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| Der Herr der Ringe | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Herr der Ringe, Gollum Andy Serkis, John R. R. Tolkien, Peter Torberg Broschiert, 2003 Verkaufsrang: 223595 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Als Peter Jackson die Verfilmung von Der Herr der Ringe in Angriff nahm, war es eine der größten Herausforderungen für das Filmteam, Gollum überzeugend und glaubhaft zum Leben zu erwecken. Dass dies nicht ganz so einfach war - und das Team ganz nebenbei Filmgeschichte schrieb - legt der englische Schauspieler Andy Serkis unterhaltsam in seinem Buch Gollum. Auf die Leinwand gezaubert dar. Serkis, der zunächst nur engagiert worden war, um einen computeranimierten Gollum zu synchronisieren und den Schauspielern am Set eine Orientierungshilfe für den digitalen Charakter zu geben, überzeugte mit seiner Leistung derart, dass er tatsächlich zu Gollum wurde. Sehr persönlich, fast im Stile eines Tagebuchs der Dreharbeiten, beschreibt Serkis, wie er zu der tragischen Kreatur aus Der Herr der Ringe wurde. Zunächst war die Erfahrung, am Set in einem Gummikostüm die Szenen als Vorlage für die Trickspezialisten zu drehen, für Serkis äußerst frustrierend. Erst in Zusammenarbeit mit den Animatoren entwickelte Serkis über Monate, ja Jahre hinweg, die Technik, die ihn schließlich im Studio mit der digitalen Schöpfung zu dem Charakter zusammenwachsen ließ, die nun in den fertigen Filmen zu bewundern ist. Die komplizierten technischen Vorgänge, wie Gollum unter Einsatz der Motion-Capture-Technik und Computeranimationen zu einer lebendigen Figur heranwuchs, beschreibt Serkis gut verständlich und alles andere als trocken. So erfährt man auch, dass die Inspiration für Gollums Stimme von Serkis' sich übergebender Katze stammt, wie es dazu kam, dass Serkis als Sméagol doch noch persönlich im Film zu sehen ist, oder wie er Sam-Darsteller Sean Astin die Perücke vom Kopf gerissen hat. Serkis' Erlebnisse sind ergänzt durch zahlreiche Interviews mit Peter Jackson, Fran Walsh und den Effektspezialisten von Weta sowie mehr als 100 Fotos, Modellabbildungen, Skizzen und Entwürfe, die einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen von Der Herr der Ringe erlauben. Mit 119 Seiten ein kurzweiliges und sehr interessantes Lesevergnügen für alle, die mehr über die Dreharbeiten und die ausgefeilten Spezialeffekte des Fantasy-Epos erfahren wollen. -Birgit Schwenger | |
Das große Mittelerde-Lexikon: Tolkiens Welt von A bis Z: Tolkiens Welt von A - Z Robert Foster Taschenbuch, 17. September 2010 Verkaufsrang: 17212 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Preis: € 10,00 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Von Tolkien-Experte Helmut W. Pesch bearbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht, liegt mit Robert Fosters großem Mittelerde-Lexikon ein weiteres Standardwerk der Tolkien-Forschung auf Deutsch vor. Die amerikanische Originalausgabe erschien bereits 1971 und wurde 1978 nach der Veröffentlichung von Das Silmarillion in einer erweiterten Ausgabe neu aufgelegt. Seitdem sind weitere Werke wie die zwölfbändige, von Christopher Tolkien editierte Reihe History of Middle-earth erschienen, die weitere Materialien zu Tolkiens Werk verfügbar machen. Diesem Umstand trägt Pesch in der deutschen Ausgabe Rechnung, indem er Fosters Einträge sorgsam auf den neuesten Stand der Forschung gebracht und mit ausführlichen Textverweisen versehen hat, wobei die zu Tolkiens Lebzeiten veröffentlichten Bücher weiterhin die hauptsächliche Datenquelle bilden. Ein Schwerpunkt des knapp 800 Seiten starken Lexikons liegt auf Tolkiens erfundenen Sprachen. Foster und Pesch liefern umfassende Worterklärungen für Namen, Orte und alle wesentlichen Bezeichnungen. Dabei werden mögliche Übersetzungs- und Bedeutungsvarianten akribisch diskutiert und in den Textzusammenhang gestellt. Von der Verszeile "A Elbereth Gilthoniel" bis zur Hobbit-Famile Zweifuß wird fundiert alles abgehandelt, was in den drei Zeitaltern Mittelerdes - und darüber hinaus - Erwähnung gefunden hat. Fosters Lexikon ist sicher kein Werk für Tolkien-Einsteiger, die sich