ein seliges Weihnachtsfest 1937 in Berlin: Joseph Goebbels hatte seinem Führer 18 Mickey-Maus-Filme zum Geschenk gemacht, und der war darüber den Tagebucheintragungen des Propagandaministers zufolge "ganz glücklich". Überhaupt unterhielt Walt Disney bis zum Kriegseintritt der USA glänzende Beziehungen zu Hitler-Deutschland und war auch der einzige Filmproduzent, der Leni Riefenstahl bei ihrem Hollywood-Trip den roten Teppich ausrollte. Spätestens zur gleichen Zeit fiel der Avantgarde-Filmer und Maler Oskar Fischinger, der in den 30er-Jahren mit seinen abstrakten Bild-Musik-Kompositionen internationale Erfolge feierte, bei der NS-Kunstbehörde in Ungnade, emigrierte 1938 in die USA und heuerte - Ironie der Filmgeschichte - bei Disney an. Das ist nur eine der vielen Emigrantengeschichten, die in Helmut G. Aspers umfassendem Filmexilkonvolut Etwas Besseres als den Tod... erzählt werden. Von den ungefähr 2.000 Filmschaffenden, die nach der Machtergreifung durch die Nazis in Deutschland keine Arbeitsmöglichkeiten mehr sahen und/oder um ihr Leben fürchten mussten, gingen allein über 800 nach Hollywood. Nur den wenigsten gelang dort der Durchbruch - den Premingers, Langs und Lubitschs -, der Großteil fand sich am Ende der Produktionshierarchie wieder oder verlor sich in den Besetzungslisten obskurer B-Pictures. Mit archäologischer Akribie konzentriert sich Asper in seiner dokumentarischen Recherche gerade auf die Fußnoten der Filmcredits und bringt Namen und Biografien ans Licht, die bestenfalls noch cineastischem Expertenwissen geläufig sind. Oder wem ist Andrew ("The Spectacle Man") Marton noch ein Begriff? Wer weiß denn, dass er eine der spektakulärsten Szenen der Filmgeschichte, das Wagenrennen in Ben Hur, inszenierte und ins Bild setzte? Im Abspann tauchte er dann lediglich als einer von drei Second-Unit-Regisseuren auf. Das Buch ist mit seiner Vielzahl aus den Tiefen weltweiter Filmarchive zu Tage geförderter Dokumente eine Fundgrube für Kurioses und Abseitiges und betritt die Traumfabrik Hollywood über den Hintereingang - aus der vor allem aufschlussreichen Sicht derer, die übers Foyer nicht hinauskamen. -Mark Stöhr
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Barfuß in Hollywood: Mein Leben inmitten der Stars Frances Schoenberger Broschiert, 1. Mai 2007 Verkaufsrang: 453158 George Clooney, Sharon Stone, Mick Jagger, Cameron Diaz, Brad Pitt, John Lennon, Leonardo DiCaprio - sie hatte sie alle zum Interview. Frances Schoenberger ist die Grand Dame der deutschen Journalisten in Hollywood. Dabei könnte ihr eigenes Leben den Stoff für eine Verfilmung abgeben: Mit 13 Jahren verließ sie ihr Elternhaus, weil sie die Enge Niederbayerns nicht mehr ertragen konnte, ging nach London, schließlich nach New York und bekam dann das Angebot, aus Hollywood zu berichten. Das war vor 33 Jahren. Seitdem ist Frances Schoenberger nicht nur profunde Kennerin der Filmbranche, eng befreundet mit Stars wie Arnold Schwarzenegger, sondern die Anlaufstelle für alle Deutschen, die in der Traumfabrik Fuß fassen wollen. Sie hat für Zeitschriften wie Bravo, Bunte, Stern, für Zeitungen und Fernsehen gearbeitet, OSCAR-Kampagnen für deutsche Filmemacher geleitet und ist im Auswahlkommitee für die GOLDEN GLOBES. Jetzt beschreibt sie ihr Leben als "Germany's First Lady of Hollywood."
