Richard Wagner

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Richard Wagner: Sein Leben, sein Werk, sein Jahrhundert - Martin Gregor-DellinRichard Wagner: Sein Leben, sein Werk, sein Jahrhundert
Martin Gregor-Dellin

Taschenbuch, 1. Januar 2001
     Verkaufsrang: 36682      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

DIE Wagner - Biographie zur Zeit überhaupt      5 von 5 Punkten
Ein Stück Welttheater wird dort aufgeführt. Spannend zu lesen, eine noch tiefgreifendere Lektüre als das Wagner - Handbuch aus dem Kröner - Verlag. Ein glänzender literarischer Stil, den Dellin da schreibt. Wer möchte dem Wagnerianer seine Begeisterung absprechen ! Und die Hinweise auf die unterlassene Darstellung von Wagners Antisemitismus ? Antisemiten waren im 19. Jahrhunderten die meisten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ! Von Karl Marx an ! Am besten ist, man liest diese Wagner - Biographie parallel zum Handbuch !

Licht und Schatten      4 von 5 Punkten
Ein sehr spannend und unterhaltsam geschriebener Lebens-Roman. Es ist keine bloße Aneinanderreihung von Lebensdaten und -stationen, sondern der Leser wird regelrecht ins Geschehen hineingezogen. Wer bisher Biografiemuffel war wie ich, könnte sich hier durchaus bekehren lassen. Man möchte dieses Buch bis zur letzten Seite gar nicht mehr aus der Hand legen. Nur eines vermisst man: eine eingehende Analyse des Wagners Leben bestimmenden Antisemitismus. Er wird zwar erwähnt, aber dem Maße, in dem Wagners Denk- und Vorstellungswelt die jüngste Geschichte in geradezu phänomenaler Weise beeinflusst, ja geprägt hat, wird nicht Rechnung getragen. Was umso mehr verwundert, als sich Walter Jens, ein gelehrter Mann und entschiedener Nazi-Gegner, auf dem Umschlag mit den Worten zitieren lässt: "Belehrt und begeistert habe ich diese Lebensbeschreibung ... gelesen ... eine faszinierende comédie humaine." So wird beispielsweise Wagners Neuauflage des für die Entwicklung des gesamten öffentlichen Antisemitismus so entscheidenden Wagner-Machwerks "Das Judentum in der Musik" von Gregor-Dellin mit den Worten abgetan: " ... nichts war überflüssiger ..." Aber doch nicht für Wagner und seine arische Weltrettungsmission! Die Biografie ist in diesem Punkt doch auffallend Bayreuth-freundlich geschrieben. Wer wissen will, wie und wer Wagner wirklich war, muss Gregor-Dellins Biografie auf jeden Fall in Verbindung mit Joachim Köhlers "Wagners Hitler" und Paul Lawrences Roses "Wagner und der Antisemitismus" lesen.


Richard Wagners Musikdramen - Carl DahlhausRichard Wagners Musikdramen
Carl Dahlhaus

Taschenbuch, 1996
     Verkaufsrang: 48898      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,60 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die klassische Einführung in das musikdramatische Schaffen Richard Wagners von Carl Dahlhaus (1928-1989) behandelt folgende Werke: Der fliegende Holländer Tannhäuser Lohengrin Tristan und Isolde Die Meistersinger von Nürnberg Der Ring des Nibelungen Das Rheingold Die Walküre Siegfried Götterdämmerung Parsifal


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Knappe und hilfreiche Zusammenfassung      4 von 5 Punkten
Als Neueinsteiger in den Ring der Nibelungen ist diese Reklamausgabe eine gute Zusammenfassung mit gut nachvollziehbaren und verständlichen Erklärungen der Hintergründe, der einzelnen Operntitel und der musikalischen Zusammenhänge - bin begeistert!


Der Ring des Nibelungen: Richard Wagners Weltendramen - Peter WapnewskiDer Ring des Nibelungen: Richard Wagners Weltendramen
Peter Wapnewski

Taschenbuch, Juli 2008
     Verkaufsrang: 20199      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wapnewskis klare und eingängige Erläuterungen des größten Werks der Bühnengeschichte sind für alle Interessierten eine hilfreiche und kenntnisreiche Stütze. Er deutet jede Szene, erklärt die Verbindungen und entwirrt das Geflecht der Handlung. Kenner werden es besser verstehen, Verächter bekehrt sein und Unwissende einen Zugang zu dem Weltendrama finden.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Das größte Werk der Bühnengeschichte      5 von 5 Punkten
Richard Wagners "Ring des Nibelungen" wird in diesem Werk bündig, schlüssig und immer verständlich besprochen. Ich habe es selber zur Vorbereitung auf den "Ring" der Deutschen Oper Berlin angeschafft und die Kapitel zu jeder der vier Opern begleitend gelesen.
Eine bessere Vorbereitung lässt sich kaum denken: Man versteht die Zusammenhänge, die Motive, die Themen, die alle vier Stücke einander verbinden. Der Sinn vieler Stellen, der sonst während der Aufführung vielleicht dunkel geblieben wäre, erschließt sich durch Wapnewskis Anmerkungen wesentlich besser. Dabei wird auf Fachkauderwelsch oder blumige Umschreibungen völlig verzichtet, was den Text hervorragend lesbar und erhellend macht.
Besonders positiv ist dreierlei hervorzuheben: Der Verfasser, selbst eigentlich Germanist und nicht Musikwissenschaftler, fragt immer auch nach Wagners Vorbildern in der deutschen und altnordischen Literatur, was dem Leser vielfach das Handwerkszeug gibt, die Hintergründe der Entstehung zu begreifen. Zweitens werden mehrere "dunkle" Stellen von Wapnewski einfach mit anderen Worten noch einmal umschrieben, sodass dem Leser der Sinn im Gesamtzusammenhang deutlich wird. Und drittens ist der Band, eingebettet in die Besprechung der Szenen, mit vielen Szenenphotos historischer und neuerer Aufführungen versehen, die die Gestaltung der Bühnenbilder durch die Jahrzehnte nachvollziehbar machen - mir wurde so die Stellung Berliner Inszenierung von Götz Friedrich verständlich.
Kurzum: Wer sich, wie ich, den "Ring" erstmals erschließen will und eine kurzweilige und luzide begleitende Lektüre sucht, ist mit diesem Werk bestens bedient.


