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| Neandertaler | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Neandertaler Michael Bolus, Ralf W. Schmitz Gebundene Ausgabe, 6. März 2006 Verkaufsrang: 272083 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Noch ein Buch über die Neandertaler? Ja, aber was für ein Buch! 5 von 5 Punkten Die Autoren Bolus und Schmitz gehören zu den bekanntesten Experten auf den Gebiet der Forschung über die Neandertaler. Gerade im Jahr des 150. Jubiläums des Fundes aus dem Neandertaler werden eine unglaubliche Menge an "neuen" Büchern über den bzw. die Neandertaler heraus gegeben. Bolus und Schmitz zeichnen ein Bild unserer Verwandten nach dem aktuellen Stand der Forschung. Über den "Erstfund" im Neandertal und der sensationellen Wiederentdeckung des Höhlenabraumes bis zur Begegnung mit Homo sapiens sapiens erfahren wir alles wissenswertes über ihn. Die Neandertaler ist kein Bilderbuch sonder es besticht durch die Fülle an Informationen über unsere Vorgänger die durch eine kleine ausgewählte Anzahl an "Bildern" ergänzt wird. Die Autoren vermitteln die derzeitigen Erkenntnisse und Theorien leicht verständlich für eine breite Leserschaft. Die Fülle an Informationen werden ohne ausschmückendes Beiwerk systematisch dargestellt, das für und wieder zur Diskussion gestellt. Vor dem geistigen Auge des Lesers lassen Bolus und Schmitz den Neandertaler, sein Leben, seine Jagttechnik und Beutetiere, die Geisteswelt und die Begegnungen mit dem Homo s.sapiens lebendig werden. Sie zeichnen ein Bild des Neandertalers das uns vermittelt wie nahe er uns tatsächlich steht. Jeder der sich mit der menschlichen Evolution und dem Neandertaler beschäftigt wird dieses Buch begeistert lesen. Ich wünsche ihm eine breite Leserschaft um die noch immer vorhandenen Vorurteile zu beseitigen. Lesen Sie eine der möglichen Wahrheiten über den ersten und einzigen echten Europäer, denn letztlich sind wir alle Afrikaner. |
Wir sind alle Neandertaler: Warum der Mensch nicht in die moderne Welt passt Jürgen Brater Broschiert, Mai 2009 Verkaufsrang: 82201 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warum finden wir ein Kaminfeuer so behaglich? Weshalb bekommen wir vor Angst kalte Füße? Und wieso schlagen wir uns häufig unvernünftigerweise den Bauch voll? Jürgen Braters Antwort lautet: Weil wir im Grunde alle Neandertaler sind. Kenntnisreich und unterhaltsam zeigt er, was die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse aus Biologie, Anthropologie und Verhaltensforschung für unseren Alltag bedeuten – vor allem für den Steinzeitmenschen, der in uns allen schlummert und in den überraschendsten Situationen das Kommando über unser Handeln übernimmt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Warum, warum, warum.. 5 von 5 Punkten Wissen Sie, warum wir abends gern am Feuer sitzen? Oder warum wir schwitzen, wenn wir große Angst bekommen? Und wissen Sie, warum wir Wälder unheimlich finden? Ist es aus evolutionärer Sicht vernünftig, mit Babys zu reden wie mit Erwachsenen ("tutututut".... - kommt man sich nicht blöd vor?) Jürgen Brater erklärt diese Dinge und noch vieles mehr einfach und witzig. Zur Veranschaulichung baut er immer wieder kurze Sequenzen ein, die einen Neandertaler, den er Ugur nennt, in seinem natürlichen Umfeld schildern. Die Kapitel sind kurz, aber der rote Faden geht nie verloren. Einfach spitze! Selten hat mir ein Sachbuch solches Vergnügen bereitet. Ich empfehle dieses Buch wärmstens weiter! Typische aha-Effekte und unterhaltsame Spannung. Interessant und das richtige Buch für Leute, die nicht ZU viel über dieses Thema lesen möchten. Es hat nämlich nur knapp über 200 Seiten.
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Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart Andreas Vonderach Gebundene Ausgabe, November 2008 Verkaufsrang: 121593 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was sagen Genetik, Archäologie und Sprachwissenschaft über den Ursprung und die Entwicklung der europäischen Völker? Erstmals faßt ein Buch den aktuellen Forschungsstand zusammen. Mißbraucht von der Rassenlehre des Nationalsozialismus und der Ideologie des Sozialdarwinismus, galt die Anthropologie lange Zeit als diskreditiert. Doch die Fortschritte in der genetischen Forschung der letzten Jahre haben diese Wissenschaft rehabilitiert. Dennoch bleibt es ein weites und schwieriges Feld der Interpretation, die Ergebnisse der Genetik " etwa die Verbreitung bestimmter Gentypen " mit dem Wissensstand der Archäologie, der Geschichtsschreibung oder der Sprachwissenschaft in Einklang zu bringen. Der Autor verfällt nicht in den Fehler, Kultur durch Biologie erklären zu wollen. Und doch liegt in der Erforschung der biologisch-genetischen Entwicklung und Vermischung der verschiedenen europäischen Völker eine eigene Faszination. Kombiniert mit archäologischem sprachwissenschaftlichem, kulturellem und historischem Wissen ergibt sich so ein ganz neuer Blick auf die Geschichte der europäischen Völker. Im ersten Abschnitt behandelt das Buch die Entwicklung Europas von der Steinzeit bis zur Gegenwart aus Sicht der Anthropologie. Der zweite Teil widmet sich den heutigen europäischen Völkern selbst. Woher kommen sie, welche Prozesse haben sie geformt, von wem stammen sie ab, wie nah sind sie untereinander verwandt? Auch wenn die gemessenen Unterschiede nur graduell sind, ergibt sich in der Kombination mit der klassischen Geschichtswissenschaft doch ein neuer Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart der europäischen Völker.