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Die drei ???. Schatten über Hollywood (drei Fragezeichen)
Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 226779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Geister gibt es nicht - davon sind Justus, Peter und Bob überzeugt. Bis sich eines Nachts eine unheimliche weiße Gestalt vom berühmten Hollywood- Schriftzug in den Hollywood Hills stürzt und spurlos verschwindet. Haben es die drei ??? mit dem Geist der verstorbenen Schauspielerin Casey Wye zu tun? Fragmente eines seltsamen Briefs weisen darauf hin ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
spannend von anfang bis ende 5 von 5 Punkten Peter macht eine wette mit seinem freund,als sie mitten in der nacht den berg hoch zu den Hollywood buchstaben gehen flüchtet Peter vor einem angeblichen geist dabei fällt irgen etwas hinunter die drei ??? wollen das mergwürdige ding einmal untersuchen aber Justus wird entführt,was sollen peter und bob jezt machen? Das buch ist spitze gelungen die ermittlungen sind gut und diese botschaft.Ich mag das buch total und wieder diese falschen geister total spannend erzählt ist es auch die orte an denen die drei ??? ermitteln sind hier auch ser spannend was sellten so ist. Wer dieses buch nicht liest kennt ein total tolles buch nicht.Und dieses buch ist nich viel länger aber kurz gefaßt aber trotzdem passiert ser viel.
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Das Ultimative Hollywood Workout: Die Geheimnisse der Hollywoodstars Alyssa Shaffer Gebundene Ausgabe, 31. Oktober 2007 Verkaufsrang: 412744 Das Buch zeigt wie Hollywoodstars trainieren und stellt die Lieblings-Workouts der Top-Ten Hollywoodtrainer vor. Für jede Problemzone gibt es jetzt die besten Übungseinheiten, die jedem einfach und schnell zum Traumkörper verhelfen. Einen sexy Körper wie Angelina Jolie, einen flachen Bauch wie Paris Hilton, durchtrainiert wie Hilary Swank - mit den Übungen der Hollywoodtrainer wird jeder in nur 12 Wochen seine Wunschfigur erreichen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Trainieren wie die Stars ganz einfach 4 von 5 Punkten Wer möchte nicht auch gerne einen so durchtrainierten Körper wie Hillary Swank haben? Oder einen sexy Köroer wie Angelina Jolie? Aber auch die Stars kochen nur mit Wasser und ohne Workout hätten auch die Stars keine Traumfigur... natürlich könen die sich einen Personal Trainer leisten und einen Koch... für letztes kann das Buch nicht sorgen, ersteren aber ersetzen. Die Autorin dieses Buches befragte die besten Trainer New Yorks und Hollywoods nach ihren Trainingsmethoden und fasste sie nun in diesem Buch zusammen. Herausgekommen ist ein Buch, mit dem sich jede Problemzone gezielt trainieren und so zum schmelzen bringen lässt. Ausserdem enthält das Buch ein Kapitel mit Ernährungsratschlägen und Trainingsvorschlägen zum Erreichen seiner Ziele. Die Übungen sind ausführlich beschrieben und bebildert, so dass das trainieren leicht fällt. Auch wird so weit möglich auf teure Geräte etc verzichtet, so dass die meisten Übungen ohne Probleme zu Hause durchgeführt werden können. Schade ist nur, dass mit einem Buch zu trainieren manchmal etwas störend ist und eine DVD besser und einfacher zu handhaben wäre, weil den einzelnen Übungen leichter folgen könnte... aber wer fleißig trainiert, kennt die Übungen ohnehin bald auswendig und und kann selbstständig ohne blättern für seine Traumfigur schwitzen... |
Brigitte Bardot - Hollywood Collection - Eine Hommage in Fotografien Edward Sczesnak (Hrsg.), Manfred Hobsch (Beitrag) Gebundene Ausgabe, 1. September 2009 Verkaufsrang: 100980 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wer eine Hommage schreibt, wählt genau so aus 5 von 5 Punkten Als Brigitte Bardot 1966 Gunter Sachs heiratete, trug ich mich ernsthaft mit dem Gedanken, mein SachsMofa zu verkaufen, obwohl es in unserem Quartier als eines der schnellsten galt. Denn als Pubertierender ertrug ich es schlecht, dass ausgerechnet meine Traumfrau dem Geld und einem Playboy erlag und mich damit an das harte Auswahlverfahren bei der Partnerwahl erinnerte. Aber da es mir zum Glück gelang, BBs Fehltritt zu rationalisieren und zu vergessen, blieb ich ihr während ihrer