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Es reicht: Gegen den Ausverkauf unserer Werte - Richard WagnerEs reicht: Gegen den Ausverkauf unserer Werte
Richard Wagner

Gebundene Ausgabe, Oktober 2008
     Verkaufsrang: 281781      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Provokante Thesen: Aus dem christlichen Abendland, dem Kontinent der Aufklärung, ist McAbendland geworden. Darin wird Columbus zu Popeye, das Lexikon verwandelt sich in Wikipedia und aus Ethos wird Popcorn. Die kulturellen Werte der europäischen Gesellschaft sieht Wagner gefährdet durch den unkritischen Umgang mit der Erlebnisgesellschaft, der islamischen Einwanderung und der 68er Ideologie. Fehlen uns die Fähigkeit und der Wille, Europas Werte und seine Freiheit zu verteidigen? Dieses pointierte und streitbare Buch will zurückführen zu unseren europäischen Wurzeln. Es handelt von dem, was es zu verteidigen gilt: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Polemisch, radikal und klar - gegen den Ausverkauf unserer Werte      5 von 5 Punkten
Der aus Rumänien stammende seit 1987 in Berlin lebende Schriftsteller Richard Wagner hat mich persönlich mit seinem 2004 erschienenen Roman "Habseligkeiten", mehr aber noch mit seinem 2007 ebenfalls bei Aufbau erschienenen Buch "Das reiche Mädchen" überzeugt.
Sein nun vorliegendes Buch "Es reicht" zeigt den Schriftsteller von einer ganz anderen Seite. Polemisch, radikal und klar, dabei einfach und schlicht beschreibt er, wie aus dem christlichen Abendland, dem Kontinent der Aufklärung, ein Mac-Abendland geworden ist. Mit einer erfrischenden geistigen und intellektuellen Wachheit wettert er an gegen den Ausverkauf und Verfall von Werten, die doch die Fundamente des Westens und seiner Kultur ausmachen - Meinungsfreiheit, Gleichstellung, Bildung und Verfassungstreue. Immer wieder erläutert er an Beispielen aus den Debatten der Gegenwart um Glaube und Familie, Gleichstellung der Geschlechter, Freiheit und Bildung, Nation und Europa und Islam und Fundamentalismus, wie die grundlegenden Werte des Westens verkommen.
Drei Faktoren sind es seiner Meinung nach, die die kulturellen Werte der europäischen Gesellschaft gefährden: Es ist die Ideologie von 1968, die mittlerweile in den letzten Winkel vorgedrungen ist, die Erlebnisgesellschaft, die keine Verantwortung mehr kennt und die islamische Einwanderung, die, unsere freiheitliche Ordnung geschickt ausnutzend, unser Land islamisiert. Dass dabei eine immer größer werdende Schar von Menschen, Politikern, Kulturschaffenden und auch Kirchenleuten wacker dabei mithilft, zeigt er an vielen Beispielen.
Seine Schrift erinnert an vielem an Henryk M. Broders Bücher "Hurra, wir kapitulieren!" und Kritik der reinen Toleranz". Broder hat auch Wagners Buch begrüßt und gesagt: "Solche Sätze von radikaler Klarheit und Einfachheit sind selten geworden in einer Debattenkultur von Intellektuellen, die sich wie Sozialarbeiter gerieren, deren Fürsorge mehr den gedemütigten Tätern als den Opfern einer Untat gilt".
Dem hat der von diesem Buch sehr nachdenklich gewordene Rezensent nichts hinzuzufügen, außer der Empfehlung es zu lesen und sich und seinen Geist nicht verdummen zu lassen von einer angeblich der Aufklärung verpflichteten Haltung, die sich aber tagtäglich in der Anpassung und intellektuellen Kapitulation nicht nur, aber insbesondere vor dem Islam verrät.


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Habseligkeiten - Richard WagnerHabseligkeiten
Richard Wagner

Taschenbuch, 2004
     Verkaufsrang: 170152     

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Er kennt die Strecke in- und auswendig: von Süddeutschland ins rumänische Banat und zurück, diesmal zur Beerdigung des Vaters. Ich-Erzähler Werner Zillich ist schon vor Jahren nach Deutschland gegangen, aber die alte Heimat hält ihn noch fest, auch wenn von seiner verzweigten Familie nur noch die alte Mutter dort lebt. Die lange Autofahrt zurück nach Deutschland wird für ihn und den Leser zu einer Reise in die Vergangenheit - Zillich erzählt die bunte, aber auch tragische Geschichte seiner Familie: Die Auswanderung der Urgroßeltern in die USA - sie kehrten nach zehn Jahren desillusioniert ins Banat zurück -, die qualvollen Jahre seines Vaters in russischer Kriegsgefangenschaft. Und schließlich die erfolgreichen Bemühungen von Diktator Ceausescu, die Deutschen - im 18. Jahrhundert von Maria Theresia in dieser nach der Türkenherrschaft verödeten Region angesiedelt - zu unterdrücken und aus dem Land zu treiben.
Ob das nun alles autobiografisch ist? Richard Wagner kennt jedenfalls sehr genau, wovon er erzählt. Verließ er doch 1987 mit seiner damaligen Frau Herta Müller Rumänien und schreibt seitdem über beide Welten. Denn das ist auch das Los der Hauptfigur dieses beeindruckenden Familienromans: seine doppelte Heimatlosigkeit. Von der alten, verlorenen Heimat nicht lassen können, und zugleich im Westen nie ganz angekommen zu sein. Das ist der zweite Handlungsstrang von Habseligkeiten, der geschickt mit der Familiengeschichte verknüpft ist: Werner Zillichs Westexistenz, das Scheitern seiner Ehe, die Entfremdung der Tochter, die berufliche Stagnation. Und doch wartet am Schluss ein überraschendes Happy End: Auf der Rückreise verliebt er sich in Budapest in die Prostituierte Clara, nimmt sie mit, heiratet sie sogar. ?Ez az élet? - ?Das ist das Leben?, lernt Zillich auf Ungarisch.
Was diesen Roman aber zu einem besonderen macht, ist doch in erster Linie das Familienepos, in dem Richard Wagner berührend aber unpathetisch eine untergegangene Welt literarisch auferstehen lässt und den Mikrokosmos dieser deutschsprachigen Enklave in Osteuropa in einem imposanten Erzählpanorama einfängt. -Christian Stahl


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Ein Roman im besten Sinne      5 von 5 Punkten
Ein großartiger Roman, der mit Rückblenden eine Familiengeschichte der Banater Schwaben über drei Generationen erzählt. Ich habe selten die ersten hundert Seiten eines Romans nochmal gelesen, hier tat ich dies mit Genuss. Der Roman ist hervorragend geschrieben, spannend, erschütternd, kein Detail ist überflüssig. Besonders beeindruckend ist die positive Grundstimmung des Autors, der leicht ironische Ton, der auch selbstironisch, doch niemals verletzend oder vernichtend ist, auch nicht selbstvernichtend. Im Gegenteil zeigt der Autor viel Respekt vor den Personen der Vergangenheit, aber auch für Personen der Gegenwart (ausgerechnet Zuhälter und eine Prostituierte sorgen für ein unerwartetes "happy end"). Bewegend ist die Schilderung der fünfjährigen Zwangsarbeit des Vaters, dessen Tod Ausgangspunkt und Fixpunkt dieses Romans ist. Wer nicht blind ist vor dem Schicksal derjenigen Deutschen, die nicht das Glück hatten, ihre Heimat nach 1945 innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik zu haben, kann von diesem Roman nur begeistert sein, der sehr viel mehr ist als ein Heimatroman, da er auch aktuelle Debatten wie etwas den Vaterentzug durch Sorgerechtsentscheidungen nicht ausspart. Es wäre sehr zu wünschen, dass mehr Leser diesen spannenden Roman entdecken, der sehr gut, aber niemals gekünstelt geschrieben und von daher leicht und mit Genuss zu lesen ist.


