Bilder und Informationen:

"UFO-Foto" von 1952 - Fotomontage oder hochgeworfenes Modell?

UFOs und Aliens

Spinnerei oder Realität?

"Unidentifizierte Flugobjekte" oder
"Unbekannte Fliegende Objekte"
Warum gibt es keine besseren Fotos?

Fast ein ganzes Leben lang habe ich über die UFO-Jünger gelächelt. Sicher, man kann nicht ausschließen, dass wir von einer fortgeschritteneren Lebensform beobachtet werden, die sich vor uns möglichst verbirgt. Aber wenn man die Flower-Power-Ufo-Jünger-Treffen und manche Bücher betrachtet, tut man das Thema schnell - vielleicht zu schnell - lächelnd ab. Eine wenig spektakuläre Beobachtung im Jahr 2006 hat mich zumindest zweifeln lassen.

Flugbahn des "Sterns", ein UFO?
Die Bahn des "Sterns", in dieses
nachträglich angefertigte Foto aus dem
Gedächtnis eingezeichnet. Am Tag des Ereignisses
war dunkle, mondlose Nacht.
Das Ganze dauerte ca. 10 Minuten
Meine Freundin und ich standen abends im Dunkeln auf dem Galgenberg nahe Marktleuthen und bewunderten den Sternenhimmel Richtung Westen. Es war eine klare Nacht, der Mond war noch nicht zu sehen. Der Sternenhimmel sah eigentlich wie immer aus, mit mehreren sich bewegenden Objekten, von denen alle bis auf eines durch blinkende Lichter und ihre gleichförmige Bewegung als Flugzeuge zu identifizieren waren. Dieses eine stand im Westen in einem Erhebungswinkel von ca. 20° und bewegte sich langsam und geradlinig nach links Richtung Süden. Es sah aus wie ein Stern, nicht ganz so kräftig wie die Venus, aber doch einer der zehn hellsten am Himmel und mit weißem Licht. Auch das typische, durch Fluktuationen in der Erdatmosphäre hervorgerufene Flimmern war vorhanden. Als erstes hielt ich es für einen großen Satelliten oder vielleicht sogar die Internationale Raumstation ISS.

Nachdem sich das Objekt innerhalb von ein paar Minuten ca. 5 bis 10° nach links bewegt hatte, wurde es jedoch plötzlich langsamer, blieb stehen und bewegte sich anschließend auf der gleichen geraden Linie wieder zu seinem Ausgangspunkt (A) zurück, wo es abermals stehenblieb.

Schon etwas aufmerksam geworden, beobachteten wir jetzt etwas genauer und waren erstaunt, zu sehen, dass sich das Objekt allmählich in unsere Richtung, also Richtung Osten, 90° zu seiner vorhergehenden Flugbahn in Bewegung setzte. Alles in gerader Linie, keine Kurven, ein exaktes geometrisches Eck. So bewegt sich kein Satellit und auch kein Flugzeug! Je weiter es auf uns zu kam, um so schneller wurde die Bewegung. Damit meine ich die Winkelgeschwindigkeit bzw. die scheinbare Geschwindigkeit, denn je näher ein Objekt kommt, um so schneller wirkt es, auch wenn seine Geschwindigkeit gleich bleibt, was wahrscheinlich der Fall war. Auf einer perfekten Geraden kam es bis zu einem Erhebungswinkel von ca. 60 bis 70°, wurde wieder langsamer, blieb stehen und setzte sich auf der gleichen Linie wieder in entgegengesetzter Richtung in Bewegung. Ganz eindeutig ohne eine Kurve zu fliegen und in einer perfekten Geraden. Als es vorher weit entfernt und tief stehend die 90°-Wende vollführte, wäre es noch möglich gewesen, dass man eine enge Kurve als Verlangsamung und Beschleunigung in anderer Richtung fehlgedeutet hätte. Jetzt, fast über uns, war es genau zu sehen: 20 - 30 Sekunden Verlangsamung, dann wieder 20 - 30 Sekunden Beschleunigung in genau entgegengesetzter Richtung.

Dort wo es seine "Fahrt" begonnen hatte, blieb es schließlich stehen und bewegte sich nicht mehr. Etwas irritiert gingen wir nach Hause. Da ich in der Physik zu Hause bin, war ich etwas mehr erstaunt als meine Freundin. Denn das ganze war ja eigentlich unspektakulär und auch völlig geräuschlos.

Ein Flugzeug bleibt nun mal nicht einfach stehen und fliegt auf gleicher Linie zurück. Es würde eine Schleife oder Kurve beschreiben. Ein Satellit ebensowenig. Ein Fluggerät, mit dem solche Flugbahnen möglich wären, ist ein Hubschrauber. Aufgrund des Aussehens schließe ich das jedoch aus. Dem sternähnlichen Flimmern nach muss es sehr hoch geflogen sein. Ein Hubschrauber kann das nicht. Man könnte noch vermuten, ein düsengetriebener Senkrechtstarter hat Versuche unternommen. Damit wäre die Flugbahn erklärbar. Wäre er tief geflogen, hätte man ihn hören müssen, und es hätte anders ausgesehen. In großer Höhe fliegend, müsste er sich mit vielfacher Schallgeschwindigkeit bewegt haben, was wiederum einen Überschallknall ausgelöst hätte. Es war aber sehr still. Nur ganz leiser Motorenlärm anderer Flugzeuge war zu hören, der in seiner Gleichförmigkeit nicht von diesem Objekt stammen konnte.

