Gilgamesch

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Gilgamesh: Epos - Raoul SchrottGilgamesh: Epos
Raoul Schrott

Audio CD, 13. April 2006
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Preis: € 24,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)

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Wie ein roter Faden zieht sich durch das Werk des Literaturwissenschaftlers Raoul Schrott die Suche nach dem Ursprung poetischen Schaffens. Mit Gilgamesh ist er nun bei den ältesten schriftlichen Zeugnissen der Menschheit angekommen: dem Epos um den gleichnamigen Herrscher über Uruk - einer, wenn nicht der Weltstadt des dritten Jahrtausends v. Chr., gelegen im Zweistromland, der Wiege unserer heutigen Zivilisation.
Die Erzählungen um Gilgamesch, den großartigen Helden und gleichzeitig großartig an der letzten Grenze des menschlichen Daseins - der Sterblichkeit - Scheiternden, erregten schon kurz nach der ersten Übersetzung um 1900 großes Aufsehen. Neben der Entdeckung einer außerbiblischen Sintflutgeschichte begeisterten Dichter und Gelehrte die erzählerische Wucht und philosophische Tiefe der geschilderten Heldenabenteuer.
Einer weiteren Verbreitung steht jedoch bis heute die fragmentarische Überlieferung einzelner Erzählstränge im Wege, die in einem Zeitraum von mehr als tausend Jahren entstanden und in vier verschiedenen Sprachen verfasst wurden.
In den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts unternahm Albert Schott als erster Deutscher den Versuch, aus den damals bekannten Bruchstücken ein zusammenhängend lesbares Epos herzustellen. Dieses blieb in der Überarbeitung v. Sodens (neben der wenig geglückten versifizierten Ausgabe H. Schmökels von 1966) die einzig greifbare deutsche Fassung.
Raoul Schrott legt nun mit seinem Werk eine Neuausgabe dieses Epos unter Berücksichtigung neuester Fundstücke und Erkenntnisse vor. Er bietet gleich zwei Versionen an: eine eigene Nachdichtung des Stoffes und die so genannte ninivitische Fassung. Diese größte zusammenhängende Sammlung von Fragmenten einer einzelnen Überlieferungsschicht entstand etwa um 1.200 v. Chr.
Und genau darin liegt das Problem. Man wird nach der Lektüre das Gefühl nicht los, dass sich Schrott einerseits als Nicht-Altorientalist vor einer rein wissenschaftlichen Ausgabe scheute, andererseits vor einem eigenständigeren dichterischen Werk ob des hehren Vorbildes zurückschreckte. So fällt vor allem im Teil der Nachdichtung der pädagogische Impuls des Autors ins Auge, die Knappheit und manchmal rätselhafte Kürze eines Textes, welche einen großen Teil seiner Faszination ausmachen, durch Weitschweifigkeit zu ersetzen. Damit beschneidet und unterschätzt er die Fantasie eines aufmerksamen Lesers. Mit dieser sicherlich unbeabsichtigten Entzauberung einer Poesie, die Schotts/v. Sodens kleine Reclam-Ausgabe in wesentlich reinerer Form bietet, schafft Schrott zwar möglicherweise ein schnelleres Verständnis, allerdings zu einem vergleichsweise hohen Preis.
Dennoch machen Anmerkungen, Appendix, Zeittafel und Glossar den Zugang zu diesem wirklich außergewöhnlich faszinierenden Stück Weltliteratur einfacher als bisher, der weiteren Entdeckerfreude und dem weiteren Informationsdrang des Lesers sind da keine Grenzen gesetzt. -Burkhard Steinmüller



Das Gilgamesch-Epos, 3 Audio-CDs - Raoul SchrottDas Gilgamesch-Epos, 3 Audio-CDs
Raoul Schrott, Klaus Buhlert, Josef Bierbichler, Martin Wuttke, Felix von Manteuffel