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Richard Wagner - Martin GeckRichard Wagner
Martin Geck

Taschenbuch, 1. Juli 2004
     Verkaufsrang: 234188      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Schroffe Ablehnung und oft peinliche Verehrung, sie widerfuhren schon Richard Wagner (1813 - 1883) und begleiten sein Werk. Biographische Brüche, verwirrende Episoden mit Frauen und Königen stehen einer musikalischen Entwicklung gegenüber, die von revolutionären Anfängen zum totalen Kunstwerk führt. In ihm verbinden sich Text, symbolisch-expressive Klangwelt, Inszenierung und Raum zu einem Gesamterlebnis.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Prima      5 von 5 Punkten
Martin Geck hat auch schon einen herrlichen Fotoband ueber Wagner veroeffentlicht, und hier hat er in der bekannten, kompakten rororo-Manier sehr nett ueber Wagner und seine Zeit geschrieben.
Wir erfahren, was Wagner wann komponierte, lesen von seinen Konflikten mit Frauen und dem Geld, erfahren von seinem maerchenhaften Kontakt zu Ludwig dem 2., lesen vom Ring, vom Tristan und dem Bau des Festspielhauses in Bayreuth. Leiden mit seiner ersten Frau Minna Planer, freuen uns fuer Cosima, und leiden wieder mit ihr, wenn Wagner ploetzlich wieder eine neue Muse entdeckt. Aergern uns mit Buelow, verstehen Liszt, laecheln ueber Nietzsche,... ein wunderbares Gesamtbild entsteht hier vor unseren Augen und wieder einmal ist die rororo-Monographie ein herrlicher Ueberblick, ein Einstieg und eine Quelle - bis auf ein Gedicht von von Herrn Geck selbst, das hoechst zweifelhaft ist und wohl in einer Bierlaune entstanden sein muss - wieso haben Sie das eingefuegt, Herr Geck?
Aber davon abgesehen: sehr lesenswert,
Es sei empfohlen.


Miss Bukarest - Richard WagnerMiss Bukarest
Richard Wagner

Taschenbuch, 2007
     Verkaufsrang: 194507      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Ein meisterlicher Roman über die rumänische Vergangenheit und die deutsche Gegenwart, erzählt von drei Protagonisten, die die verschiedensten Motive verfolgen: politische, poetische und kriminalistische. Der Tod einer faszinierenden und standhaften Frau ruft ihren ehemaligen Liebhaber als Detektiv auf den Plan. "Miss Bukarest" ist ein Buch mit unbestechlichem Blick, das sprachliche Brillanz, Gedankenschärfe und Aufrichtigkeit vereint.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Wie aus dem wahren Leben gegriffen      5 von 5 Punkten
Die Atmosphäre und Lebensstimmung wie sie in Rumänien unter der Herrschaft der Securitate vorherrschten sind sehr gut getroffen. Die teils holprig wirkende Sprache des Buches (kurze Sätze, Wiederholungen)erweckt im Leser das Gefühl, selbst gehetzt, beobachtet und verfolgt zu werden. Die Protagonisten wissen oder ahnen, dass sie Spielbälle der Securitate sínd und benutzt werden, können sich dagegen aber nicht wehren oder sehen keine Sinn darin, es auch nur zu versuchen. Ein sehr spannendes und packendes Buch, das den Leser insbesondere auf der emotionalen Ebene anspricht.


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Richard Wagner: Biographie: Eine Biographie - Walter HansenRichard Wagner: Biographie: Eine Biographie
Walter Hansen

Taschenbuch, 1. Mai 2006
     Verkaufsrang: 228424      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Richard Wagners Leben war ein Kampf um den Erfolg, an dem er selbst - zu Recht, wie die Zeit erwies - nie zweifelte. Einfühlsam und anschaulich zeichnet Walter Hansen das Leben des ebenso genialen wie rätselhaften und exentrischen Komponisten nach. Er berichtet von Kindheitsträumen, Höhenflügen und Rückschlägen, von Abenteuern und wunderbaren Fügungen, von Liebschaften, Freundschaften und Feindschaften, vor allem aber von Wagners Ringen ums Werk.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein farbenreiches Porträt jenseits von Götterdämmerung und Wagnerkult!      5 von 5 Punkten
Richard Wagner war eine der bewunderungswürdigsten und zugleich streitbarsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Noch heute scheiden sich die Geister an jenem großen Komponisten. Von den einen in den Götterhimmel erhoben, sehen die anderen den musikalischen Kraftprotz und Antisemiten in ihm. Da fällt es schwer, die Wahrheit zwischen den Extremen zu finden. Walter Hansen scheut diese Herausforderung jedoch nicht. In seiner reich bebilderten Biografie "Richard Wagner - Sein Leben in Bildern" gelingt ihm ein treffsicheres Porträt jenseits von Vergötterung und Verdammung. Auf über 180 farbigen, zum Teil sehr seltenen Abbildungen, die sich mit einem biographischen Text abwechseln, nimmt uns der Autor mit auf Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des Richard Wagner.
Vieles, was in herkömmlichen Wagnerbiographien nicht zu finden ist, kann hier bestaunt werden. Die reich bebilderte Biografie ist eine kleine Ausstellung im Buchformat. Karikaturen, Steckbriefe, Bühnenbilder, Porträts, frühe Fotographien, aber auch zeitgenössische Darstellungen von historischen Persönlichkeiten, wichtigen Begebenheiten und den Aufenthaltsorten Richard Wagners liefern dem Betrachter ein umfassendes Bild der Lebensumstände des großen Komponisten. Walter Hansen hat dafür bei Museen, Archiven, Antiquariaten und privaten Sammlern recherchiert und einzigartige Funde zutage gefördert, die Seltenheitswert besitzen. Daneben erläutern ausführliche Bildunterschriften des Verfassers den jeweiligen Kontext, in den die zahlreichen Abbildungen eingebunden sind. Ein biographisch gefasster Fließtext führt den Leser kenntnisreich und ohne alles mythisierende Geschwätz durch die Bilder dieser einmaligen Ausstellung.


