Wünschelrutengänger an den Externsteinen

Wünschelrutengänger an den Externsteinen
Am geomantischen Kraftort Externsteine sitzt ein Wünschelrutengänger.
Die Externsteine waren schon immer ein geheimnisvoller Ort. Besonders in esoterischer Literatur wird immer wieder auf eine Bedeutung als Kultplatz, spiritueller Ort oder sogar Heiligtum hingewiesen. Obwohl in der Umgebung Relikte aus der Steinzeit gefunden wurden, gibt es keinen Hinweis auf solche Nutzungen oder Siedlungen. Eine sichere kultische Nutzung gibt es nur für die christliche Art ab dem Jahr 1093, als das Paderborner Kloster Abdinghof die Felsen kaufte. Das Umland war allerdings schon in der Bronzezeit besiedelt. Man findet im weiteren Umkreis aus dieser Zeit auch Monolithen, Hünengräber und Steinsetzungen.

Im "3. Reich" beschäftigten sich die SS-Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e.V. und das sog. Amt Rosenberg mit der "Externsteinforschung". Die Nationalsozialisten mit ihrer Völkischen Bewegung hätten hier gern eine germanischen Kultstätte nachgewiesen, was jedoch nicht gelang.

Wünschelrutengänger und esoterische Gruppen beschreiben die Felsen immer wieder als Kraftort mit besonderen geomantischen und spirituellen Eigenschaften. Besonders in der Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende finden hier überregionale Treffen esoterischer Gruppen statt.

Bei mir macht eine Wünschelrute leider "keinen Zucker", hab's oft probiert. In den 1980er Jahren baute ich verschiedene elektronische Geräte, um auszuschließen, dass es sich beim  Wünschelruten-Effekt um einfache Physik handelt. Sie brachten das Ergebnis, dass das Phänomen existiert, aber mit herkömmlichen physikalischen Mitteln nicht nachzuweisen oder nachzuvollziehen ist. Außerdem ist das Wünschelruten-Gehen so mit Esoterik und Geschäftemacherei überfrachtet, dass eine seriöse Forschung darüber nicht stattfindet.