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Verschiedene Bohrgestänge und Bohrköpfe sind noch vorhanden, um den Besuchern einen Eindruck der Dimensionen zu vermitteln. | |
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Diese
6"-Diamantbohrkrone,
eingesetzt von 480 bis 3893 Metern Tiefe, steht im Museum der nahegelegenen Burg Neuhaus. |
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Verbogenes Bohrgestänge
zeugt von den Gewalten, die beim Bohren herrschen. |
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Die Aussage "unsere Erde ist eine Kugel" stimmt nicht ganz.
Genau genommen ist sie zunächst mal ein
Rotationsellipsoid,
d.h. der Erddurchmesser ist von Pol zu Pol um 42 km kürzer als am Äquator.
Der Grund ist ganz einfach der Einfluss der Fliehkraft durch die Erddrehung.
Außerdem ist die Masseverteilung im Erdmantel sehr ungleichmäßig. Erhöht man die Unterschiede zur Verdeutlichung im Modell, entsteht die sogen. Potsdamer Kartoffel. Der Name weist auf Berechnungen des GeoForschungsZentrums Potsdam zur Masseverteilung der Erde hin. Diese ungleichmäßige Verteilung und die Tatsache, daß der Erdmantel schon in relativ geringer Tiefe unter unseren Füßen zähflüssig bis flüssig wird, führt übrigens zu einer erstaunlichen Theorie zur Erklärung der in vielen Mythen erwähnten Sintfluten und der ebenfalls in verschiedenen Völkern unabhängig voneinander entstandenen Berichte, daß die Sonne in der Antike zumindest zeitweise im Westen aufging oder vorübergehend stillstand. Das ist sogar in der Bibel erwähnt: |
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Der für uns so fest erscheinende Erdboden ist in Wirklichkeit nur eine dünne
Haut auf dem glühenden und flüssigen Erdinnern.
Durch die Erddrehung und thermische Effekte ist das Magma unter uns ständig in
Bewegung. Großräumige Strömungen des flüssigen Gesteins nennt man
Konvektionsströme.
Diese und auch die Erddrehung direkt, führen dazu, daß sich die "dünne Haut",
auf der wir leben, ebenfalls bewegt. Zwar nur sehr langsam, aber da es sich um
große Massen handelt, ist die Bewegungsenergie doch recht groß. Verhaken sich
Teile der Erdkruste, die sich verschieden bewegen, staut sich die Energie.
Rutschen sie durch die größer werdenden Kräfte plötzlich ab, entlädt sich die
Energie und wir haben ein Erdbeben. Auf einem
Erdbebensimulator
im Museum lassen sich verschiedene Erdbeben erleben.
Besonders an Stellen, an denen sich Platten auseinanderbewegen, kann Magma nach oben dringen. Aber auch dort, wo Risse entstehen oder die Kruste sehr dünn ist, entstehen Vulkane. Vergleicht man das sehr tiefe Loch von 9,1 Kilometern mit dem Erddurchmesser von 12756 Kilometern, erkennt man erst, wie winzig klein der Nadelstich in unsere Erde in Wirklichkeit ist. Schon hier lässt sich das Gestein wegen der Hitze und dem Druck nicht mehr weiter bohren. Die Erdkruste ist bis zu 40 km dick, was im Verhältnis nicht mehr ist, als die Schale eines großen Apfels, und nicht mal diese können wir durchbohren! |
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