möglicherweise von der Vielzahl der Informationen überfordert fühlen könnten. Ihnen sei Michael Nagulas Tolkiens Welt empfohlen, das einen einführenden Überblick über Tolkiens Schaffen bietet. Für alle, die sich bereits eine Weile mit Mittelerde beschäftigen, ist Fosters Lexikon eine unerschöpfliche Quelle des Wissens. Abgerundet wird das Ganze durch aufschlussreiche Anhänge, die eine Chronologie der Frühzeit von Arda, Stammbäume, das elbische Schriftsystem sowie einige weiter führende Literatur- und Internet-Hinweise liefern. Fazit: Ein umfassendes Nachschlagewerk, das in keinem Tolkien-begeisterten Haushalt fehlen sollte. -Birgit Schwenger | |
Der Herr der Ringe, Waffen und Kriegskunst Chris Smith, John R. R. Tolkien Broschiert, 2003 Verkaufsrang: 43324 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Der martialische Titel dieses Begleitbandes zu Peter Jacksons Trilogie Der Herr der Ringe ist leicht irreführend. Zwar werden die Waffen und Rüstungen sowie die unterschiedlichen Kampfestechniken der Völker Mittelerdes ausführlich vorgestellt, aber das Buch hat noch wesentlich mehr zu bieten. Autor Chris Smith hat in enger Zusammenarbeit mit Peter Jackson und seinem Designteam, allen voran den Trickspezialisten Richard Taylor und Daniel Falconer, die auch die Einleitung schrieben, sowie den Zeichnern Alan Lee und John Howe, eine äußerst lesenswerte Chronik Mittelerdes verfasst. Wie Tolkien selbst gibt auch Smith vor, seine Informationen sowie das Bildmaterial aus historischen Quellen wie dem Roten Buch oder Elronds Bibliothek in Bruchtal übernommen zu haben. Die Auswahl der Ereignisse, beginnend mit der Erschaffung des Einen Rings, bietet einen sehr guten Überblick über die Geschichte Mittelerde. Smith erzählt von den wichtigsten Charakteren und Völkern sowie den größten Schlachten und ihren Schauplätzen: von dem letzten Bündnis zwischen Menschen und Elben und ihrem Kampf gegen Sauron über die tragische Geschichte des Zwergenreiches Moria bis hin zu den Kämpfen des Ringkrieges im dritten Zeitalter. Aufgemacht wie ein historischer Bericht, präsentiert sich so für Kenner und Einsteiger gleichermaßen ein spannender Ausflug in Tolkiens Welt. Üppig illustriert mit hunderten von Fotos, Landkarten, Skizzen, Abbildungen von Modellen und Zeichnungen, ist das Buch eine wahre Schatzgrube. Abgesehen von einigen kleineren Unstimmigkeiten ist Smith durch eine Vielzahl von Hintergrundinformationen und biografischen Details auf gut 200 Seiten eine eindrucksvolle Zusammenfassung der drei Zeitalter Mittelerdes gelungen. Das Buch ist insbesondere für Tolkien-Neulinge und Fans der Filme zu empfehlen, die vor dem Silmarillion oder Nachrichten aus Mittelerde zurückscheuen, aber mehr über die Geschichte Mittelerdes erfahren wollen. Auch für die inhaltlichen Abweichungen zwischen Film und Buch hat Smith eine gute Lösung parat. Als besondere Attraktion wartet das Buch mit einem Vorwort von Saruman-Darsteller Christopher Lee auf. -Birgit Schwenger | |
Der Herr der Ringe. Die zwei Türme. Untiere und Völker David Brawn Taschenbuch, November 2002 Verkaufsrang: 452670 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Mit dem schmalen Band Untiere und Völker wirft David Brawn einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Filmtrilogie von Peter Jackson. Der deutsche Titel, der das Buch vermutlich aus Marketing-Gründen eindeutig dem Film Die zwei Türme zuweist, ist irreführend. Im Original lautet der Titel schlicht The Lord of the Rings: Creatures, konzentriert sich aber auf die ersten beiden Filme der Trilogie, die bei Erscheinen des Buches vorlagen. Bereits die Einführung von Richard Taylor, der bei Peter Jacksons Filmtrilogie für die Spezialeffekte und das Make-up verantwortlich zeichnet, gibt Einblick in die magische Welt Tolkiens. Brawn zeigt auf, wie viel Aufwand und Liebe zum Detail die jeweiligen Künstler darauf verwendet haben, die Völker Mittelerdes überzeugend zum Leben zu erwecken. Beginnend mit den Hobbits stellt Brawn die wichtigsten Figuren und Völker Mittelerdes vor - von den Elben über Menschen und Zwerge bis hin zu den verschiedenen Arten der Orks sowie den Ringgeistern und den Istari. Kurze Texte