Musikgenie, Opfer von Größenwahn und Revolutionär      4 von 5 Punkten
Richard Wagner, 1813 in Leipzig in eine Schauspielerfamilie geboren, hatte frühzeitig Zugang zum Theater, fand indes erst relativ spät in seiner Kindheit zur Musik. Bald begann er zu komponieren, und er bestand darauf, eigene Dramentexte zu vertonen - eine Revolution. Zunächst aber wurden seine Werke, sofern sie überhaupt zur Aufführung gelangten, fast immer geschmäht. Wagner ließ sich nicht entmutigen. "Rienzi" brachte schließlich einen ersten Durchbruch, dem ein rascher Wechsel aus Erfolgen und Rückschlägen folgen sollte.
Auch Wagners Privatleben war von einem ständigen Auf und Ab geprägt. Seine Ehe mit der Schauspielerin Minna Planer zeichnete sich durch zahlreiche Krisen und Seitensprünge beider Partner aus. Da Wagner einen unkontrollierbaren Hang zum Luxus und außerdem keinerlei Geschäftssinn besaß, häufte er ungeheuerliche Schulden an und musste immer wieder vor Gläubigern fliehen. Er war ein Meister im Anpumpen vermögender Freunde und Gönner. Nachdem er sich 1849 in der Dresdner Mairevolution hervorgetan hatte, drohte ihm in Sachsen die Todesstrafe. Lange Jahre der Emigration schlossen sich an. Fast im letzten Augenblick rettete ihn der bayrische Märchenkönig Ludwig II. vor seinen Gläubigern und wurde trotz gelegentlicher Zerwürfnisse und des Widerstandes der Minister zum langjährigen Geldgeber, ohne den schließlich "Bayreuth" nicht möglich geworden wäre.
Zu den großen Skandalen um Wagner gehört seine Beziehung zu seiner späteren zweiten Frau Cosima, der Tochter von Franz Liszt und Ehefrau des ergebenen Wagner-Freundes Hans von Bülow.
Wagner litt vor allem in seinen letzten Jahren häufig unter Herzanfällen. Nicht lange nach der grandiosen Uraufführung des Spätwerks "Parsifal" erlag er 1883 seinem Herzleiden.
In dieser Biografie lernt der Leser Richard Wagner als einen widersprüchlichen Menschen kennen, der notorisch und ungeniert "auf Pump" lebte und doch nicht käuflich war, der zunehmend dem Größenwahn verfiel und dennoch immer wieder von Todessehnsüchten geplagt wurde, der widerliche antisemitische Pamphlete veröffentlichte und trotzdem etliche Juden zu seinen engsten Freunden, Vertrauten und Mitarbeitern zählte, der sich aktiv als Revolutionär betätigte und doch immer der Gesellschaft verbunden und verpflichtet blieb, gegen die sich die Revolution hatte wenden wollen. Wagners wahre Revolution fand auf dem Gebiet des Musiktheaters statt: Er prägte eine neue Art des Dirigierens, eine neue Art der Oper und eine neue Art der Theaterarchitektur.
Dem Autor gelingt es, einige von Wagners exzentrischen Zügen anhand von dessen Vita zu begründen, bei anderen resigniert er - sicherlich berechtigt: Wagner, den megalomanen Egozentriker, kann man einfach nicht verstehen. Wichtig sind immer wieder die Personen um Wagner, die oft schicksalhaft in sein Leben traten wie etwa Franz Liszt, Freund, Förderer, Fluchthelfer und schließlich Schwiegervater, und der bayrische König.
Am Ende des Buchs findet man eine ausführliche Bibliografie und ein sehr gut angelegtes Personenregister. Was angesichts von Wagners bewegtem, mit den Wirrnissen seiner Zeit eng verflochtenem Leben fehlt, ist ein chronologischer Überblick zum Abschluss.
Insgesamt ist diese Biografie trotz und wegen ihres hohen Informationsgehalts und aufgrund der vielen interessanten Details, die nie den roten Faden missen lassen, wunderbar spannend zu lesen. Keine Spur von einer trockenen Biografie also - sondern eines von den Büchern, die man regelrecht verschlingen möchte!


Der Letzte der Titanen: Richard Wagners Leben und Werk - Joachim KöhlerDer Letzte der Titanen: Richard Wagners Leben und Werk
Joachim Köhler

Gebundene Ausgabe, September 2001
     Verkaufsrang: 42692      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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"Im wunderschönen Monat Mai, kroch Richard Wagner aus dem Ei. Es wünschten viele, die ihn lieben, er wäre lieber dringeblieben" - beinahe prophetisch wirkende Zeilen, die Richard Wagner sich 1855 selbst zum Geburtstag widmete. Immer noch ist die Person Wagners hochproblematisch, indes die Rezeption seiner Werke sich - ausgerechnet in ihrem Ursprungsland - beinahe ins kultisch Absurde verkehrte. Man denke nur an die jährlichen Wallfahrtsströme tausender wohlbetuchter Bundesbürger zur Bayreuther Weihestätte, während in Israel erst jüngst die Absetzung eines Wagner-Stückes unter Daniel Barenboim erzwungen wurde, da unzähligen Menschen dort die Erinnerung an diese Klangwelten - mehr als verständlich - völlig unerträglich ist.
Wer war dieser so schöpferische wie dämonische Geist, der im Donnerhall der Völkerschlacht zu Leipzig 1813 die Weltenbühne betrat, als Erwachsener mit Samtbarett und Umhang pompös wie ein Tribun Hof hielt, erfüllt vom Glauben an seine welterlösende Mission? Joachim Köhler, der das faustisch-mephistophelische Wagnerwesen seit über 30 Jahren forschend umkreist, findet entscheidende Weichenstellungen in der Kindheit.
Diese mit hochspannenden Theorien aufwartenden Anfangskapitel beleuchten das Verhältnis Wagners zur angebeteten, sich ihm beständig entziehenden Mutter, dem verhassten Stiefvater Geyer, einem Maler und Stückeschreiber der seine Ziehkinder in selbstverfassten minderen Theaterstücken verheizte, sowie der geliebten Schwester Rosalie, im Tannhäuser als keusche Elisabeth verewigt. Wahnhafte kindliche Angstvorstellungen, die Wagner ein Leben lang verfolgten, wie er Cosima später beichtete, verwandelten in seinen Fantasiewelten dieses familiäre Stammpersonal schon früh zu den Archetypen des Dämonischen und der Himmlischen Liebe, die seine Musikdramen bevölkern sollten und in denen Wagner - der Menschenverächter und glühende Antisemit - seine Vision von einer neuen Menschheit auslebte.
Mit dieser mächtigen Biografie hat Köhler die schwere Granitplatte noch einmal gelüftet, unter der Cosima ihren "letzten Titanen" zusammen mit der Wahrheit hatte begraben lassen, bevor sie sich anschickte, den Mythos der Familie Wagner wie einen religiösen Orden zu begründen, dunkel und unheilvoll hineinwirkend bis in unsere Zeit. -Ravi Unger


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

DAS Standartwerk!      5 von 5 Punkten
Endlich erscheint hier eine Biographie, die alle Wagner-Erkentnisse auf ihren auktuellsten und wohl richtigsten Standpunkt bringt.
Der Autor Joachim Köhler nähert sich der Person Wagner pyschologisch unglaublich fair und konsequent. Es ist weder ein Verriss, noch ein Lobgesang auf diese polarisierende Person, sondern stets dialektisch.
Der Autor geht schier in der Rolle auf. Er hört Wagner zu und greift quasi jedes nochso kleine Detail auf und verwertet es in dem psychologischen gesamtbild des Komponisten. So ensteht ein ein Blick auf Wagner, den man sich nur Wünschen kann. Warum war er so ein Mensch wie er war? Denn dieser Mensch war kein Monster, wie viele schlicht behaupten. Nein da steckt mehr dahinter und genau das erörtert köhler in einem unglaublich flüßigen Schreibstil, welcher es möglich macht dieses Buch TROTZ seiner 800 Seiten zu VERSCHLINGEN!
Alles ist so logisch aufgebaut. Sein Lebensweg. Die Werke (Ingeniös,wie hier Werk und Person Wagner verwoben werden!). Die Personen (Cosima, Mathilde Wesendonck, Ludwig etc.) und ihre massiven Einflüsse auf Wagner. Und an dieser Stelle sei nochmal betont wie psychosanalytisch Köhler hier an die Sache geht. Wer hier Partiturbesprechungen erwartet wird entäuscht. Die Handlung wird erarbeitet. Beim Ring z.B über 140 Seiten lang. Die Musik wird nur mit ihrer Wirkung erwähnt und doch lernt der Leihe zu verstehen, was an Wagners Musik so anders ist und wie sie enstand (Weber/Meyerbeer/Berlioz/Mendelssohn!!!)
Nach dieser Wagner-Biographie darf es eigentlich keine anderen mehr geben, denn Köhler würde jede These glaubhaft widerlegen. Lesen sie diesen, man will fast schon sagen Roman und sie werden die Person Wagner , ihre Verrücktheiten(Judenhass, Rassenidelogie des späten Wagner, ja auch sexuelle Obsessionen) aber auch die vielen positiven Seiten kennen und lieben lernen.