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein guter Fang 5 von 5 Punkten Andreas Vonderach ist es gelungen, ein informatives und vom wissenschaftlichen Stand her aktuelles Buch zu konzipieren. Die Beschreibung der biologischen Entwicklung der Europäer seit dem Neandertaler, über den Cro-Magnon-Menschen, die Bandkeramiker, die Menschen der Bronze- und Eisenzeit, über Antike und Mittelalter hin zu unserer Gegenwart bildet den ersten Teil. Entwicklungslinien werden sichtbar, die Gründe für viele Veränderungen nachvollziehbar, und der enge Zusammenhang von kulturellen und biologischen Wandlungen wird verständlich. Im zweiten Teil des Buches werden die europäischen Völker eingehend beschrieben, nach den morphologischen Typen und deren Kombinationen, aber auch nach serologischen und genetischen Gesichtspunkten. Ein umfangreiches Bildmaterial ergänzt die morphologischen Beschreibungen. Auch dem für manche Autoren heiklen Thema der charakterlichen und tempramentsmäßigen Unterschiede zwischen Bevölkerungen weicht A. Vonderach nicht aus, immer im Bestreben, auch hier die biologischen Ursachen und Wirkmechanismen, soweit bekannt, nachvollziehbar zu machen. Gerade auf dem Feld der biologischen Mit-Ursachen für seelische und geistige Persönlichkeitseigenheiten gibt es ja noch viel zu forschen. Das Buch zeigt, dass Anthropologen sehr viel zum Verständnis des Menschen beitragen können. Es wäre unsinnig, seriöse Forschungen über die biologische Entwicklung des Menschen in der Geschichte zu ignorieren. Es wäre auch unsinnig, die biologische Mit-Verursachung von seelischen und geistigen Dispositionen jedes Menschen zu vernachlässigen. Letztlich kann diese Forschung auch zu Therapien beitragen, mit denen viel Leid gelindert werden kann. Auch hierzu bietet das Buch ein überzeugendes Beispiel. Einziger Schwachpunkt des Buches ist meiner Ansicht nach, dass ein Leser vielleicht schon ein gewisses Grundwissen über anthropologische Begriffe mitbringen sollte. Allerdings kann sich ein Einsteiger durchaus auch über das Verzeichnis der Begriffserklärungen soweit orientieren, dass er alles versteht - nur halt ein Quäntchen mühsamer.
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Die Neandertaler: Genies der Eiszeit Dirk Husemann Gebundene Ausgabe, 19. September 2005 Verkaufsrang: 358727 Unsere Vettern aus der Eiszeit Die Neandertaler galten lange als primitive Affenmenschen - zu Unrecht! Neueste Forschungen belegen: Unsere ausgestorbenen "Vettern" waren weiter entwickelt, als bisher angenommen - sie hatten ein ausgeprägtes Sozialverhalten und kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten. Im Jahr 2006 jährt sich der Neandertaler-Knochenfund bei Mettmann zum 150. Mal. Auf der Grundlage aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse beleuchtet Dirk Husemann die spannende Forschungsgeschichte, die wilden Spekulationen und neuen Entdeckungen rund um den berühmten Frühmenschen. Dabei entsteht ein lebendiges Bild vom Neandertaler, das sich von der gängigen Meinung unterscheidet: Er war handwerklich geschickt, stellte Schmuck her, experimentierte mit Chemikalien und künstlichen Klebstoffen, er musizierte und bestattete seine Sippenmitglieder. Und das bereits vor über 150000 Jahren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Notwendige und unterhaltsame Korrekturen 5 von 5 Punkten Der Neandertaler kommt. Also weg mit der Keule, denn unser Vorfahre ist nicht so, wie er in den Schulbüchern und Köpfen umhergeistert. Doch in diesem hervorragenden Buch geht es nicht nur um längst notwendige Korrekturen, sondern auch um spannende Wissenschaftsgeschichte. Denn der Autor zeigt immer wieder auf, weshalb überholtes Wissen in den Lehrbüchern kleben bleibt, wo Verbindungen zwischen Politik, Kirsche und Forschung primär zur Machterhaltung dienen und das Neue bekämpfen. Dabei ist List noch die harmloseste Waffe in diesem Krieg der Vorstellungsbilder und Glaubensbekenntnisse. Der Autor studierte Ur- und Frühgeschichte, klassische Archäologie und Ethnologie, bevor er sich mit Haut und Haaren dem Wissenschaftsjournalismus verschrieb. Für uns Leser ist sein Auszug aus dem Elfenbeinturm ein Glücksfall. Oder wurde er gar von seinen Kollegen vertrieben, weil er einfach zu gut schreiben kann? Weil er allzu selbstgefällige und forsche Forscher kritisiert? Weil er auch die Grenzen menschlicher Erkenntnis sieht? Wie auch immer, Dirk Husemann lässt in 25 Kapiteln Welten auferstehen, die uns geprägt haben und daher unser Verhalten noch immer beeinflussen. Und wer glaubt, solche Bücher seien überflüssig, weil wir über unsere Abstammung doch längst Bescheid wissen, soll wenigstens bis Seite 37 lesen. Denn nicht nur die italienische Bildungsministerin versuchte, im 21. Jahrhundert die Evolutionslehre aus den Schulstuben zu verbannen. Mein Fazit: Trotz guter Vorkenntnisse noch viel dazu gelernt, viel Spass an den Formulierungen des Autors gehabt und mich nur gewundert, weshalb das Buch ein so grosses Format und durchschnittliches Layout hat. |