porträtieren die einzelnen Völker, ausgewählte wichtige Charaktere wie Gollum und die bekanntesten (Un-)Tiere Mittelerdes. Dabei lebt das Buch vor allem von den zahlreichen Hintergrundinformationen, die über den Entstehungsprozess der Filme berichten. So erläutern u.a. Richard Taylor, Art Director Paul Lausaine oder Make-up-Spezialist Peter Owen anhand von Entwürfen und Skizzen, wie sich die Figuren entwickelten und das Design der Filme kreiert wurde. Dabei erfährt man interessante Details, z.B. dass die Augen der Moria-Orks digital vergrößert wurden, dass die Szenen in Moria die längste fortlaufend gefilmte Miniatursequenz der Filmgeschichte zeigen oder insgesamt 1.600 Hobbit-Füße für die Dreharbeiten angefertigt wurden. Ergänzt wird das Ganze durch Zeichnungen von John Howe, an denen sich die Tricktechniker für die visuelle Umsetzung des Films hauptsächlich orientierten. Eine gelungene Idee sind auch die Zitate der Darsteller über die Dreharbeiten, ihre Charaktere sowie den meist recht aufwändigen Prozess, sie in die fantastischen Figuren Mittelerdes zu verwandeln. So freut sich Elija Wood auch einmal einen 50-jährigen spielen zu dürfen, John Rhys-Davies, Darsteller des Gimli, ist dagegen froh, Baumbart nur die Stimme geliehen zu haben, ohne die Rolle leibhaftig spielen zu müssen. Auch Regisseur Peter Jackson plaudert aus dem Nähkästchen und erklärt, warum Tom Bombadil nicht in Die Gefährten zu sehen ist. Außerdem enthüllt er, dass einige der 2.000 computeranimierten Krieger, die in der großen Schlacht zu Beginn von Die Gefährten zu sehen sind, im Hintergrund davon liefen. Verantwortlich dafür war das Computerprogramm Grunt, das jede einzelne animierte Figur lebensecht erscheinen lassen sollte. Das Buch enthält außerdem ein heraustrennbares Poster, das Gandalf im Kampf gegen den Balrog zeigt. Wer kurz und knapp mehr über die Entstehung der Filme und ihre Hintergründe erfahren möchte, aber aufwändige Bände wie Der Herr der Ringe. Die Gefährten. Die Erschaffung eines Filmkunstwerks als zu detailliert empfindet, ist mit diesem Band gut beraten. -Birgit Schwenger | |
Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Die zwei Türme, Die Wiederkehr des Königs (3 Teile in einen Band) J. R. R. Tolkien Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 975213 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
TOP-Zustand! Alle "3" Teile in einem Buch! Lieferumfang: - Buch (Farbe ROT) - Einband - Karte "Mittelerde" DIN A3 - Format - Karte "Rohan, Gondor, Mordor" DIN A3 - Format | |
Das Silmarillion John Ronald Reuel Tolkien Broschiert, September 2011 Verkaufsrang: 4224 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 16,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Erscheinungsjahr: 2010 21. Aufl. Ktn.-Skizzen. Hrsg. v. Christopher Tolkien. Aus d. Engl. v. Wolfgang Krege Gewicht: 601 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm x 38 mm Von Tolkien, John R. R. / Hrsg. v. Tolkien, Christopher / Übersetzt v. Krege, Wolfgang "Das Silmarillion" erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters - jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des "Herrn der Ringe" immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken.
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Die Entdeckung von Mittelerde: Die Symbolik von Tolkien's 'Der Herr der Ringe' Mellie Uyldert Gebundene Ausgabe, Oktober 2001 Verkaufsrang: 421220
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Der Herr der Ringe, 9 Cassetten, Sonderausgabe John R. R. Tolkien, Bernd Lau, Peter Steinbach, Ernst Schröder, Manfred Steffen, Matthias Haase Hörkassette, 2002 Verkaufsrang: 447190
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Der Herr der Ringe, Die Gefährten, Fotos aus Mittelerde Pierre Vinet, John Ronald Reuel Tolkien Taschenbuch, 2002 Verkaufsrang: 83141
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Der Herr der Ringe. Zweiter Teil - Die zwei Türme. 2 MP3-CDs John R. R. Tolkien MP3 CD, Juni 2007 Verkaufsrang: 542978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 49,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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