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| Inquisition | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Geheime Inquisition: Aus den verbotenen Archiven des Vatikans Peter Godman Gebundene Ausgabe, August 2005 Verkaufsrang: 486536 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Die Archive des Heiligen Offiziums galten bis zu ihrer Öffnung zu Beginn des Jahres 1998 als geheim. Doch schon zuvor war das strenge Zugangsregime der vatikanischen Archive gelockert worden. So gewährte man Peter Godman, Professor für lateinisches Mittelalter und Renaissance an der Universität Tübingen, bereits 1996 weitest gehenden Einblick in die Akten von Indexkongregation und Römischer Inquisition. Godman, der zunächst nur für drei Tage nach Rom gereist war, um Einsicht in die Unterlagen über die Zensur der Schriften Niccolò Machiavellis zu nehmen, hat davon reichlich Gebrauch gemacht und mit Die geheime Inquisition. Aus den verbotenen Archiven des Vatikans eine äußerst lesenswerte Analyse des Wirkens der vatikanischen Zensur- und Inquisitionsbehörden vorgelegt. Godmans besondere Aufmerksamkeit gilt dabei nicht dem Umgang der katholischen Kirche mit "Hexen" und dergleichen - diesem, wie er ganz zu Recht sagt, "abgedroschenen Thema der Inquisitionsforschung"; sein Fokus liegt vielmehr auf der geistes- und kulturgeschichtlich ungleich interessanteren Frage, wie die kirchlichen Amtsträger mit den Intellektuellen und ihren Werken verfuhren. So rekonstruiert der Autor anhand von Akten aus der Zeit des Kalten Krieges erstmals die Zensur des Werks von Graham Greene. Für die Zeit vor dem 20. Jahrhundert erhält der Leser umfassend Auskunft darüber, wie und warum man mit den Schriften von Denkern wie Descartes, Leibniz, Hume, Montesquieu oder Voltaire verfuhr. Aus der Opferperspektive ist die Geschichte der Inquisition oft genug erzählt worden, und Godman hat gut daran getan, diesen Arbeiten keine weitere hinzuzufügen. Er hat stattdessen den mentalitätsgeschichtlichen Fragen nachgespürt: "Wie haben Inquisitoren und Zensoren gedacht? Wie sahen ihre Vorstellungen, Motive, Methoden aus?" Und die Antworten, die der Autor gibt, sind nicht das Ergebnis von Spekulationen, sondern sorgfältig aus den Quellen erarbeitet und deshalb teilweise recht verblüffend, immer aber wohltuend differenziert. Und darum lohnt die Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite. -Andreas Vierecke | |
Die geheime Inquisition: Aus den verbotenen Archiven des Vatikans Peter Godman Taschenbuch, 1. April 2002 Verkaufsrang: 599695 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Die Archive des Heiligen Offiziums galten bis zu ihrer Öffnung zu Beginn des Jahres 1998 als geheim. Doch schon zuvor war das strenge Zugangsregime der vatikanischen Archive gelockert worden. So gewährte man Peter Godman, Professor für lateinisches Mittelalter und Renaissance an der Universität Tübingen, bereits 1996 weitest gehenden Einblick in die Akten von Indexkongregation und Römischer Inquisition. Godman, der zunächst nur für drei Tage nach Rom gereist war, um Einsicht in die Unterlagen über die Zensur der Schriften Niccolò Machiavellis zu nehmen, hat davon reichlich Gebrauch gemacht und mit Die geheime Inquisition. Aus den verbotenen Archiven des Vatikans eine äußerst lesenswerte Analyse des Wirkens der vatikanischen Zensur- und Inquisitionsbehörden vorgelegt. Godmans besondere Aufmerksamkeit gilt dabei nicht dem Umgang der katholischen Kirche mit "Hexen" und dergleichen - diesem, wie er ganz zu Recht sagt, "abgedroschenen Thema der Inquisitionsforschung"; sein Fokus liegt vielmehr auf der geistes- und kulturgeschichtlich ungleich interessanteren Frage, wie die kirchlichen Amtsträger mit den Intellektuellen und ihren Werken verfuhren. So rekonstruiert der Autor anhand von Akten aus der Zeit des Kalten Krieges erstmals die Zensur des Werks von Graham Greene. Für die Zeit vor dem 20. Jahrhundert erhält der Leser umfassend Auskunft darüber, wie und warum man mit den Schriften von Denkern wie Descartes, Leibniz, Hume, Montesquieu oder Voltaire verfuhr. Aus der Opferperspektive ist die Geschichte der Inquisition oft genug erzählt worden, und Godman hat gut daran getan, diesen Arbeiten keine weitere hinzuzufügen. Er hat stattdessen den mentalitätsgeschichtlichen Fragen nachgespürt: "Wie haben Inquisitoren und Zensoren gedacht? Wie sahen ihre Vorstellungen, Motive, Methoden aus?" Und die Antworten, die der Autor gibt, sind nicht das Ergebnis von Spekulationen, sondern sorgfältig aus den Quellen erarbeitet und deshalb teilweise recht verblüffend, immer aber wohltuend differenziert. Und darum lohnt die Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite. -Andreas Vierecke | |
Die Inquisition: Ketzerverfolgung im Mittelalter und Neuzeit Gerd Schwerhoff Taschenbuch, 9. Dezember 2009 Verkaufsrang: 284377 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 8,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Geschichte der Inquisition im Mittelalter. 3 Bänden Henry Charles Lea, Heinz Wieck, Max Rachel Broschiert, Juli 1999 Verkaufsrang: 106977
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Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition Hans Conrad Zander Gebundene Ausgabe, 16. Februar 2007 Verkaufsrang: 211627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 14,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Buch der Inquisition: Das Originalhandbuch des Inquisitors Bernard Gui Seifert Pawlik Gebundene Ausgabe, 3. Dezember 2008 Verkaufsrang: 166894
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Als die Kirche Gott verriet. Die Schreckensherrschaft der Inquisition von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart Michael Baigent, Richard Leigh Taschenbuch, 27. April 2006 Verkaufsrang: 237243
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Inquisitor: Warhammer-40,000-Roman Ian Watson Taschenbuch, 2. November 2009 Verkaufsrang: 100466 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 15,00 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Geheimnisse der Inquisition M. V. von Fereal, L. von Alvensleben Gebundene Ausgabe, Juni 2003 Verkaufsrang: 553835
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Ketzerei und Inquisition im Mittelalter Jörg Oberste Broschiert, 1. März 2007 Verkaufsrang: 391537
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