Natürlich kann man nun nicht zwingend von seltsamen Flugbahnen eines "Sterns" auf außerirdische Besucher oder UFOs schließen. Vielleicht meldet sich ja demnächst jemand bei mir, der mir erklärt, welche Versuche er da mit seinem Fluggerät unternommen hat, E-Mail steht im Impressum.

Bis dahin ist es für mich einfach ein UFO, ein "unidentifiziertes fliegendes Objekt" eben.


Außerirdische oder Aliens,

ohne zu lächeln kann man das Wort fast gar nicht sagen. Vielleicht ist es auch deswegen falsch, weil "sie" nicht von außerhalb kommen. Vielleicht "leben" sie schon immer hier und wir sehen sie nur normalerweise nicht. Vielleicht vergisst ab und zu einer, den Schalter "Unsichtbarkeit" einzuschalten oder das betreffende Gerät ist mal defekt. Das würde auch erklären, warum in vielen Berichten über UFO-Sichtungen steht, dass sich die Objekte ganz ruhig verhalten, dann aber plötzlich verschwinden. Vielleicht merken sie ja an unserem Verhalten, dass etwas nicht stimmt: "Hoppla, die können uns ja sehen, da machen wir schnell, dass wir wegkommen."

Vielleicht sind auf diese Weise auch die Religionen entstanden. Vielleicht haben sie früher auch versucht, einzugreifen, wie z.B. in der Bibel berichtet, aber auch in anderen Berichten aus dem Altertum. Dann wären sie mit Gott bzw. den Göttern identisch. In den alten Schriften entschweben öfters Personen oder sogar maschinenähnliche Objekte Richtung Himmel. Sogar Jesus ist dorthin "entfleucht."

Beispiele:

 Luther-Bibel, 2. Buch von den Königen, 2. Kapitel, Vers 11

Hier fährt der Prophet Elija (Elia) nach Meinung der Esoteriker mit einem feurigen Wagen mit feurigen Rossen im Wetter gen Himmel! Wer denkt dabei heute nicht an ein Raumschiff? Man kann den Satz aber auch anders interpretieren: Ausführlicher heißt es ja: "Der feurige Wagen mit den feurigen Rössern trennte die beiden (Elia und Elisa) voneinander und Elia fuhr im Wetter gen Himmel." Eine natürliche Erklärung wäre ein Blitzschlag, der Elia traf und tötete und Elisa wegschleuderte.

 Luther-Bibel, Der Prophet Hesekiel, 1. Kapitel Diese ausführliche Schilderung einer Gotteserscheinung hört sich absolut nach einem technischen Gerät an: Es öffnete sich der Himmel, ein Sturmwind kam von Norden ... eine große Wolke mit flackerndem Feuer ... Mitten darin etwas wie vier Lebewesen ... Sie sahen aus wie Menschen ... glühende Kohlen, etwas wie Fackeln ... Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden ... Ihre Felgen waren so hoch, daß ich erschrak ... Gingen die Lebewesen, dann liefen die Räder an ihrer Seite mit, hoben sich die Lebewesen vom Boden, dann hoben sich auch die Räder ... Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall ... Da hob mich der Geist empor, und ich hörte hinter mir ein Geräusch, ein gewaltiges Dröhnen, als sich die Herrlichkeit des Herrn von ihrem Ort erhob ... (Übersetzung von 1984) Wie passt es zu unserem Gottesbild, dass eine Gotteserscheinung aus mehreren Lebewesen mit allerlei technischem Gerät besteht?

Natürlich können die "Lebewesen" "Engel" gewesen sein. Oder "Götter"? Im Alten Testament ist oft von Göttern die Rede. In  Luther-Bibel, 1. Mose, 6. Kapitel nahmen die Götter die Töchter der Menschen zu Weibern, welche sie wollten (2. Vers). In Vers 4 beschliefen die Kinder Gottes die Töchter der Menschen und zeugten mit ihnen Kinder, die zu "Gewaltigen in der Welt" aber auch zu Tyrannen wurden.

Oder nehmen wir den Propheten Jona: Lt.  Luther-Bibel, Der Prophet Jona, 1. Kapitel, Vers 17 war Jona "im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte". Nimmt man den Text, wie er da steht, kann es sich nur um ein U-Boot gehandelt haben!

Mit solchen Mythen mag jeder umgehen, wie er es für richtig hält. Von "Glaube über alles" bis zu "Glauben heißt, nichts wissen", von Eifer und Verbohrtheit bis zu Gleichgültigkeit ist alles möglich. Vielleicht erfahren wir's, wenn wir eines Tages auch gen Himmel gefahren sind.



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