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Richard Wagner: Sein Leben in Bildern - Walter HansenRichard Wagner: Sein Leben in Bildern
Walter Hansen

Taschenbuch, 1. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 347495      Gewöhnlich versandfertig in 5 Tagen.

Preis: € 19,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine ¯erzählerische® Ausstellung: Walter Hansen führt in diesem einfühlsam durchkomponierten Bildband durch Richard Wagners abenteuerliches Leben.
Eine ¯erzählerische® AusstellungWalter Hansen führt in diesem einfühlsam durchkomponierten Bildband durch Richard Wagners abenteuerliches Leben. Auf 180 Bildern entsteht ein ganzer Kosmos: von szenischen Bühnenbildern über Theaterzettel, Handschriften und Partituren, bis hin zu bedeutsamen Schauplätzen und Porträts der Freunde, Feinde, Förderer, Künstler, Gefährtinnen und Geliebten. Eingestreut sind erzählerische Texte, die sich auf die wesentlichen biographischen Informationen beschränken, zugleich aber Wagners Werken und seiner kulturhistorischen Bedeutung gerecht werden.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein farbenreiches Porträt jenseits von Götterdämmerung und Wagnerkult!      5 von 5 Punkten
Richard Wagner war eine der bewunderungswürdigsten und zugleich streitbarsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Noch heute scheiden sich die Geister an jenem großen Komponisten. Von den einen in den Götterhimmel erhoben, sehen die anderen den musikalischen Kraftprotz und Antisemiten in ihm. Da fällt es schwer, die Wahrheit zwischen den Extremen zu finden. Walter Hansen scheut diese Herausforderung jedoch nicht. In seiner reich bebilderten Biografie "Richard Wagner - Sein Leben in Bildern" gelingt ihm ein treffsicheres Porträt jenseits von Vergötterung und Verdammung. Auf über 180 farbigen, zum Teil sehr seltenen Abbildungen, die sich mit einem biographischen Text abwechseln, nimmt uns der Autor mit auf Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des Richard Wagner.
Vieles, was in herkömmlichen Wagnerbiographien nicht zu finden ist, kann hier bestaunt werden. Die reich bebilderte Biografie ist eine kleine Ausstellung im Buchformat. Karikaturen, Steckbriefe, Bühnenbilder, Porträts, frühe Fotographien, aber auch zeitgenössische Darstellungen von historischen Persönlichkeiten, wichtigen Begebenheiten und den Aufenthaltsorten Richard Wagners liefern dem Betrachter ein umfassendes Bild der Lebensumstände des großen Komponisten. Walter Hansen hat dafür bei Museen, Archiven, Antiquariaten und privaten Sammlern recherchiert und einzigartige Funde zutage gefördert, die Seltenheitswert besitzen. Daneben erläutern ausführliche Bildunterschriften des Verfassers den jeweiligen Kontext, in den die zahlreichen Abbildungen eingebunden sind. Ein biographisch gefasster Fließtext führt den Leser kenntnisreich und ohne alles mythisierende Geschwätz durch die Bilder dieser einmaligen Ausstellung.


Musikgenie, Opfer von Größenwahn und Revolutionär      4 von 5 Punkten
Richard Wagner, 1813 in Leipzig in eine Schauspielerfamilie geboren, hatte frühzeitig Zugang zum Theater, fand indes erst relativ spät in seiner Kindheit zur Musik. Bald begann er zu komponieren, und er bestand darauf, eigene Dramentexte zu vertonen - eine Revolution. Zunächst aber wurden seine Werke, sofern sie überhaupt zur Aufführung gelangten, fast immer geschmäht. Wagner ließ sich nicht entmutigen. "Rienzi" brachte schließlich einen ersten Durchbruch, dem ein rascher Wechsel aus Erfolgen und Rückschlägen folgen sollte.
Auch Wagners Privatleben war von einem ständigen Auf und Ab geprägt. Seine Ehe mit der Schauspielerin Minna Planer zeichnete sich durch zahlreiche Krisen und Seitensprünge beider Partner aus. Da Wagner einen unkontrollierbaren Hang zum Luxus und außerdem keinerlei Geschäftssinn besaß, häufte er ungeheuerliche Schulden an und musste immer wieder vor Gläubigern fliehen. Er war ein Meister im Anpumpen vermögender Freunde und Gönner. Nachdem er sich 1849 in der Dresdner Mairevolution hervorgetan hatte, drohte ihm in Sachsen die Todesstrafe. Lange Jahre der Emigration schlossen sich an. Fast im letzten Augenblick rettete ihn der bayrische Märchenkönig Ludwig II. vor seinen Gläubigern und wurde trotz gelegentlicher Zerwürfnisse und des Widerstandes der Minister zum langjährigen Geldgeber, ohne den schließlich "Bayreuth" nicht möglich geworden wäre.
Zu den großen Skandalen um Wagner gehört seine Beziehung zu seiner späteren zweiten Frau Cosima, der Tochter von Franz Liszt und Ehefrau des ergebenen Wagner-Freundes Hans von Bülow.
Wagner litt vor allem in seinen letzten Jahren häufig unter Herzanfällen. Nicht lange nach der grandiosen Uraufführung des Spätwerks "Parsifal" erlag er 1883 seinem Herzleiden.
In dieser Biografie lernt der Leser Richard Wagner als einen widersprüchlichen Menschen kennen, der notorisch und ungeniert "auf Pump" lebte und doch nicht käuflich war, der zunehmend dem Größenwahn verfiel und dennoch immer wieder von Todessehnsüchten geplagt wurde, der widerliche antisemitische Pamphlete veröffentlichte und trotzdem etliche Juden zu seinen engsten Freunden, Vertrauten und Mitarbeitern zählte, der sich aktiv als Revolutionär betätigte und doch immer der Gesellschaft verbunden und verpflichtet blieb, gegen die sich die Revolution hatte wenden wollen. Wagners wahre Revolution fand auf dem Gebiet des Musiktheaters statt: Er prägte eine neue Art des Dirigierens, eine neue Art der Oper und eine neue Art der Theaterarchitektur.
Dem Autor gelingt es, einige von Wagners exzentrischen Zügen anhand von dessen Vita zu begründen, bei anderen resigniert er - sicherlich berechtigt: Wagner, den megalomanen Egozentriker, kann man einfach nicht verstehen. Wichtig sind immer wieder die Personen um Wagner, die oft schicksalhaft in sein Leben traten wie etwa Franz Liszt, Freund, Förderer, Fluchthelfer und schließlich Schwiegervater, und der bayrische König.
Am Ende des Buchs findet man eine ausführliche Bibliografie und ein sehr gut angelegtes Personenregister. Was angesichts von Wagners bewegtem, mit den Wirrnissen seiner Zeit eng verflochtenem Leben fehlt, ist ein chronologischer Überblick zum Abschluss.
Insgesamt ist diese Biografie trotz und wegen ihres hohen Informationsgehalts und aufgrund der vielen interessanten Details, die nie den roten Faden missen lassen, wunderbar spannend zu lesen. Keine Spur von einer trockenen Biografie also - sondern eines von den Büchern, die man regelrecht verschlingen möchte!