Audio CD, 2001
     Verkaufsrang: 987787     
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Wie ein roter Faden zieht sich durch das Werk des Literaturwissenschaftlers Raoul Schrott die Suche nach dem Ursprung poetischen Schaffens. Mit Gilgamesh ist er nun bei den ältesten schriftlichen Zeugnissen der Menschheit angekommen: dem Epos um den gleichnamigen Herrscher über Uruk - einer, wenn nicht der Weltstadt des dritten Jahrtausends v. Chr., gelegen im Zweistromland, der Wiege unserer heutigen Zivilisation.
Die Erzählungen um Gilgamesch, den großartigen Helden und gleichzeitig großartig an der letzten Grenze des menschlichen Daseins - der Sterblichkeit - Scheiternden, erregten schon kurz nach der ersten Übersetzung um 1900 großes Aufsehen. Neben der Entdeckung einer außerbiblischen Sintflutgeschichte begeisterten Dichter und Gelehrte die erzählerische Wucht und philosophische Tiefe der geschilderten Heldenabenteuer.
Einer weiteren Verbreitung steht jedoch bis heute die fragmentarische Überlieferung einzelner Erzählstränge im Wege, die in einem Zeitraum von mehr als tausend Jahren entstanden und in vier verschiedenen Sprachen verfasst wurden.
In den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts unternahm Albert Schott als erster Deutscher den Versuch, aus den damals bekannten Bruchstücken ein zusammenhängend lesbares Epos herzustellen. Dieses blieb in der Überarbeitung v. Sodens (neben der wenig geglückten versifizierten Ausgabe H. Schmökels von 1966) die einzig greifbare deutsche Fassung.
Raoul Schrott legt nun mit seinem Werk eine Neuausgabe dieses Epos unter Berücksichtigung neuester Fundstücke und Erkenntnisse vor. Er bietet gleich zwei Versionen an: eine eigene Nachdichtung des Stoffes und die so genannte ninivitische Fassung. Diese größte zusammenhängende Sammlung von Fragmenten einer einzelnen Überlieferungsschicht entstand etwa um 1.200 v. Chr.
Und genau darin liegt das Problem. Man wird nach der Lektüre das Gefühl nicht los, dass sich Schrott einerseits als Nicht-Altorientalist vor einer rein wissenschaftlichen Ausgabe scheute, andererseits vor einem eigenständigeren dichterischen Werk ob des hehren Vorbildes zurückschreckte. So fällt vor allem im Teil der Nachdichtung der pädagogische Impuls des Autors ins Auge, die Knappheit und manchmal rätselhafte Kürze eines Textes, welche einen großen Teil seiner Faszination ausmachen, durch Weitschweifigkeit zu ersetzen. Damit beschneidet und unterschätzt er die Fantasie eines aufmerksamen Lesers. Mit dieser sicherlich unbeabsichtigten Entzauberung einer Poesie, die Schotts/v. Sodens kleine Reclam-Ausgabe in wesentlich reinerer Form bietet, schafft Schrott zwar möglicherweise ein schnelleres Verständnis, allerdings zu einem vergleichsweise hohen Preis.
Dennoch machen Anmerkungen, Appendix, Zeittafel und Glossar den Zugang zu diesem wirklich außergewöhnlich faszinierenden Stück Weltliteratur einfacher als bisher, der weiteren Entdeckerfreude und dem weiteren Informationsdrang des Lesers sind da keine Grenzen gesetzt. -Burkhard Steinmüller



Gilgamesch Tafel 1 - Gilgamesch und Enkidu - Burkhard PfisterGilgamesch Tafel 1 - Gilgamesch und Enkidu
Burkhard Pfister

Gebundene Ausgabe, März 2008
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Es waren einmal 12 Tontafeln. Auf ihnen ist das älteste bekannte Epos der Menschheit verzeichnet: die Geschichte des assyrischen Königs Gilgamesch, zu einem Drittel Mensch und zu zwei Dritteln Gott. Schon oft ist diese abenteuerliche Geschichte nacherzählt worden. Nun hat es Burkhard Pfister unternommen, die Story von den 12 Tafeln in zwölf aufwändigen Comic-Alben in die Gegenwart zu transportieren. Tafel 1 zeigt uns ein Uruk in der Gegenwart und berichtet von seinem besten Freund Enkidu.




Das Gilgamesch-Epos - Das Gilgamesch-Epos

Taschenbuch, 1986

Verkaufsrang: 151443


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Der Löwe von Uruk. Ein Gilgamesch- Roman - Harald BraemDer Löwe von Uruk. Ein Gilgamesch- Roman
Harald Braem

Gebundene Ausgabe, 1998

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Das Gilgamesch-Epos: Nacherzählung. Mythen der Antike 01 - Nicole LeurpendeurDas Gilgamesch-Epos: Nacherzählung. Mythen der Antike 01
Nicole Leurpendeur

Broschiert, April 2010

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Lenos Pocket, Nr.43, Gilgamesch - Guido BachmannLenos Pocket, Nr.43, Gilgamesch
Guido Bachmann

Taschenbuch, 1998

Verkaufsrang: 188307


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Gilgamesch, König von Uruk - Thomas R. P. MielkeGilgamesch, König von Uruk
Thomas R. P. Mielke

Taschenbuch, 1998

Verkaufsrang: 557215


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Gilgamesch - Georg BurckhardtGilgamesch
Georg Burckhardt

Pappbilderbuch, 1955

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Die geheime Botschaft des Gilgamesch - Werner PapkeDie geheime Botschaft des Gilgamesch
Werner Papke

Gebundene Ausgabe, 1993

Verkaufsrang: 522607


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