Der Neandertaler. Auf den Spuren des ersten Europäers Martin Kuckenburg Gebundene Ausgabe, August 2005 Verkaufsrang: 35296 Der Forschungsstand nach 150 Jahre Neandertalerforschung *** Stand die Wiege der heutigen Menschheit in Afrika? War der Neandertaler ein halbtierisches Wesen von nur schwachem Verstand? Wie sahen die frühesten Religionen aus? Für alle, die mehr über unsere biologischen und kulturellen Wurzeln wissen wollen. Der Archäologe und renommierte Wissenschaftsjournalist Martin Kuckenburg zeichnet in seinem spannenden Überblick die bisherigen 150 Jahre Neandertalerforschung nach. Zugleich bietet er eine unterhaltsam geschriebene Darstellung ihrer teilweise bizarren Theorien: vom Streit um die "Affenabstammung" des Menschen im vorletzten Jahrhundert bis zur computergestützten Archäologie und DNA-Forschung unserer Tage. Er beschreibt die Sternstunden, aber auch die Irrwege dieses eigenwilligen Wissenschaftszweiges, der bis heute die Gemüter bewegt. Bisher von Martin Kuckenburg bei Klett-Cotta erschienen: - Als der Mensch zum Schöpfer wurde. An den Wurzeln der Kultur
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Spannende Wissenschaftsgeschichte - die beste zum Thema 5 von 5 Punkten Genau das, was man sich zum Thema wünscht: tiefergehende Wissenschaftsgeschichte, spannend aufbereitet. Man erfährt nicht nur alles zum Thema, sondern erlebt nach, wie die Paläontologen durch neue Funde motiviert, alte Thesen über Bord werfen, um neue, revolutionäre aufzustellen, die oft Jahrzehnte als gesichert gelten, um dann bei Anwendung einer neuen Technik von heute auf morgen zu stürzen. Der Autor beleuchtet auch die vielen ideologisch und religiös motivierten Rassismen, die den Neandertaler und seine Herkunft betreffen. Hierbei hat sich die Kirche wieder einmal ganz groß hervorgetan. Alle Fragen werden angegangen, viele werden im Sinne des Standes der Wissenschaft beantwortet: wie hat der Neandertaler ausgesehen, wo und wie hat er gelebt, welche Werkzeuge hat er verwendet, war er ein Kannibale, hatte er Kultur, Sprache, Sozialwesen, Religion? Wurde er ausgerottet, und wenn ja, durch wen oder ist er "einfach" ausgestorben? Ein interessantes, sehr empfehlenswertes Buch zum Thema Menschheitsgeschichte, Archäologie und Paläontologie.
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Abenteuer Zeitreise. Leben in der Steinzeit Nicholas Harris Gebundene Ausgabe, 1. April 2004 Verkaufsrang: 64413 Vor langer Zeit herrschte harte Eiszeit auf unserer Erde. Die Urmenschen suchten Schutz in Höhlen, verteidigten sich mit ersten selbstgefertigten Waffen gegen die wilden Tiere und lernten das Feuer zu nutzen. Jahrtausende später finden Schüler bei einem Ausflug zufällig den Eingang zu einer Höhle und entdecken im Schummerlicht ihrer Taschenlampen uralte Höhlenmalereien. Hier wird Geschichte lebendig: "Abenteuer Zeitreise" nimmt dich mit auf eine spannende Reise in die Steinzeit und zeigt dir, wie unsere Vorfahren gelebt haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Spannendes Sachbuch 5 von 5 Punkten Dieses Buch kann man bei uns in der Schülerbücherei der Grundschule ausleihen. Es kommt sehr gut bei den Kindern an! Meinen Sohn hat am meisten die Mammutjagd und ihre Folgen begeistert. Schön an dem Buch ist, dass man bis zur letzten Seite Dinge wiederfinden kann, die man auf den ersten Seiten kennengelernt hat und dass man ihre Veränderungen bis in die heutige Zeit miterleben kann. Fazit: Spannendes Sachbuch für Kinder im Grundschulalter!
Spannendes Bilderbuch 5 von 5 Punkten Die Abenteuer-Zeitreise Bücher-sind sehr liebevoll, detailgenau und humorvoll gezeichnet und gehören zu den Lieblingsbüchern meines Sohnes. Man kann immer wieder neue Überraschungen in den Bildern entdecken. Das Steinzeitbuch zeigt die Geschichte einer Höhle im Lauf der steinzeitlichen Geschichte. Die letzten Seiten spielen dann sogar in der Gegenwart. |
Die Neandertaler Stephanie Müller, Friedemann Schrenk Taschenbuch, September 2005 Verkaufsrang: 342312 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. 2006 - 150jähriges Jubiläum der Entdeckung des Neandertalers Anläßlich des 150jährigen Jubiläums der Entdeckung des Neandertalers werden im Jahr 2006 zahlreiche große Sonderausstellungen gezeigt. In diesem Buch findet sich alles, was man über den Neandertaler wissen muß.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auf den Spuren unserer Vorfahren: der Neandertaler 5 von 5 Punkten Wer sich mit den Wurzeln der europäischen Kulturgeschichte befasst, kommt heute nicht mehr um das Thema "Neandertaler" herum. Die handliche Publikation bietet eine kurz gefasste Übersicht über dieses vielseitige Thema, das Anthropologie, Umwelt und Kultur einschliesst. Fachkundig wird die Leserschaft auf den aktuellen Forschungsstand gebracht und findet so Anschluss an die z.T. heiss geführten wissenschaftlichen Kontroversen, belebt u.a. durch den Fund des Homo floresiensis in Indonesien. Dieses Buch empfiehlt sich durchaus für eine breite Lesergemeinde. |