Richard Wagner für Fortgeschrittene - Herbert RosendorferRichard Wagner für Fortgeschrittene
Herbert Rosendorfer

Gebundene Ausgabe, 18. April 2008
     Verkaufsrang: 194768      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Weia, ihr Wagner-Fans und Wagner-Hasser: Ein frecher, ironischer, genialer Beitrag zum Richard-Wagner-Jahr 2008.
Von einem, der Wagners Musik einst gehasst hat und in dem über die Jahre doch noch die Erkenntnis gereift ist, im "Tristan" eines der größten musikalischen Meisterwerke zu sehen: Der begnadete Geschichtenerzähler Herbert Rosendorfer wagt hier eine gar nicht so unernste Analyse der Wagner' schen Musikdramen. Dabei werden die familiären Auswüchse im Hause Wagner ebenso aufs Korn genommen wie die Neuinszenierungen und die Frage aufgeworfen, weshalb gerade "Die Meistersinger" mit allzu kreativen bunten Regieeinfällen so entstellt werden müssen. Ein Buch für Wagnerianer und auch solche, die es nie sein wollten


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Eine Strafarbeit ?      5 von 5 Punkten
Warum schreibt ein Autor 288 Seiten über einen Menschen,dessen gesamtes Werk er für eine Serie von Verdi aus dem Don Carlos eintauschen würde ?
Es muss eine Strafarbeit sein ? Schon die Widmung: Herrn Verdi ein Buch über Wagner zu widmen, ein Name, der in Bayreuth bei Strafe lebenslanger Ächtung nicht genannt werden durfte,schon die Widmung läßt Böses vermuten.
Herr Wagner wird zur Brust genommen- und wie.
Dass er nur 1,66 gross ist, wird natürlich besonders anschaulich, wenn er Ludwig dem 2ten mit 1,90 gegenübersteht. Für einen Handkuss bedurfte er wohl schon eines Hochsprungstabes.
Richard Wagner hat reichlich durch Werk und Leben eingeladen, sich über ihn das Maul zu zerreissen und keine Gelegenheit davon lässt Herbert Rosendorfer aus.
Kein Charaktermangel bleibt unerwähnt, nein, die wichtigeren werden mehrfach aufgezählt,ob es nun seine Verschwendungssucht oder seine feige Anschleimerei war.
Der Antisemitismus wird natürlich auch ausgebreitet, und zugleich Erklärungen dafür geliefert. Steigerungsstufe: der feige Antisemit.
Die Schriften von Wagner fallen mehrfacher Häme zum Opfer. Sie seien "schwerfällig,staubtrocken,ausufernd, milde gesagt, schwer lesbar."
Aber auch der Kern des Werks wird von Herbert Rosendorfer aufgespiesst.
Keine der Parodien bleibt unerwähnt." Was für Eier möchtest du zum Frühstück? Erda: Weiche, Wotan, weiche... ( Insider werden sich jetzt Kringeln vor Lachen)
Überdies fällt der Schriftsteller Herbert Rosendorfer über den Schriftsteller Wagner das Urteil, er sei ein ungeschickter und sorgloser Dramatiker.
Durchgängig entwickelt der Fabulierer Herbert Rosendorfer seinen saritischen Blick auf das " Hohe Haus" und das gesamte Gedöns.
Wagner schreibt viel zu Erlösung. Was dies denn sei, lasse der Munkler im Dunkeln; wem aber der Barbier Sevilla gefalle, der wisse, wovon er erlöst sei, wenn er nach sieben Stunden aus dem Parsifal wanke.
Vielleicht war es doch keine Strafarbeit, schaut man auf die vielen Schriften, die Rosendorfer zu Wagner verfasst hat, wird klar: Von dem hat Herbert Rosendorfer ungeheuer profitiert. An wem hätte er sich so herrlich und nachhaltig reiben können, wenn da nicht Richard Wagner gewesen wäre?
Den Wagnerianer ,läsen sie es denn ( an Frau Neu-Intendantin Katharina lässt er ebenso kein gutes Haar wie an Regisseuren wie Schlingensief) wird dies Werk gar nicht gefallen. Umfassende Götter-Dämmerung.
Denjenigen, die Wagner solide und dauerhaft ablehnen, ist dies schierer Lesegenuss.
Und der Autor ? Wird eine Hass-Liebe zu Richard Wagner haben.


 Weitere Lesermeinungen


Das reiche Mädchen - Richard WagnerDas reiche Mädchen
Richard Wagner

Gebundene Ausgabe, August 2007
     Verkaufsrang: 237633      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als Bille den Flüchtling Dejan trifft, verliebt sie sich in den Mann, der in ihr die begehrenswerte Frau sieht statt der reichen Erbin. Schon in der Schule litt Sybille Sundermann darunter, dass sich ihre Familie in der Nazizeit bereichert hat. Als junge Frau versucht sie, etwas von der Schuld abzutragen, von der niemand redet. Engagiert kämpft sie für die Rechte der Roma und Sinti. Ihre unbeschwerte Liebe zu Dejan jedoch währt nicht lang. Bille degradiert ihren Mann zum wissenschaftlichen Objekt, an dem sie ihr eigenes Schuldtrauma abzuarbeiten versucht. Die Beziehung wird zur Machtfrage, die Liebe schlägt um in Hass, in grausame Gewalt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Bille und Dejan      5 von 5 Punkten
"Das reiche Mädchen" heißt eigentlich Sybille Sundermann. Unter den Nationalsozialisten erwirtschaftete ihre Familie einen großen Wohlstand, indem Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden. Bille will die Schuld ihrer Familie wiedergutmachen, studiert Ethnologie, engagiert sich für Minderheiten und heiratet schließlich den Roma Dejan, von dem sie ein Kind bekommt. Aber da ist eine tiefe Kluft zwischen Bille und Dejan, die sich mit Liebe nicht überwinden lässt und das drohende Unheil lässt sich nicht abwenden...
Richard Wagner stammt aus Rumänien und ist der Ex-Ehemann von Herta Müller. Sein Buch thematisiert die Schuldfrage mehr am Rand und ist eine gelungene Kultur- und Sozialisationsstudie. "Das Reiche Mädchen" portraitiert die Realität einer Liebe und zwei Menschen, die sich selbst belügen, um ihre Beziehung zu erhalten. Darüber hinaus ist das Buch sehr fesselnd geschrieben und steckt voller großer und kleiner Wahrheiten.
Wahrheit schamckhaft verpackt. Ein empfehlenswertes Buch.