langen Filmkarriere treu. Auf die Zeitspanne ihrer jungen Jahre und ihrer Filme beschränkt sich auch dieser Bildband, was vom Konzept dieser Reihe auch so vorgesehen ist. Nachdem BB ihre Filmkarriere 1973 überraschend beendete, intensivierte sie ihr Engagement für den Tierschutz, was von ihrer großen Fangemeinde keineswegs negativ aufgenommen wurde. Erst als das französische Nationalsymbol mit ihren öffentlichen Äußerungen gegen Homosexuelle, Arbeitslose und Immigranten für Kopfschütteln sorgte, wandte man sich nicht nur in Künstlerkreisen mehr oder weniger vornehm von ihr ab. Aber eben, von der Front national oder ihrem Ehemann Bernard d'Ormal ist in diesem Buch nicht die Rede. Diese Hommage richtet sich an die Brigitte Bardot, wie wir sie aus ihren Filmen kennen und lieben. Manfred Hobsch gelingt es auch in diesem Band, uns mit seinen Texten einen Star näher zu bringen, den die meisten von uns nur durch die Medien kennen. Unter der Überschrift "Und ewig lockt das Weib" erzählt er uns, wie das Sexsymbol der 1950er und 1960er Jahre seinen Weg suchte, die Schläge des Vaters ertrug, mit 14 als Fotomodell anfing, ein Jahr später für den Film entdeckt wurde und 1952 gegen den erbitterten Eltern-Widerstand Roger Vadim heiratete. Wir erfahren vom wechselvollen Liebesleben des schnell aufleuchtenden Stars und wie es Gunter Sachs gelang, die französische Traumfrau zu erobern. Für alle, die sich nicht mehr daran erinnern können, hier das Rezept: Man beschaffe sich einen Hubschrauber, fliege über das Anwesen seiner Angebeteten und lasse eine Tonne rote Rosen auf die Villa hinabregnen. Nichts gegen Facebook oder SMS, aber gegenüber solchen Aktionen wirken moderne Anbandelungsversuche wie Weiterbildungskurse von Buchhaltern. Nach der gelungenen Einführung, die selbstverständlich bereits reich bebildert ist, folgen Texte und Fotografien dem Ordnungskonzept der gedrehten Filme. Und da die Filmografie von BB lang ist, sind kleine Lücken unvermeidlich. Ende der 1950 Jahre war Brigitte Bardot innert acht Jahren in 25 Filmen aufgetreten, hatte zwei Ehen, ein Dutzend Liebhaber und einen Selbstmordversuch hinter sich. Der Bildband zeigt auch auf, wie es BB schaffte, der totalen Vermarktung als Sexsymbol zu entgehen und ihre Reize dennoch ziemlich unverhüllt und gezielt zur Schau zu stellen. Wer einen solchen Schmollmund hat, kann offenbar der Unschuld nie ganz entfliehen, vor allem wenn diese Seite an ihr so geschickt inszeniert wird, wie auf vielen Aufnahmen zu sehen ist. Brigitte Bardot hatte aber auch immer wieder mit Zitaten, ob eingeflüstert oder nicht, für Aufmerksamkeit gesorgt. Auch davon gibt es viele Zeugnisse in dieser Hommage. Mein Fazit: Erneut ist es den Herausgebern dieser Reihe gelungen, einen der großen Stars so in Szene zu setzen, dass wir ihm genau so nahe kommen, dass unsere Träume bestehen bleiben und wir dennoch das Gefühl haben, wie wüssten nun mehr als alle anderen. Projektionsflächen mit allzu vielen Wahrheiten und Realitäten zu füllen, ist bei einem solchen Projekt definitiv nicht angesagt.
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Walter in Hollywood: Grosses-Wimmel-Bilder-Spiel-Buch Martin Handford Gebundene Ausgabe, 1. Januar 1990 Verkaufsrang: 70691 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein SuchSpiel-Bilderbuch, in dem sich vor, hinter und zwischen den Filmkulissen Hollywoods zahlreiche Figuren verstecken: Walter, Wilma, Wau, Weißbart, der verquere Gauner TerWal und viele kleine Walter-Fans. Ein Suchspaß für Kinder ab 5 Jahren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Lustig, fesselnd, schwirrig 5 von 5 Punkten Mein Sohn hat eines der Walter Bücher im Alter von 6 Jahren bekommen. Da wir alle (Kinder 8+11, Eltern 39+42, meine Großeltern 58+60 sogar die Uroma 82) so begeistert davon sind haben wir nun schon 4 von den Büchern. Es sind sehr, sehr viele kleine Figuren und Dinge zu sehen. Natürlich kann man die Aufgaben erledigen (bestimmte Männchen oder Dinge suchen) aber wenn man sich die Bilder einfach nur so ansieht, findet man immer wieder etwas worüber man lachen kann. Ich bin mir sicher, wenn ihr euch eines kauft, dann folgen bald die anderen.
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