Die Welt des Neandertalers. Von den Ursprüngen des Menschen Juan L. Arsuaga Broschiert, August 2006 Verkaufsrang: 541344 Lange glaubte man, das menschliche Bewusstsein beginne erst mit dem Homo sapiens, unserem direkten Vorfahren. Neue Funde beweisen aber, dass die Neandertaler viel größer waren als bisher vermutet und fast so intelligent wie der Homo sapiens. Während des Jungpleistozäns entwickelten sie sich unabhängig von unseren direkten Vorfahren, ehe sie vor etwa 30 000 Jahren verschwanden. Fachkundig und verständlich lässt Juan Luis Arsuaga fünf Millionen Jahre Erdgeschichte Revue passieren, vor allem aber beschreibt er die faszinierende Lebenswelt der Neandertaler.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hochinteressant, aber nicht mehr das Neueste 4 von 5 Punkten Das Buch ist die Übersetzung eines bereits 1999 in Spanien erschienenen Werks. Es ist noch immer hochinteressant, leicht zu lesen und war zum Erscheinen sicher auf der Höhe der Wissenschaft, doch auf dem Forschungsfeld der Paläoanthropologie ist das eine kleine Ewigkeit: Im letzten Jahrzehnt haben neue Funde und neue Technologien unser Wissen erheblich erweitert. Gerade dass der Autor sich oft in den Forschungskontext begibt und zu Kontroversen Stellung nimmt, die sich mittlerweile weiternetwickelt haben, schwächt das Buch für heutige Leser. Zusammen mit einem anderen Werk über Paläoanthropologie, dass den gegenwärtigen Forschungstand wiedergibt, sehr empfehlenswert, doch als Einführung oder einziges Werk sollte man etwas Neueres wählen. Einige seltsame Übersetzungsfehler aus dem spanischen fallen auf, stören aber nicht weiter, z.B. wird Treibhauseffekt, spanisch "efecto invernadero", mit "Wintereffekt" übersetzt (S. 80), wohl wegen spanisch: invierno=Winter. Eine überarbeitete Version hätte fünf Sterne verdient. |
Wir sind alle Neandertaler. Warum der Mensch nicht in die moderne Welt passt Jürgen Brater Gebundene Ausgabe, Februar 2007 Verkaufsrang: 323445 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Was haben Candle-Light-Dinner und Autobahn-Drängeln mit dem Urmenschen zu tun? So macht Naturwissenschaft Spaß: verblüffende Tatsachen über den Steinzeitmenschen, der in uns allen schlummert - und der in den überraschendsten Situationen das Kommando über unser Handeln übernimmt. Wir fliegen mit Schallgeschwindigkeit um die Erde, werden im Auto von einem elektronischen Beifahrer begleitet und speichern auf kleinen silbernen Scheiben ganze Bibliotheken. Was sich jedoch so gut wie überhaupt nicht verändert hat, ist der Mensch. Was unsere Anlagen, Empfindungen, Wünsche und Reaktionen angeht, unterscheiden wir uns kaum von unseren steinzeitlichen Vorfahren. Wir alle sind nichts weiter als Steinzeitwesen in einer Umgebung, der wir im Grunde nicht gewachsen sind. Der Mediziner Jürgen Brater zeigt in seinem anschaulichen Buch, wo der Neandertaler überall durchscheint, und liefert verblüffende Antworten auf Fragen wie "Warum haben so viele von uns Gewichtsprobleme?" - "Warum sind Arztpraxen so und nicht anders eingerichtet?" - "Warum schaudert uns beim Fingernagel, der über die Tafel kratzt?" - "Warum kaufen Männer ungern Kleidung?" und "Warum brauchen Frauen so lange im Bad?".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Warum, warum, warum.. 5 von 5 Punkten Wissen Sie, warum wir abends gern am Feuer sitzen? Oder warum wir schwitzen, wenn wir große Angst bekommen? Und wissen Sie, warum wir Wälder unheimlich finden? Ist es aus evolutionärer Sicht vernünftig, mit Babys zu reden wie mit Erwachsenen ("tutututut".... - kommt man sich nicht blöd vor?) Jürgen Brater erklärt diese Dinge und noch vieles mehr einfach und witzig. Zur Veranschaulichung baut er immer wieder kurze Sequenzen ein, die einen Neandertaler, den er Ugur nennt, in seinem natürlichen Umfeld schildern. Die Kapitel sind kurz, aber der rote Faden geht nie verloren. Einfach spitze! Selten hat mir ein Sachbuch solches Vergnügen bereitet. Ich empfehle dieses Buch wärmstens weiter! Typische aha-Effekte und unterhaltsame Spannung. Interessant und das richtige Buch für Leute, die nicht ZU viel über dieses Thema lesen möchten. Es hat nämlich nur knapp über 200 Seiten.
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Die Neandertaler: Auf dem Weg zum modernen Menschen Bärbel Auffermann, Jörg Orschiedt Gebundene Ausgabe, April 2006 Verkaufsrang: 114930 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kein Urahn des Menschen fasziniert uns so wie der Neandertaler und sein rätselhaftes Ende doch sind die Neandertaler wirklich ausgestorben? Neueste Forschungen bieten überraschende Einblicke, erstmals präsentiert in einem großformatigen Bildband.
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Die Sklavin des Höhlenmenschen: Erotischer Roman: Erotischer Steinzeitroman Lena Morell Broschiert, 8. Juli 2008 Verkaufsrang: 112576 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Siri wuchs unter Neandertalern auf, doch als Menschenfrau ist sie eine Außenseiterin in ihrer Sippe. Eines Tages bringen die Männer einen Gefangenen von der Jagd mit: Gandar, der wie Siri zur Menschenrasse gehört. Gandar gelingt die Flucht aus dem Lager der Neandertaler - aber er geht nicht allein! Er raubt Siri und verschleppt sie in sein Dorf, wo sie in Zukunft als seine Sklavin mit ihm leben soll ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Genial!! 5 von 5 Punkten Eigentlich lese ich gerne Bücher über die Steinzeit z.B. von Jean M. Auel und erotische Bücher eh. Dieses Buch verbindet beides zu einem absoluten Highlight!! Habe das Buch abends angefangen und habe es In der Nacht durchgelesen. Sehr gut geschrieben, faktisch auch sehr gut recherchiert. Durch die kleine Schrift auch wesentlich mehr als es an Seiten angegeben wird. Wunderbar erotisch, trotz der Steinzeit und vielleicht gerade da so passend, da man es sich dort noch eher vorstellen kann als in der Gegenwart. Absolut empfehlenswert!