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Der Ring des Nibelungen: Vollständiger Text mit Notentafeln der Leitmotive - Richard WagnerDer Ring des Nibelungen: Vollständiger Text mit Notentafeln der Leitmotive
Richard Wagner

Taschenbuch, Juli 2004
     Verkaufsrang: 9708      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieses Buch enthält das vollständige Textbuch des "Rings" mit den Leitmotiven für jedes der vier Werke "Das Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung". Zusätzlich findet der Leser am Rand neben dem Text das jeweils erklingende bzw. die jeweils erklingenden Leitmotive sowie Angaben über die Zeitdauer ihres Erklingens. So wird es möglich, auch ohne Studium von Partitur oder Klavierauszug jene Motive zu erfassen, die im Falle einer Übereinanderschichtung nicht eindeutig bestimmbar sind.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Super für alle Wagnerianer!      5 von 5 Punkten
Wagner-Fans und die es noch werden wollen, sollten hier zugreifen: "Der Ring des Nibelungen", Text und Leitmotive von Richard Wagner übersichtlich und sehr hilfreich, um den "Ring" nicht nur richtig genießen, sondern auch verstehen zu lernen! Der Text ist auch ohne die Musik schon wunderbar: welch Reichtum und Farbigkeit hier in der Sprache stecken, ist ein Erlebnis, auf das kein an Literatur und/oder Musik Interessierte verzichten sollte! Die Leitmotive sind eine absolut geniale Idee von Wagner und dienen unter anderem auch der Orientierung und dem Verständnis der komplexen Handlung und Charakterisierung der Personen ! Wer diese traumhafte, geniale Musik mit Hilfe dieses Buches hört, wird mit einem reichen Kunstverständnis dieses Meisterwerks belohnt!

Großartiges Hilfsmittel zum Durchschauen      4 von 5 Punkten
Wer von uns kann schon Partitur lesen oder so Klavier spielen, dass man mal eben die charts aus dem Ring produziert? Das Buch (reprograph. Nachdruck einer Veröff. von ca. 1910) ist ein Super-Hilfsmittel, sich beim Hören die Leitmotive ohne Notenlesen zu erschließen. Endlich erkennt man Verschränkung von Dichtung und Komposition. Selbst Wagner-Skeptiker werden da kaum noch gleichgültig bleiben. (So ging's mir jedenfalls.


Ausreiseantrag - Richard WagnerAusreiseantrag
Richard Wagner

Taschenbuch, 2002
     Verkaufsrang: 165518      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Sätze wie Nägel, die ins Fleisch treiben, ins eigene." Frankfurter Rundschau". Rumänien im Herbst 1986. Stirner lebt in einer Fremde, die seine Heimat ist, er spricht die Sprache einer Minderheit, er ist Auáenseiter unter Landsleuten. Er stellt einen "Ausreiseantrag". "Begrüáungsgeld" empfängt er nach der Ankunft im Durchgangslager. Weil Stirner nach Westberlin will, muá er noch mal ins Lager. - Wie schnell wird man Deutscher?



Der Wagner-Clan. Geschichte einer deutschen Familie - Jonathan CarrDer Wagner-Clan. Geschichte einer deutschen Familie
Jonathan Carr

Gebundene Ausgabe, Juni 2008
     Verkaufsrang: 26090      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die erste umfassende Geschichte der Wagners, Deutschlands berühmt-berüchtigtster Familie. Seit über einem Jahrhundert und von zwei Weltkriegen, der Nazidiktatur und der Besatzungszeit ungebrochen herrschen die Wagners über die Bayreuther Festspiele, hatten viele der größten und der gespenstischsten Gestalten aus Kunst und Politik zu Gast und bekämpfen einander wie die Recken in den Musikdramen, die sie in Szene setzen. Eine Biografie der Familie Wagner, beginnend mit Richard Wagners Geburt 1813, endend mit der bevorstehenden Entscheidung über Wolfgang Wagners Nachfolge in Bayreuth, gab es noch nicht. An keiner deutschen Familie kann man so kontinuierlich und so spektakulär die Zeitgeschichte ablesen. Aber nicht nur das, einiges erscheint in neuem Licht. So wurde die Bedeutung von Houston Stewart Chamberlain bisher weitestgehend übersehen. Ausgewogen schreibt Jonathan Carr über den Antisemitismus einzelner Familienmitglieder und die Nähe der Familie zu Hitler. Er hat ausführliche Gespräche mit den Familienmitgliedern geführt und Archive ausgewertet. Er gilt in Fachkreisen als ausgewiesener Wagner-Kenner.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Sehr gut      5 von 5 Punkten
Eine sehr interessante und lesenswerte Darstellung der gesamten Wagner Dynastie vom Großvater bis zu den Enkeln.


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Richard Wagner - Handbuch - Alfred KroenerRichard Wagner - Handbuch
Alfred Kroener

Gebundene Ausgabe, 1986
     Verkaufsrang: 481032      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 42,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine umfassende Bestanduafnahme der kaum noch überschaubaren Bemühungen, das Phänomen Richard Wagner zu erforschen. Neben der gründlichen Analyse der einzelnen Werke und Schriften Wagners findet der Leser hier eine Darstellung des Jahrhundertgenies im Kontext seiner Zeit, einen Abriß über die Geschichte der Bayreuther Festspiele sowie einen ausführlichen Teil über die so beträchtliche und vielfältige Wirkung Wagners.



Der Ring des Nibelungen - Richard WagnerDer Ring des Nibelungen
Richard Wagner

Broschiert, 15. November 2009
     Verkaufsrang: 203129      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als Richard Wagner 1874 die Partitur der 'Götterdämmerung' beendete, hatte er über 26 Jahre lang am 'Ring des Nibelungen' gearbeitet, mit dem er sich von der Tradition der französisch-italie-nischen Oper absetzen wollte. Diese Intention ist auf den verschiedensten Ebenen zu greifen: In Wagners Verarbeitung der literarischen Vorlagen, in dem von ihm selbst verfassten Textbuch wie in seiner völlig neuartigen Kompositionsweise, in der der Musik gegenüber dem Text eine umfassende, eigenständige Rolle zukommt. Die neue Ausgabe umfasst die vier Textbücher mit allen Varianten der Partitur und einen umfangreichen Kommentar zur Entstehungsgeschichte und den literarischen Vorlagen, zu Wagners Vorstellung von Musiktheater und Dramaturgie, zur Musik und zur Überlieferung, komplettiert durch Literaturhinweise.



Parsifal: Ein Bühnenweihfestspiel - Richard WagnerParsifal: Ein Bühnenweihfestspiel
Richard Wagner

Broschiert, 2006
     Verkaufsrang: 49136      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Diese umfassende Einführung in Richard Wagners "Parsifal" enthält das vollständige Textbuch mit zahlreichen Notenbeispielen. Kurt Pahlen kommentiert das Werk durch musikbezogene Hinweise sowie Erläuterungen zur inneren und äußeren Handlung. Eine das Geschehen zusammenfassende Inhaltsangabe und ein Abriß der Entstehungsgeschichte stellen "Parsifal" in einen Zusammenhang mit dem Gesamtschaffen des Komponisten und seiner Biografie und bieten ausführliche, reich illustrierte Informationen über diese OperOper.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Leider nicht mehr als eine veraltete Anekdötchensammlung      2 von 5 Punkten
Die nachfolgende Rezension bezieht sich auf die Ausgabe: Richard Wagner, Parsifal. Textbuch. Einführung und Kommentar von Kurt Pahlen. Mainz: Atlantis Musikbuch-Verlag, 8. Auflage 2005.
Der Librettoteil des Buches ist (wie bei allen Büchern dieser Serie) gut gelungen: Der Text wird übersichtlich präsentiert und durch Notenbeispiele und Erläuterungen ergänzt. Der Kommentarteil ist dagegen nur sehr bedingt brauchbar. Von den fehlenden Quellennachweisen bei Briefen und Tagebucheintragungen abgesehen lässt es der Autor auch oftmals an Sachlichkeit fehlen und verfällt in einen wertenden, ja sogar schwülstigen Tonfall. Da wird Nietzsche als der abtrünnige Freund" bezeichnet, und einen Briefauszug Ludwigs II. kommentiert er mit den (obendrein völlig spekulativen) Worten: Ahnten Cosima und Wagner, wie es um den König stand, wie er mit jedem Tag einsamer wurde und seltsamer, und daß er eines nicht mehr fernen Tages von seinem Volke entthront und auf eines seiner Schlösser verbannt werden würde?" Karl May hätte es in seinem Kolportageroman Der Weg zum Glück" nicht blumiger formulieren können! Auf dem Sektor der mittelalterlichen Quellen fehlt Pahlen sichtlich die wissenschaftliche Kompetenz. Als Übersetzung des Wolframschen Parzival hat er die über einhundert Jahre alte und seit Jahrzehnten überholte Übersetzung von Wilhelm Hertz zu Rate gezogen. Neuere, dem heutigen germanistischen Forschungsstand entsprechende Bearbeitungen (Nellmann/Kühn) oder die Prosaübertragung von Peter Knecht scheinen ihm gänzlich unbekannt zu sein. Um einem ernsthaften Quellenstudium zu entgehen, wendet er den Trick an, es sei, (...) zwar faszinierend, dem Ursprung der Gralssage nachzugehen, aber es würde uns zu weit von Wagners Parsifal fortführen." Auch die Rezeptionsgeschichte ist für ihn nicht wichtig, und zeitgenössische Rezipienten werden von ihm per se als inkompetent eingestuft. Zitat S. 272: Den Reaktionen der Presse nachzugehen, wäre vielleicht amüsant, aber sinnlos, da die Mehrzahl der Kritiker mit der Beurteilung neuer Phänomene zu jeder Zeit hoffnungslos überfordert ist." (Sic!).
Wer auf solch wertende Einlassungen eines undifferenzierten Wagner-Claqueurs verzichten will und statt dessen ein Textheft mit einer knappen und wissenschaftlich brauchbaren Einführung sucht, ist daher mit dem (obendrein deutlich günstigeren) Reclam-Bändchen erheblich besser bedient.


Inhaltlich gute Einstiegslektüre mit Schwächen bei der Gliederung      4 von 5 Punkten
Im ersten Teil bietet das Buch zusätzlich zum auf der rechten Seite abgedruckten Text der Oper jeweils auf der gegenüberliegenden Seite Erläuterungen sowie Exzerpte aus Klavierauszügen, die auch einem musikalisch interessierten Laien wie mir einen Einblick in die Konzeption des Werkes ermöglichen. Im zweiten Teil findet sich neben einer ausführlichen Inhaltsangabe eine umfangreiche, gut gegliederte und leicht verständliche Werkhistorie mit Ausschnitten aus Quellentexten wie Briefen, Notizen, Tagebucheintragungen etc. Weniger gut gelungen ist der Abschnitt Quellen, Gedanken und Interpretationen: Hier fehlt eine klare Struktur, Quellentexte und Sekundärliteratur lassen sich nur schwer verifizieren.
Als Germanist, der sich schwerpunktmäßig mit der neuzeitlichen Rezeption mittelhochdeutscher Literatur beschäftigt, war das Buch inhaltlich zwar ein guter Einstieg. Als Handbuch jedoch, von dem aus man detailiertere Untersuchungen in Angriff nehmen kann, war es aufgrund des Fehlens einer Auswahlbibliographie leider nur bedingt nutzbar. Auch wird der musikinteressierte Neuling eine Discographie vermissen: Im Wust der knapp zwanzig im Moment allein auf dem deutschen Markt erhältlichen Einspielungen (Importe nicht mitgerechnet!) kann selbst der Wagner-Enthusiast kaum den Überblick behalten. Und dies wird sich noch verstärken (oder sollte man besser sagen: verschlimmern?): Durch das Erlöschen des Urheberrechts nach 50 Jahren wird der Markt derzeit von mehreren Low-Price-Labels massenweise mit Einspielungen unterschiedlichster Qualität aus den 40er und 50er Jahren überschwemmt. Daher wäre zu wünschen, dass bei einer Neuauflage des Buches entsprechende Ergänzungen eingefügt werden, um dem Anspruch des Buches, sowohl für den Wagner-Neuling als auch den interessierten Laien eine gute Einführung zu bieten, in vollem Umfang gerecht zu werden.


Tristan und Isolde: Textbuch mit Varianten der Partitur - Richard WagnerTristan und Isolde: Textbuch mit Varianten der Partitur
Richard Wagner

Taschenbuch, 27. Juli 1995
     Verkaufsrang: 72420      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,20 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Reihe 'Opern der Welt' gibt einen umfassenden Überblick über die Standardwerke des Opernspielplans. Jeder Band enthält -das Textbuch in der Originalsprache, gegebenenfalls mit deutscher Übertragung in einer Fassung, wie sie an den meisten Bühnen verwendet wird; -musikalische Erläuterungen und Anmerkungen zur inneren und äußeren Handlung der Oper; -eine Inhaltsangabe; -die Biographie des Komponisten in Stichworten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Der beste Opernführer zum "Tristan"      5 von 5 Punkten
Wer sich den Tristan erschließen will, der hat mit diesem Opernführer einen perfekten Lehrer an seiner Seite: Sehr ausführlich und anschaulich wird dem Leser dieses sehr komplexe Werk nahegebracht. Das vollständige Libretto ist abgedruckt und das Wesentliche dabei: Neben der entsprechenden Textpassage wird die dazu erklingende Musik sehr genau analysiert, erklärt und kommentiert, viele Notenbeispiele runden die Analyse ab.
Da gerade diese Oper wie keine andere an eigentlicher "Handlung" äußerst arm ist, und sich das 4-stündige Liebes- und Sehnsuchtsdrama in den Seelen der beiden Protagonisten abspielt, bedarf es einer hilfenden Stütze, sonst steht man als Neuling fragend vor diesem Werk. Mit diesem Buch wird man aber sehr genau in die Handlung, in die Musik und auch in die Geschichte des Werkes eingeführt, so gibt es im hinteren Teil des Buches nochmals eine genaue Inhaltsangabe. Abgerundet wird das Buch mit Bildern von früheren Inszenierungen und der Biographie von Richard Wagner.
Insgesamt der perfekte Opernführer.


 Weitere Lesermeinungen


Richard Wagner Edition, Die kompletten Opern, 43 Audio-CDs - Richard WagnerRichard Wagner Edition, Die kompletten Opern, 43 Audio-CDs
Richard Wagner

Audio CD, September 2005

Verkaufsrang: 353968

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