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Die Evolutionslüge. Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte Hans-Joachim Zillmer Gebundene Ausgabe, Januar 2007 Verkaufsrang: 232262 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bereits mit seinem in zehn Fremdsprachen übersetzten Bestseller "Darwins Irrtum" wies Dr. Zillmer nach, dass es keine Evolution gab und die mit dieser Theorie fest verknüpften geologischen Zeitansätze falsch sind. Mehrere seiner schon 1998 getroffenen Voraussagen sind inzwischen bestätigt worden, u.a. dass der Grand Canyon nicht durch einen kleinen Fluss, sondern durch gewaltige Superfluten schubweise innerhalb kurzer Zeit, zuletzt vor nur 1300 Jahren, ausgeschürft wurde. Bestätigt wurde durch neu vorgenommene Altersbestimmungen im Jahre 2004 auch, dass die meisten der Altsteinzeit zugerechneten Schädel von Neandertalern und frühmodernen Menschen um bis zu 28 000 Jahre jünger sind als bisher angenommen. Der "älteste Westfale" von Paderborn-Sande wurde über Nacht fast zum "jüngsten Westfalen", denn er ist jetzt nur noch 250 Jahre jung. Jahrzehntelang wurden an der Universität Frankfurt Datierungen frei erfunden und man schrieb phantasievoll als "wissenschaftlich" bewiesen ausgegebene Märchen, offiziell die Geschichte unserer Vorfahren darstellend. In dem vorliegenden Buch zeigt Dr. Zillmer, dass die Lehrmeinung über die Geschichte der Menschheit, vom frühen bis zum modernen Menschen, als Lügengebäude zusammengebrochen ist. Erfundene Fakten, gefälschte Dogmen und eine unerwartete Fülle überzeugender Funde, die von den als Team arbeitenden orthodoxen Wissenschaftlern der Erd- und Lebensgeschichtsforschung unterschlagen wurden, zeichnen ein völlig anderes Bild des Ursprungs und der Geschichte der Menschheit. Mit 69 teils farbigen Fotos und 49 Textabbildungen
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Die Evolutionslüge 4 von 5 Punkten Ausgezeichnet, nur etwas zu technich für den normal Verbraucher. Es muss etwas geschrieben sein für den 10 und 12 jährigen! zB. Wo kommt Raum, Zeit, die Elemente wie Sauerstoff, Gold, etc her? Es sind vorwiegend die Schulkinder die wir überzeugen müssen von dem Unsinn des Darwinismus.
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Wir entdecken die Steinzeit (Wieso? Weshalb? Warum? ab 4 Jahren) Doris Rübel Gebundene Ausgabe, Juni 2006 Verkaufsrang: 15795 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1856 entdeckten Arbeiter eines Steinbruchs im Neanderthal am Düsselufer bei Mettmann 16 Knochen Urgeschichte, die unser Weltbild veränderten. Was Forscher zunächst für die Überreste eines kranken Höhlenbären hielten, entpuppte sich als Skelettfragment einer bisher unbekannten Menschenform. Heute ist der ?Neandertaler? der berühmteste Deutsche. Grund genug für den Ravensburger Verlag, in seiner beliebten Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum die Welt der Steinzeitmenschen neu aufleben zu lassen und - das in enger Zusammenarbeit mit dem Neanderthal Museum Mettmann. Auf 16 durchgängig farbig illustrierten Pappseiten erklärt Autorin Doris Rübel in Wir entdecken die Steinzeit, wie die Menschen damals lebten. Die freche Comicfigur Luzie nimmt die Leser dabei an die Hand, die spielerisch und nicht zuletzt mit Hilfe von Klappen erfahren können, wie unsere Vorfahren und Fast-Vorfahren auf die Jagd gingen, welche Waffen sie benutzten, wovon sie sich ernährten, wie sie sich kleideten und welche Bedeutung die Entdeckung des Feuers für unsere Entwicklung hatte. Dabei ist nicht nur die Information, dass sich zum Beispiel Nadeln in den letzten 22.000 Jahren kaum verändert haben, überaus überraschend und spannend zu lesen. Am Ende des überaus liebevoll gemachten und klug konzipierten Buchs können junge Forscher und Hobby-Archäologen ab vier Jahren noch eine ?echte? Steinzeit-Fundstelle ausgraben - wobei die abgetragenen ?Erdschichten? zugleich als Puzzle für die Rekonstruktion eines Urzeit-Schädels dienen. Hier zeigt sich das vielleicht einzige Manko dieses faszinierenden Bands. Denn die Einzelteile des Puzzles fliegen nach der Entnahme im schlimmsten Fall in der ganzen Wohnung herum. Eine kleine Plastiktasche am Ende des Buchs, in der man sie hätte verstauen können, wäre nicht schlecht gewesen. -Isa Gerck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
das Buch sehr gut gelungen und vermittelt den Kindern viel 5 von 5 Punkten Die Bücherserie ist sehr gut und auch das Buch ist wieder ein voller Erfolg, es wurde schon mehrfach durch gearbeitet und wird trotzdem immer wieder gern zum lesen rausgeholt
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Der wüstenrote Neandertaler oder wie aus Affen Bausparer wurden. CD Werner Koczwara Audio CD, 20. März 2006 Verkaufsrang: 176300 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1. Pointe Nr. 1 bis 26 2. Pointe Nr. 27 bis 43 3. Pointe Nr. 44 bis 58 4. Pointe Nr. 59 bis 72 5. Pointe Nr. 73 bis 92 6. Pointe Nr. 93 bis 112 7. Pointe Nr. 113 bis 134 8. Pointe Nr. 135 bis 157 9. Schlußpointe 10. Der Trauerbeauftragte 11. Der Urintrinker 12. Ein Stuttgarter in New York live am 11.12.2005 im FiftyFifty, Erlangen. Über das Programm: Gute Menschen hat es auf deutschen Bühnen schon genug gegeben. Jetzt kommt Dr. Thaddäus. Dieser unverwüstliche Herr ist eine Art komischer Bruder von Dr. Indiana Jones. Zwar hat er keine Ahnung von Archäologie, doch dafür verfügt er über enorme Kenntnisse auf dem Gebiet alkoholischer Getränke und ist ein angenehm durchtriebener Charakter: Um dem Euro-Preisantrieb in der Gastronomie zu trotzen, schenkt er sich im Restaurant mit der mitgebrachten Rotweinflasche heimlich unter dem Tisch nach. Den Teppich, den die Müllabfuhr nicht mitnehmen will, häkselt er klein und spült ihn aus Protest das Klo runter. Damit es in Deutschland mit dem Kinderkriegen wieder aufwärts geht, zieht er gemeinsam mit dem Ortspfarrer durch die Kneipen und Schenken und verklebt den Münzeinwurf von Kondomautomaten mit gesegnetem Kaugummi ... "Der wüstenrote Neandertaler" ist ein großes Ein-Personen-Drama, das von der Anarchie des kleinen Mannes berichtet, der eine Welt haben möchte, wie es sie niemals wieder geben wird. Aus dieser verzweifelten Einsicht läßt Werner Koczwara eine Komödie allererster Güteklasse entstehen. Bei Dr. Thaddäus, chronisch pleite, wird jeder Strohhalm zum Rettungsanker. Nun hat er das Skelett eines vermeintlichen Primaten entdeckt, genau zwischen den Orten Wüstenrot und und Schwäbisch Hall. Liegt die Wiege der Zivilisation also nicht in Asien sondern in der Nähe einer deutschen Bausparkasse? Der Vortrag, den Dr. Thaddäus aus dieser Konstellation entspinnt, zählt zum Komischsten, was es derzeit auf deutschen Bühnen zu sehen gibt. Von der Ausdehnung des Universums zur Wiedervereinigung, Kabarett vom Urknall bis zur Staatsverschuldung. Nach "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" und "Warum war Jesus nicht rechtsschutzversichert" nun das neue Programm von Werner Koczwara. Wie immer schnell, frech, wortgewaltig und mit einer schwindelerregenden Pointendichte.
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Der Neandertaler. Neues von einem entfernten Verwandten Ruth Omphalius Gebundene Ausgabe, 21. Juli 2006 Verkaufsrang: 363984 Die sensationelle Entdeckung des Neandertalers jährt sich 2006 zum 150. Mal. Zu diesem Anlass hat Ruth Omphalius eine spannende und facettenreiche Wissenschaftsreportage geschrieben - als Begleitband zur gleichnamigen ZDF - Sendung und pünktlich zu einer großen Jubiläumsausstellung im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Erstmals werden in "Der Neandertaler" auch für ein breiteres Publikum die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema präsentiert. Vor diesem Hintergrund erstaunlicher Befunde entsteht das Bild eines 42 000 Jahre alten Homo-Sapiens -Vorfahrens, das wenig gemein hat mit unserer bisherigen Vorstellung eines einzelgängerisch veranlagten dumpfen Dickschädels. Denn der Neandertaler war sehr wohl organisiert, handwerklich geschickt und strategisch begabt - kurzum: er ist uns viel ähnlicher, als wir immer dachten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Es gibt besseres zum Thema 3 von 5 Punkten Endlich mal ein Buch, das mit den ewigen Klischees vom tumben Steinzeitidioten aufräumt. Man könnte aber auch sagen: noch ein solches Buch; schließlich gibt es zum gleichen Thema schon sehr gute und ebenso aktuelle Bücher, z. B. von Bolus & Schmitz oder Kuckenburg. Hier handelt es sich zudem eher um ein Begleitbuch zu einer Fernsehdokumentation. Der Autorin gelingt es zwar auf gut lesbare Weise, das Lebensbild der Neandertaler zurechtzurücken. Ob zu Beginn jedes Kapitels eine kleine erfundene (möglicherweise sich so zugetragene) Geschichte aus dem Neandertaler-Alltag stehen muss, ist Geschmackssache, ich jedenfalls möchte ein Sachbuch und keinen Roman zum Thema lesen. Peinlich sind Fehler, wie den Ort Mauer (Fundort des Heidelbergers) ins Rheinland zu verlegen (S. 43) oder feuertaugliche Funken nur mit Feuersteinen machen zu wollen, auch geht Zunder nicht in Flammen auf, er glimmt allenfalls (beides S. 121). Und der Urvogel Archäopteryx wird immer noch als "missing link" präsentiert, was er spätestens seit der Großen Landessaustellung 2007 in Baden-Württemberg nachgewiesenermaßen nicht mehr ist. In der Mitte des Buches finden sich 20 Farbfotos, z. T. ausgesprochen nichtssagend, wie gleich zwei Dünnschliffe von Knochenproben. Den Platz hätte man besser für aussagekräftigere Fotos genutzt. Gut sind das Glossar, eine Liste der erwähnten Fundorte und ausführliche Verweise auf weiterführende Literatur. Über eine 1. Auflage wird dieses Buch dennoch wohl nicht hinauskommen.
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Wie der Neandertaler den Kebab erfand Jossi Abulafja, Ruth Melcer Taschenbuch, März 1997 Verkaufsrang: 302324 Dies ist die Geschichte vom unglücklichen Neandertaler, der sein Leben lang nach etwas suchte, von dem er nur wußte, daß es Kebab hieß, heiß und lecker war und unwiderstehlich gut roch. Er gab nicht auf, suchte Tag für Tag und Jahr für Jahr und konnte es einfach nicht finden. Aber eine Menge anderer Sachen hat er gefunden!"Das Buch ist von der Sorte, die die Eltern behaupten für ihre Kinder zu kaufen. Doch das ist nur ein Vorwand, denn sie kaufen es vor allem für sich selbst und ihre Freunde. Die Tatsache, daß auch Kinder an diesem Buch Spaß haben, ist ein unvermeidlicher Nebeneffekt."(Yediot Aharonot) "Jossi Abulafja zeigt in seinen Bildern mit lakonischem Witz Neandertalers lebenslange Suche nach dem Unerreichbaren, während Meir Shalev diese Geschichte so wunderbar leicht erzählt, daß sich ihr Tiefsinn ganz von selbst einstellt. Es ist nämlich die Geschichte jenes unergründlichen Zusammentreffens aller Unwahrscheinlichkeiten, aus dem erstaunlicherweise nicht nur unsere Welt hervorgegangen ist, sondern das auch die unmöglichsten Wünsche plötzlich und unbegreiflicherweise erfüllen kann. Ein köstliches Kinderbuch."(Süddeutsche Zeitung) "Der israelische Schriftsteller Meir Shalev hat die Geschichte von der zufälligen Erfindung des Kebab ganz leicht und witzig erzählt, Jossi Abulafja die lebenslange Jagd auf eine fixe Idee in fröhlich-drastische Bilder umgesetzt. Kinder (und Erwachsene) mögen solche Geschichten - der Erfolg früherer Titel von Meir/Abulafja beweist es: Papa nervt, Hannahs Grübchen und die Luzie, die Laus sind absolute Lieblingsbücher."(Rheinischer Merkur)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die größte Erfindung der Menschheit: der Kebab 5 von 5 Punkten Haben sie manchmal Anflüge von Langeweile beim Vorlesen von Kinderbüchern, aber die Kleinen lassen einfach nicht locker? Bei diesem Buch kann ihnen das kaum passieren! Es passiert viel zu viel: Der des Alltags überdrüssige Neanderthaler sehnt sich dringend nach etwas Abwechslung, und weiß auch schon ungefähr, was er sucht: Den rumänischen Kebab. Er muß sich jedoch noch ein ganzes Neandertahlerleben lang gedulden. Zwischendurch macht er so ganz nebenbei diverse "Ausschußerfindungen": das Rad, Flugzeug, die Relativitätstheorie... Aber das ist nicht, was er wollte, er sucht den rumänischen Kebab. Er hat Glück: Das Schicksal erfüllt ihm schließlich seinen lang gehegten Lebenstraum. Buntes (Vor-)Lesevergnügen pur, absurd, originell, tiefsinnig, und immer wieder zum Schmunzeln, vor allem für Erwachsene! |
Warum verschwanden die Neandertaler? Die Geschichte der Urmenschen Tom Appleton Broschiert, 1999 Verkaufsrang: 890199
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Zerrbild 1 von 5 Punkten Es gibt Menschen, für die ist die ganze Welt eine Verschwörung und eine Meinung ist vor allem dann gut und richtig, wenn sie eine Außenseitermeinung ist, die hinter dem, was die Mehrheit glaubt was wittert?-eine Verschwörung natürlich. Dieses Denksystem erhält sich notwendigerweise selbst, hat aber mit der Realität sehr schnell nichts mehr zu tun. Allen Menschen, die so gestrickt sind, auch allen Anhängern von Däniken oder Ercivan etc., kann man das Buch von Tom Appleton (das Pseudonym eines Journalisten übrigens) nur empfehlen. Alle Anderen dagegen seien gewarnt, denn das Bild des Neandertalers und seiner Erforschung, das hier entworfen wird, ist weder annähernd korrekt noch irgendwie originell. Es ist schlichtweg ein Zerrbild, das entsteht, weil Appleton polarisiert und polemisiert, anstatt die Tatsachen zunächst einmal für sich sprechen zu lassen. Dabei verrennt er sich mit traumwandlerischer Sicherheit selbst da, wo es interessant sein könnte, sich über Außenseitermeinungen ernsthafte Gedanken zu machen: Die originelle Idee, die paläolithischen, notorisch verzerrten Menschendarstellungen der Höhlenkunst seien Darstellungen des Jagdwildes" Neandertaler, zitiert Appleton nach der Niederschrift eines Vortrages, die sich leider nirgends im Original auftreiben lässt. Damit versiegt auch diese vielleicht einzige interessante Spur, die Appleton auslegt, im Sand. Der Markt ist voll von seriösen Büchern zum Thema und jedes, wirklich jedes davon, das ich bisher gelesen habe, ist besser als dieses. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.
Der Neandertaler: Auch ein Mensch 5 von 5 Punkten Eine faszinierende Reise in die Welt unserer Vorfahren. Appleton schildert die Entdeckung und Erforschung des Neandertalers und rückt ihn in seine längst verdiente Position: Auch der Neandertaler war ein Mensch wie wir, mit Religion, Musik, Gefühlen, einer Sprache und Kunst. Warum der Neandertaler verschwand, bleibt unklar. Der Autor diskutiert ausführlich zwei Theorien: Wurde der Neandertaler von unseren Vorfahren ausgerottet oder hat er sich mit ihnen vermischt. Für letzteres gibt es nach Ansicht des Autors durchaus Hinweise. Insgesamt ein lesenswertes, kurzweilig geschriebenes und informatives Buch über die Frühgeschichte des Menschen - sehr empfehlenswert.
Dekonstruktion der Paläontologie 5 von 5 Punkten Ein unglaublich inspirierender Text. Nein, dieses Buch handelt eigentlich so wenig vom Neandertaler, wie die Ethnologie fremde Völker beschreibt. Es geht vielmehr um Menschen, ihre Geschichte und das Vergessen bestimmter Aspekte davon. Um Selbstbehauptung, Kommunikation, Sexualität, und Ideologie. Um die Eitelkeiten und die Borniertheiten der akademischen Wissenschaft. Appleton relativiert zahlreiche Dogmen, die aus der zufälligen Überlieferung entstanden sind. Allein die Reflexionen zur Sprache von Urmenschen lohnen die Lektüre, und es sei betont, dass der Autor sich jenseits aller Rechthaberei bewegt. Ein grossartiger Essay, von man sich wünscht, dass von einigen Aspekten noch mehr zu hören sein wird. |
Sprachen die Neandertaler englisch? Eine Reise durch die Welt der Sprachen Hans-Gert Kramer, Günter Linde Broschiert, 1993 Verkaufsrang: 72399
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Das Buch ist etwas trocken geschrieben 1 von 5 Punkten das Buch ist zu langweilig geschrieben, außerdem möchte ich wissen wer so etwas lesen soll.Bei einem Buch muß der Leser mitgerissen oder zum lesen animiert ,nicht davon abgeschreckt werden.
Man nimmt das Buch immer wieder gerne in die Hand 4 von 5 Punkten Der Leser erfährt in über 120 Beiträgen eine Menge kultur- und sprachhistorische Details, die die bienenfleißigen Verfasser in 25 Jahren zusammengetragen haben. Dabei spannt sich der Bogen von der "Suche nach der Ursprache" bis zur Universalsprache Esperanto ("Die Hoffnung des Doktor Zamenhof"), von den Inuit ("Wo die Sonne nie aufgeht") bis zur letzten Tasmanierin Truganini - ihr trauriges Schicksal erinnert an die gewaltsame Ausrottung ganzer Sprachgemeinschaften. Obwohl die fünf Konferenzsprachen der UNO (Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch) ausreichen, um sich mit der Hälfte der Weltbevölkerung zu verständigen, ist die Vielfalt der (noch) lebenden Sprachen weitaus größer: 5600 sollen es sein, 220 davon werden alleine in Indien gesprochen. Was trennt eine Sprache von einem Dialekt? Was steckt hinter Redewendungen wie "Über den Löffel balbieren"? Wo spricht oder sprach man "Beach la Mar"? In welchem "Verwandtschaftsverhältnis" stehen Finnen und Ungarn? Wo gilt es als unhöflich, den anderen beim Sprechen anzusehen? Wo schüttelt man den Kopf, wenn man "ja" meint? - Auf alle diese Fragen gibt das Buch eine Antwort. Wer weiß schon, daß Wörter wie Droge oder Benzin aus dem Arabischen stammen oder die so deutsch klingende Hängematte der Sprache der indianischen Karaiben entstammt. Wenn es "wie Hechtsuppe zieht", so hat das nichts mit dem Fisch zu tun, sondern kommt aus dem Jiddischen hech supha und bedeutet "wie ein Sturmwind". Ärgerlich sind nur die vielen Druck- und sachlichen Fehler: "difficulte" (326), "Marsaille" (314), "Erasthotenes" (105) und richtig "Eratosthenes" (257), "Pankrit" (237), u.a.m. Schließlich nennt man das Königreich der Niederlande auf Englisch sicherlich nicht Royal Dutch (153). Leicht angestaubt ist die Übersetzung von "to put on a coat" mit "einen Rock anziehen". Auch mit Zahlenangaben scheinen die Autoren Schwierigkeiten zu haben: so datieren sie die 1. ägyptische Dynastie auf 3900 v. Chr. (30) - eine Datierung, die längst überholt ist oder geben an "schon im 2. Jahrhundert v. Chr. hatte jemand gemerkt, daß sich aus ... Papyrus ... ein vorzügliches Schreibmaterial herstellen ließ", nur um auf der nächsten Seite auf den ältesten erhalten gebliebenen Papyrus-Brief aus dem Jahr 2400 v. Chr. hinzuweisen. Oder: der Halleysche Komet sei erstmals im Jahre 87 n. Chr. den Babyloniern aufgefallen (59). Daneben bringen sie auch anscheinend unausrottbare Märchen, die durch ihre ständige Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt gewinnen. So z.B. die Schmonzette von der nur einen Stimme Mehrheit, die in den USA Englisch statt Deutsch zur Landessprache gemacht hätte. Tatsache ist, daß in Pennsylvania eine Zeitlang öffentliche Bekanntmachungen sowohl in Englisch als auch in Deutsch publiziert wurden, und daß Benjamin Franklin angesichts der großen Anzahl deutscher Einwanderer die Befürchtung äußerte "they will soon so outnumber us, that ... we ... will ... be not able to preserve our language, and even our government will become precarious" (zit. n. Carl Van Doren (ed.), Letters and Papers of Benjamin Franklin and Richard Jackson, Philadelphia 1947, p. 39). Auch die Gründung Venedigs durch Flüchtlinge aus Mailand (144) gehört in das Reich der historiographischen Fiktion. Dennoch: auch wenn die einzelnen Beiträge von unterschiedlicher Qualität sind - man nimmt das Buch immer wieder gerne in die Hand, um darin zu schmökern und man lernt ganz nebenbei etwas über Anthropologie, Archäologie, Sprach- und Kulturgeschichte. Vom Aufbauverlag wünsche ich mir eine überarbeitete Neuauflage! Übrigens: Zur Frage, ob die Neandertaler Englisch sprachen, zitieren die Autoren einen britischen Wissenschaftler, der meinte die Diskussion müsse solange offen bleiben, bis "wir einen tiefgefrorenen Neandertaler finden und wiederbeleben können" - eine Hoffnung, die seit "Ötzi" vielleicht nicht ganz vergebens ist. |
Die Neandertaler. Eine Spurensuche Bärbel Auffermann, Jörg Orschiedt Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 607933
| Spektrum der Wissenschaft. Dossier. Die Evolution des Menschen: Der Ursprung des Menschen. Frühe Hominiden. Spuren des aufrechten Gangges. Auf der ... Adam und Eva. Neandertaler gegen Homo sapiens
Taschenbuch, 2. April 2004 Verkaufsrang: 54806 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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